Aktuelles

Abschlussbericht "Musik ist unsere Zukunft - Ein Haus zum Musik machen für Nossen"

Im Antrag hatten wir den Zeitraum vom 01.09. – 30.09.04 benannt. Nach den ersten Beratungen und Arbeiten stellten wir fest, dass dieser Zeitraum unrealistisch ist, denn die Jugendlichen mussten länger auf die Aufbauarbeiten und Musikworkshops vorbereitet werden. Der Ferienzeitraum im Oktober erschien uns für einen längeren Workshops günstiger.

Erschwerend kam hinzu, dass wir das Musikhaus Nossen nur bis zum 31.12.04 nutzen konnten. Projektkoordinator Jürgen Mummert reagierte dementsprechend und stellte mit den Jugendlichen ein neues Programm auf, welches auch so durchgeführt wurde. September/Oktober: Aufbau der Musikanlagen mit Zubehör in Nossen, mit der Maßgabe, dass die PA und das Mischpult ab 01.01,05 im Proberaum Rüsseina weiter genutzt werden können. Mit vier Jugendlichen baute Jürgen die Case zusammen, installierte die Technik, Kabel wurden beschriftet und die Technik für die Musikworkshops eingestellt. Er unterwies die jungen Musiker im Umgang mit der Musikanlage.

11.10 - 16.10.05 Musikworkshop in Nossen und Rüsseina

In der Ferienzeit fand für Schüler und Jugendliche der gut vorbereitete Workshop in drei Musikräumen statt. Zwei gestandene Bands und etliche Einzelmusiker wurden durch erfahrene Teamer und ältere Jugendliche systematisch angeleitet. Es gab Einzelproben und Bandcoaching. Es wurde für November ein weiteres Treffen mit Präsentationskonzert vereinbart. In der Zwischenzeit trafen sich die Jugendlichen in den Probenräumen Nossen und Rüsseina regelmäßig.

Bandcoaching / Präsentation 08.11. und 09.11.04 im Kaminzimmer Nossen

Am Montag trafen sich die Jugendlichen, die im unplugged Bereich arbeiten zum Soundsheck im Schloss Nossen. Man bereitete gemeinsam die Präsentation mit den irischen Künstlern tim o Shea und Partner vor. Zum Konzept unserer Arbeit gehört, dass Schüler und Jugendliche oft gemeinsam mit internationen und nationalen Profis musizieren. Kontakte bestehen seit Jahre nach NL, Irland und zu den Bands Four Rose, Take it Naked und Freunde der Nacht aus Sachsen. Im Schloss Nossen informierten die Jugendlichen die geladenen Gäste und Fands über das Musikprojekt. Workshop ,Bandcoaching und Konzert vom 03.12- 05.12.04 in Nossen und Rosswein In der ersten Dezemberwoche trafen sich die Beteiligten erst im Musikhaus Nossen, um die Kenntnisse zu festigen. Die Teamer übten mit den Bands die Eigenkompositionen und Covertitel, denn am 05.12. sollten vor allem die eigenen Titel mitgeschnitten werden. Am 04.12. bauten die Jugendlichen mit Mirko Gaumnitz und Jürgen Mummert die Technik im Jugendhaus Roßwein auf. Hier wurde das Wissen über den Umgang mit der PA Technik, Mischpult und Backline weiter vervollkommnet. Steffen Goepel leitete dann die jungen Techniker bei den Aufnahmen an. den Bands gab er letzte Hinweise für die Art der Präsentation. Die Musikbeispiele sind der Anlage beigefügt. Am Abend wurde das Konzert durchgeführt.

Dezember

Während der Weihnachtsferien begann die Umlagerung der PA Technik nach Rüsseina. Die Jugendlichen richteten sich den Proberaum optimal ein. Herr Taffel gab hier wichtige Hinweise. Mit der Gemeinde Ketzerbachtal wurde ein längerer Mietvertrag abgeschlossen. Teile der Backline kommen jetzt zum Einsatz im Jugendhaus – Domizil – in Nossen. Hier üben R. Taffel und Christian Frenzel regelmäßig mit den Jugendlichen jeweils am Montag und Donnerstag weiter.

Allgemeine Anmerkungen

In der Projektbeschreibung war die Anschaffung von Geräten z.B. kleines Mischpult und Instrumenten vorgesehen. Hier änderten wir das Konzept. Bei Musikworkshops und Jugendrockkonzerten stand jahrelang kein ordentliches Mischpult zur Verfügung. Ständig wurde nur ausgeliehen und Technikteile zusammengestoppelt. Die Qualität und das musikalische Niveau litt darunter sehr. Ständig stieß man auch an Kapazitätsgrenzen. Das Mischpult Spirit vom Fachhändler ist von hoher Qualität und für Jugendliche nach entsprechenden Anleitungen auch gut zu bedienen.
Bei der PA Technik entschieden wir uns für eine gebrauchte Anlage ( Zeck ) einer Band aus Leipzig. Der Bandleader der Band ist Mitglied des MJV. Die Musikanlage wurde ausgiebig getestet. Sie ist unverwüstlich und ausreichend für optimale Proben. Die Endstufen gehen nicht kaputt und dies ist für jugendliche Musikarbeit schon sehr wichtig. Neue Anlagentechnik ist für Jugendvereine und Jugendliche kaum finanzierbar. Die gesamte Backline, das Mischpult und die PA Technik unterliegen ständig der Kontrolle von erfahrenen Vereinsmitgliedern ( Technikstudenten, Elektrikern ) und werden entsprechend gewartet. Damit ist auch eine längere Nutzung und Anwendung gewährleistet.

Fortführung der Arbeit

Die Jugendlichen, die sich in den Bands gefunden haben, werden weiter kontinuierlich arbeiten. Sie beteiligen sich an lokalen Ausscheiden und tragen zum Gelingen von Gemeindeund Stadtfesten und Vereinsveranstaltungen bei. Immer mehr Jugendliche erkennen den hohen Anspruch dieser kreativen Freizeitarbeit. Die Jugendlichen helfen und unterstützen sich gegenseitig und achten die geschaffenen Werte. über unsere Homepage www.mjv-online.de kann man sich darüber informieren.

Im Antrag hatten wir den Zeitraum vom 01.09. – 30.09.04 benannt. Nach den ersten Beratungen und Arbeiten stellten wir fest, dass dieser Zeitraum unrealistisch ist, denn die Jugendlichen mussten länger auf die Aufbauarbeiten und Musikworkshops vorbereitet werden. Der Ferienzeitraum im Oktober erschien uns für einen längeren Workshops günstiger.

Erschwerend kam hinzu, dass wir das Musikhaus Nossen nur bis zum 31.12.04 nutzen konnten. Projektkoordinator Jürgen Mummert reagierte dementsprechend und stellte mit den Jugendlichen ein neues Programm auf, welches auch so durchgeführt wurde. September/Oktober: Aufbau der Musikanlagen mit Zubehör in Nossen, mit der Maßgabe, dass die PA und das Mischpult ab 01.01,05 im Proberaum Rüsseina weiter genutzt werden können. Mit vier Jugendlichen baute Jürgen die Case zusammen, installierte die Technik, Kabel wurden beschriftet und die Technik für die Musikworkshops eingestellt. Er unterwies die jungen Musiker im Umgang mit der Musikanlage.

Zurück