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Döbelner Bands in Holland

Was vor sieben Jahren mit einem Rockworkshop während eines internationalen Jugendlagers in Kleve am Niederrhein begann, setzte sich in diesen Osterferien mit einer kleinen Konzerttournee durch den Süden der Niederlande fort. Dabei waren in Breda, einer grösseren Stadt zwischen Rotterdam und Antwerpen, die Bands  Steam, Strange Noise, Durchaus in der Lage und junge Musiker der MS Grossbauchlitz.   Gemeinsame Auftritte mit drei Bands aus den Niederlanden gab es in verschiedenen Clubs und -Tonsaalen -.  Jede Gruppe stellte sich mit einem 30 minütigen Programm vor. Natürlich waren vor allem die jungen Rockmusiker bei ihrem ersten Auslandsauftritt sehr aufgeregt. Die zahlreichen Fans der Jugendgruppe und Organisator Kees Schipper samt Helferteam sorgten aber für den nötigen Rückenhalt. Mit jedem Konzert wird man ruhiger, meinte J. Mummert von -Durchaus in der Lage-. Mit seinen vier Mitstreitern Daniel, Ronny, Mario und Ralph hatten sie ihren erste Mucke im traditionsreichen Musikclub - Klapkot - in Breda. Die ehrwürdigen Heiligen( Heiligenbilder und Skulpturen geben diesem Club ein besonderes Flair) hörten dort schon viele internationale Rockgrössen. Auch H. Dassler, Drummer bei Steam, legte sich hier mächtig ins Zeug. Strange Noise kam erstmals in Rosendaal zum Zug. Ersatzweise war C. Hänsel von der MS Grossbauchlitz als Basser eingesprungen. Ab Freitag stand dann die Originalbesetzung auf der Bühne.  Frontmann Tobias agierte wieder sehr engagiert auf dem Rockpodium und begeisterte durch seine Unbekümmertheit.. Kees Schipper ( Musiker, Dozent und Sozialarbeiter ) hatte drei ehemalige Workshopgruppen, die jetzt als selbsständige Bands in den Niederlanden unterwegs sind, an die Seite der deutschen Gruppen gestellt. Unverkennbar waren deren spiel- und soundtechnischen Grundkenntnisse.In unseren Breiten würde die Gruppe  -Noiserious - bestimmt viele Fans finden. Einige der Musiker waren schon als Schülerband Unity  im Mai 97 in Sachsen. J. Jäkel, Drummer bei Malory (Döbeln) hätte sich für die Woche einige Workshops mehr gewünscht. So blieben für die Session nur 4 übungsmöglichkeiten. Einige Stücke zeigten dann die Musiker beim Abschlusskonzert. Für die Organisatoren war es eine schöne Erfahrung, dass viele Musiker der vergangenen Workshops und Konzerte in Sachsen  bei dieser Veranstaltung zugegen waren. Höhepunkt war sicherlich der Auftritt von Rob van de List, einer der besten Drummer Hollands, bei der Session. Die niederländischen Gastgeber hatten neben den Konzerten und Workshops ein ansprechenden Rahmenprogramm organisiert. So standen Volleyball, Basketball, Beachvolleyball, eine Fahrt nach Amsterdam, der Besuch einer kaufmännischen Berufsschule und eines Jugendgefängnisses auf dem Programm. über letztere Besichtigungen sollte später noch einmal berichtet werden.   Am Ostersonntag ging die internationale Jugendbegegnung zu Ende. Der MJV und die Beteiligten bedanken sich bei den Förderern, dem LRA Döbeln, dem KJR Meissen und Jugend für Europa (Bonn) sowie bei den Fahrer/innen S. Hundrieser, J. Jäkel, A. Kretschmar, M. Miersch und S. Wagner, die uns unfallfrei beförderten

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