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Ein Wochenende voller Eindrücke

Der MJV folgte der Einladung der Stiftung Vertizontaal in Breda und fuhr am Wochenende vom 12.-14.11.2004 mit 2 Kleinbussen und 2 Privatautos ins niederländische Zundert. Mit dabei war die Döbelner HipHop/Crossover -Band Textplosiv und Slush aus Roßwein. Erstere waren bereits 2003 in Breda und hatten dort auch einen Auftritt. Für Slush und einige andere Jugendliche war die Jugendbegegnung die erste dieser Art. Angekommen in Zundert, warteten bereits unsere alten Freunde Kees Schipper und Jan de Brujin (beide Musiker und Sozialarbeiter) im Hotel „De Roskam“ auf uns. Dort waren wir untergebracht und dort fand auch gleich am Freitagabend ein Konzert mit unseren 2 Bands und niederländischen Nachwuchsbands statt. Jasinthe und KeesNachdem alle (staubedingt) eingetroffen waren und die Betten bezogen hatten, begann bereits das sehr gut besuchte Konzert, und es war für alle klar, das dieses Wochenende im Zeichen der Musik stand. Kees und Jan hatten einige Bands aufgestellt, für die meisten war es der erste Auftritt und man merkte die große Anspannung. Auf der Bühne konnten aber alle überzeugen, auch unsere beiden Bands, die eine tolle Live-Show boten. Am nächsten Morgen wurde gemeinsam gefrühstückt und später Mittag gegessen. Unterschiedliche Essgewohnheiten der beiden Länder waren hier Diskussionsstoff und man merkte, wie die Jugendlichen dabei anfingen ihren multikulturellen Horizont zu erweitern. Dieses immer noch wichtigste Ziel einer Jugendbegegnung war in der Vorbereitung zwischen den Betreuern diskutiert wurden. Aber schon der erste Kontakt zwischen den Jugendlichen zeigte den Betreuern den Erfolg solch eines Unternehmens und unterstrich die Wichtigkeit, an einer solchen Jugendbegegnung in den kommenden Jahren festzuhalten. Nach dieser regen Diskussion beim Mittag, fuhr man am Nachmittag in die historische niederländische Stadt Utrecht. Nach einigen Problemen mit Autobahnabfahrten und Einbahnstraßen, war man endlich am Ziel: der Club Cees Place mitten an der Oudegracht, einer der belebtesten Straßen in der Utrechter Altstadt. Henk Arts, Musiker und Dozent an diversen Hochschulen und Musikschulen, unter anderem auch in Utrecht, empfing uns und machte im Anschluss gleich noch eine Stadtführung. Dazu gehörte auch die Musikschule, in der er arbeitete. Die Jugendlichen waren sehr beeindruckt, als sie die Bedingungen sahen, unter beim Frühstückendenen dort Musikunterricht möglich ist. Riesige übungs- und Schulungszimmer nur für Schlagzeug, Gitarre, Bass usw. Nach diesen Eindrücken ging es zurück in den Club, wo uns bereits Cees van Leeuwen, der Betreiber des Clubs empfing und uns etwas über die Geschichte des Clubs und die legendäre „Blues Route“ in Utrecht erzählte, die er damals mit organisierte. Jeder Jugendlicher bekam außerdem einen CD-Sampler dieses Festivals geschenkt. Danach begann der Soundcheck mit unseren beiden und einigen niederländischen Bands. Die Live-Auftritte der Bands spiegelten deren Freude an dieser Gemeinschaft wieder, man merkte den Jugendlichen ihren Spaß an.Am Sonntag wurde noch gemeinsam gefrühstückt, dann begannen die ersten aufzubrechen. Die Betreuer trafen sich früh noch mal mit Kees Schipper in dessen Landhaus und einigten sich auf eine weitere Jugendbegegnung im nächsten Jahr, die dann auch mindestens eine Woche gehen soll. Zum Schluss bedankte man sich für ein erlebnisreiches, leider viel zu schnell vergangenes Wochenende, was aber bei den Jugendlichen trotzdem zu einem bleibenden Erlebnis in ihrem Leben geworden ist.

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