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Jugendbegegnung in Breda

Das Pop Corner war kürzlich rekonstruiert worden. Der Clubraum ist jetzt größer und die zwei Probenräume wurden besser getrennt. Ein Proberaum kann auch als Studio genutzt werden. Die Schülerbands der Pestalozzi Mittelschule Hartha und Tina vom MJV nutzten dies ausgiebig. Die Band um Caroline Felgner und Juliane Klimjuk aus der 9. Klasse nahmen zwei Titel auf. Es waren ihre ersten Erfahrungen auf dem Gebiet. Franziska Krivjansky spielte mit Christian Frenzel und Kees Schipper ihre zwei Titel ein.

Kees und Christian im StudioKees Schipper zeigte sich von beiden beeindruckt, dass sie diese Herausforderung gut bewältigten. Die CD Aufnahmen für Schüler der Schule gehören zum Musikworkshop Projekt im GTA Bereich.

Neben der Musikarbeit gab es eine Fahrt nach Zeeland, wo man diesmal den Ort Westkapelle besuchte, der am Ende des 2. Weltkriegs große Bedeutung erlangte. Der Ort diente mit als Aufmarschgebiet für die Alliierten. Ursprünglich sollte der Ort geflutet werden, um die Abwehreinrichtungen der deutschen Wehrmacht zu zerstören. Interessante Fakten für die Schüler, die das in Geschichte behandeln.

Am Sonnabend gab es einen Abschlussabend mit mehreren niederländischen Bands und die Gruppe um Bandleader Patrick Hanek. Die Jugendlichen hatten dieses Konzert organisiert, um diese Jugendbegegnung zu finanzieren. Allerhand Gästen lauschten Kimpule, He Kul und anderen. Kontakte wurde gefestigt und Ideen gesammelt. Besonderen Dank gilt Franziska, die bei den Studioaufnahmen und bei der Moderation dolmetschte. Hier wurde allen Mittelschülern wieder klar, wie wichtig Fremdsprachenkenntnisse sind. Deutsche agieren hier zu reserviert und gehen davon aus, dass alle Nachbarländer unsere Sprache beherrschen sollen.

Dank gilt den Herbergseltern Jan und Rina, die ihr großes Einfamilienhaus uns zur Verfügung stellten. Sie weilten selbst in Deutschland. Auch eine typische niederländische Art, die Welt etwas positiver zu sehen. In Deutschland erwarteten uns dann wieder die unfreundlichen Deutschen, die unsere Autonummer gleich notieren wollten, weil wir beim Abladen des Gepäcks zu laut waren. Übrigens, beim öffentlichen Konsumieren von Alkohol verstehen die Niederländer keinen Spass. Hier greifen drastische Ordnungsgelder, wenn jemand mit der Bierflasche auf der Straße gesichtet wird. So unterschiedlich ist die Welt.
Vorstand MJV

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