Archiv 1996
von Robert Pfeifer
Review der Tätigkeiten des Vereins
Nach einer gelungenen Bildungs- und Ferienfahrt im Sommer nach Italien und der griechischen Insel Korfu hatte der MJV für den Herbst seinen 3. Musikworkshop vorbereitet. Aufgrund der Schliessung der Mittelschule Choren war das Team um Henri Dassler und Swen Petzold gezwungen neue Probenräume und Auftrittsmöglichkeiten zu suchen. Im Jugenclub Rosswein - Am Lindenhof - fand man einen Partner. So konnte dem Treffen mit holländischen und sächsischen Rockmusikern nichts mehr im Wege stehen. Zu den Proben und Auftritten hatten sich die Gruppen Zeitlos aus Döbeln, Flashback (Grimma/MJV) Clarissa aus Hasslau, Grasgrüner Tee von der MS Rosswein und die holländischen Bands Fourmen unplugged und The Lowman eingefunden. Bei zwei Auftritten im Jugendclub in Rosswein zeigten alle sehr viel Engagement und Spielfreude. Zum Weinfest spielten dann die holländischen Gäste und Zeitlos auf der Jugendbühne. Im nächsten Jahr wird der MJV gemeinsam mit dem Jugendclub Rosswein und dem Jugendhaus Rosswein den 4. Rockmusikworkshop organisieren. Dann werden auch mehr die Schüler/innen der Schulen aus Nossen, Rosswein, Döbeln und Ziegenhain in dieses Projekt einbezogen. Musikinteressierte können sich also schon die erste Maiwoche 97 vormerken. Technikprobleme wird es dabei immer weniger geben, denn die neue PA des MJV ( Förderer waren das Kultusministerium, der Kreisjugendring Meissen und die Gemeinde Ketzerbachtal) steht für Auftritte junger Bands und für Musikworkshops zur Verfügung.
von Robert Pfeifer
Konzeption IJB MJV - Vertizontaal
Konzeption IJB MJV - Vertizontaal Breda im Rahmen eines Musikworkshops Zeitraum: 25.09. - 01.10.96
von Robert Pfeifer
Planung eines Musikworkshops
der Jugendvereine Jugendclub "Am Lindenhof" Roßwein e.V. und des Mittelsächsischen Jugendvereins Rüsseina e.V. - Blues, Rock und Folk wird wieder zu hören sein, wenn sich junge Musiker aus den Niederlanden und aus Sachsen zum jetzt 3. Musikworkshop für Rock und Popmusik treffen. Geprobt wird in den Räumen des Jugendclubs "Am Lindenhof" in Roßwein. Bands und Jugendliche aus dem Muldentalkreis, aus Roßwein Döbeln, Nossen und der Gemeinde Ketzerbachtal haben ihr Kommen angesagt. Gemeinsam mit acht niederländischen Jugendlichen wird man eine gemeinsame musikalische Sprache finden und sicher auch über Alltagsprobleme sprechen. Im Rahmen des Workshops werden am Freitag, dem 27.09., die Gruppen Zeitlos aus Döbeln und Four men unplugged aus Breda (NL) im Jugendclub ein Konzert geben. Beginn: 21.00 Uhr Dabei werden vor allem Fans des perfekten Gitarrenssounds auf ihre Kosten kommen. Beide Gruppen präsentieren eigene Titel und Coverversionen von Eric Clapton, Neil Young, Steppenwolf, Beatles, Stones u.a. Besonders freut sich Drummer Rob van der List auf die Auftritte in Sachsen, hat er doch bisher alle Worksshops des MJV mitbestritten. Am Sonnabend zeigen im Jugendclub Roßwein ab 18.00 Uhr fünf Jugendbands ihr Können. Vielleicht werden danach Clarissa aus Haßlau, Grasgrüner Tee von der MS Roßwein, Flashback aus Grimma und die Workshopband NL/Sa an Bekanntheit gewonnen haben.The Lowman aus den Niederlanden wird diese Rocknacht beschließen. Sollte es der zeitliche Rahmen erlauben, können Jugendbandsaus dem Raum Nossen, Meißen und Döbeln gern noch ihr Könnenbeim Workshop zeigen. Swen Petzold
von Robert Pfeifer
Sportjugend des SV Rüsseina besuchte ETF in der Schweiz
Neun Teilnehmer/innen des SVR weilten während des Eidgenössischen Turnfestes im internationalen Jugendlager in Lenk in den Berner Oberland. Gemeinsam mit Jugendlichen aus Kassel und Frankfurt am Main vertraten sie dort die deutsche Sportjugend.
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von Robert Pfeifer
Bericht über die Bildungs- & Ferienfahrt nach Korfu
Städtepartnerschaften sollen nicht nur auf dem Papier stehen und zwischen den Stadtverwaltungen stattfinden, sondern sie sollten dazu dienen, Menschen verschiedener Regionen einander näher zubringen.
Dieser Aufgabe stellte sich der MJV und organisierte mit Hilfe des Städtepartnerschaftskommitee Meißen eine Bildungs- und Ferienfahrt nach Korfu. Als nördlichste der Ionischen Inseln war es aufgrund seiner strategischen Lage Drehscheibe zwischen Ost und West und das Tor zur Adria. Römer, Goten, Normannen, Venezianer, Franzosen, Russen, Türken und Engländer wechselten einander ab in der Herrschaft.
Für die Fahrt nach Korfu plante der MJV eine nicht alltägliche Route, wollte man doch die finanziellen Belastungen für die 23 TeilnehmerInnen so gering wie möglich halten.Mit drei Kleinbussen startete die Gruppe am 13.07.96 in Rüsseina.Den ersten Stop gab es am Gardasee. Der zweite Teilabschnitt führte alle bis Torino di Sangro, Fernab vom Touristenströmem und protzigen Hotelbauten schlug die Gruppe ihre Zelte auf einem nur von Italienern genutzten Zeltplatz auf. Wir 23 Deutsche hatten unter einigen hundert Einheimischen nie das Gefühl benachteiligt oder, wie so oft behauptet, bestohlen zu werden.
Der Zeltplatzwart räumte extra für unsere Lebensmittel seine Kühltheke im Geschäft. Auch am nächsten Tag mühten sich viele um uns, denn zwischenzeitlich hatte die Zündspule eines Kleinbusses den Geist aufgegeben. In südlicher italienischer Region eine Fachwerkstattzu erreichen ist nicht ganz einfach. Mitorganisator Swen Petzold brachte das Kunststück fertig, trotz Siestazeit den Abschleppdienst und die Mechaniker bei Laune zu halten. Am Abend waren alle Busbesatzungen am Fährhafen Brindise wieder vereint. Nun galt es nach 1900 km die Hürden des Einschiffensfür die Fähre Brindise - Korfu zu nehmen.
Dank der hervorragenden Englischkenntnisse Julianes orteten wir nach mehreren Anläufendas entsprechende Büro der Strintzis Lines. Andreas Großmann steuerte dabei den Bus ohne Blessuren durch das nächtliche Brindise. Jeder Einwohner nutzte die nächtliche Kühle für den Stadtbesuch. Am Dienstag, 16.07. um 10.30 Uhr begann die überfahrt nach Korfu. Eigentlich wollten alle um 19.00 Uhr in Kerkyra Stadt die Minoan Sun verlassen. Am Kai hatten sich alle für die Weiterfahrt gerüstet. Fahrer Jens Wittig schockte alle mit der Botschaft, daß aufgrund eines falschen Stellplatzes der Kleinbusse im Fahrzeugdeck die Schiffreise aufs griechische Festland fortgesetzt werden muß. Im Fährhafen Igoumenitsa klappte dann das Rangieren und nach der Rückfahrt begann Mittwoch 1.00 Uhr auf der Insel Korfu die Weiterfahrt nach Roda, unserem Unterkunftsort. Daß die kürzeste Verbindung in Griechenland nicht unbedingt die Beste sein muß, erfuhren alle bei der Fahrt über das Mittelgebirge Pandokratoras. Nach 45 min Fahrzeit singnalisierte die Besatzung des ersten Busses, daß die Straße in 700m Höhe nicht weiterführt. Glück im Unglück, quälte sich doch gerade in dieser nächtlichen Stunde ein Wartburg durch die Gebirgsregion. Der greichische Fahrer zeigte uns dann die Umgehungsstraße. Vorbildlich das Verhalten der griechischen Pensionsmitarbeiter. Sie hatten bis 3 Uhr ausgeharrt und wiesen uns nach einer kurzen Erfrischungspause die Unterkünfte zu.Während des Aufenthaltes auf der Insel besuchten die Jugendlichen mehrmals die Stadt.
Am 18.07. trafen Juliane Plüschke, Christina Reichel, Katrin Rohland, Andreas Großmann und Swen Petzold mit dem Bürgermeistervon Korfu Stadt in seinem Amtssitz, einem 1663 im venezianischen Baustil errichteten Rathaus zusammen.Sie überbrachten die Grüße der Stadtverwaltung Meißen und desKreisjugendringes. In einem kurzen Gespräch informierten dieJugendlichen über die Reise und ihren Aufenthalt. Der Bürgermeister erklärte seine Unterstützung für unseren Besuchund organisierte für die Besichtigung der Stadt und der Insel Vidos Angelos Vassilakis als Betreuer und Dolmetscher.Am gleichen Tag informierten sich alle in der alten Festung überdie abwechslungreiche Geschichte der Insel. Am Sonnabend besuchten wir mit Angelos, der während der Zeit dergriechischen Diktator in Deutschland lebte, die Insel Vidos.Hier hatten die Beteiligten die Gelegenheit mit griechischen Jugendlichen und Schülern zu sprechen, die im Ferienlager aufder Insel weilten. Beim Volleyballspiel kamen sich alle schnellnäher. Nach einem Spiel mit gemischten Mannschaften brannten die jungen Griechen darauf einen Ländervergleich durchzuführen.
Nach zwei Stunden stand es 3:2 nach Sätzen für die deutsche Jugendgruppe. Viel Spaß hat es allen gemacht und für die Zukunftkönnten auch sportliche Begegnungen angestrebt werden. Die griechischen Mädchen und Jungen zeigten ein hohes sportlichesNiveau. Interessant waren für viele auch die Gespräche mit Angelos und den Betreuern des Ferienlagers über gesellschaftspolitsche Themen wie Wirtschaftslage des Landes, Kriminalität, Verhältnis zu den Nachbarn Albanien, Serbien und der Türkei. Nach dem Mittagessen machten die Konditionsstärksten noch einen längeren Spaziergang über die Insel. Alte Festungsanlagen galtes zu entdecken, ein Besuch eines Pfadfinderlagers schloß sich an und im Mausoleum, welches zu Ehren der Kämpfer im zweitenWeltkrieg errichtet wurde, schrieb Manuela Güldner im Namen der Gruppe ins Gästebuch ein. Am 23.07. hatten alle ausgiebig Gelegenheit die Innenstadt kennen zu lernen. Oliver Müller aus Wolkau beeindruckte vor allemdas Nebeneinander von Tourismus und Eigenleben der Stadt.Am Abend war ganz Korfu in den Parkanlagen und engen Straßen zu sehen. Weitere Attraktionen der Insel waren die buchtenreiche Westküstemit dem Kloster Paleokastritsa, der 906m hohe Berg Pandokratorund die vielen kleinen Dörfer mit ihrem unverwechselbaren Flair.Einige Jugendlichen liehen sich für eine längere Erkundungsfahrtin den Süden der Insel Motorräder aus. Mit vielen Eindrücken im Gepäck bestiegen die 23 Teilnehmer/innen am Mittwoch wieder die Fähre nach Brindise.
Diesmal verlief die überfahrt ohne Probleme. Im Urlaubsort Catolika machte die Gruppe für zwei Tage Rast. Ein Besuch derRepublik San Marino schloß sich an. Im Gegensatz zu Korfu Stadt war hier der touristische Rummel sehr offensichtlich.Für viele war auch der Abstecher nach Venedig auf der vorletzten Etappe der Fahrt ein Erlebnis. Ziel war nicht nur der impossanteMarcusplatz sondern auch die Gebiete fernab der Touristenwege.Für die letzte Strecke dieser Ferienfahrt sammelten alle nocheinmal kräfte am Gardasee. Diesmal wählte die Gruppe einen Zelt-platz am südöstlichen Ufer. Am Ende war das Team so gut aufeinander eingespielt, daß nur 1,5h vom Weckruf, über Waschen, Frühstück, Zeltabbau und Packen bis zur Abfahrt der drei Kleinbusse genügten. Wohlbehalten kamen am 28.07. alle wieder in Rüsseina an. Das erfolgreiche Abschneiden ermuntert zu Weitermachen.
Bestimmt werden sich im nächsten Jahr Mitglieder des Jugendvereines ein Herz fassen und weitere Bildungs- und Ferienfahrten, internationale Jugendbegegnungen und Workshops organisieren.
Wer Lust hat dabei mitzutun, melde sich bitte bei Swen Petzold, Heiko Damm, Henri Daßler, Manuela Güldner und anderen.
Der MJV bedankt sich bei der Gemeinde Ketzerbachtal, der Stadt Meißen, dem Kreisjugendring Meißen, dem Jugendamt Döbeln und Frau Wähling aus Heynitz für die Unterstützung.
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von Robert Pfeifer
Planung Ferienprojekt - Korfu
Der MJV Rüsseina organisiert für Jugendliche des ländlichen Raumes und der Stadt Meißen eine Ferienfahrt nach Korfu (Griechenland)
Wir haben für unser Ferienprojekt diese Insel gewählt, da die Stadt Meißen partnerschaftliche Kontakte zur Stadt Korfu unterhält. Wir wollen dazu beitragen, diese Beziehungen mit Leben zu erfüllen.
von Robert Pfeifer
Programm der Jugendbegegnung in Breda
Durchgeführtes Programm - internationale Jugendbegegnung vom 04.04. - 09.04.96 in Breda
Donnerstag, 04.04.
Fahrt nach Biezenmortel, Unterkunft währen der Jugendbegegnung Treff mit den Workshopteilnehmern Besuch einer Veranstaltung im Klapkot
Freitag, 05.04.
Workshop im Jugendclub Chaam Fahrt nach Antwerpen, Besichtigung Innenstadt, jüdisches Viertel, Besuch einer Jazzrockveranstaltung
Sonnabend, 06.04.
Workshop im Jugendclub Chaam Besichtigung der Innenstadt von Breda Besuch Dom, Besuch einer Volleyballveranstaltung in Nimwegen (Partnergruppe des SVR) Treffen mit holländischen Musikern bei Rob van de List (Bandleader)
Sonntag, 07.04. F
ahrt nach Zeeland, Beichtigung der Delta Werke (größte Stauwerke Europas) Besuch der Stadt Zirikzee gemeinsamer Auftritt der Workshopband mit Gruppe Kees Schipper in Südzeeland
Montag, 08.04.
Workshop mit der Gruppe Tatort im Club Besuch der Stadt Tillburg, Fahrradtour NSG Biezenmortel Besuch einer Rhythm and Blues Veranstaltung
Dienstag, 09.04.
Auswertung des Treffens mit holländischen Freunden; 12.00 Uhr Abfahrt nach Deutschland
von Robert Pfeifer
Konzeption IJB im Rahmen eines Musikworkshops in Breda
In diesem Jahr möchte der MJV zwei Musikworkshops für Jugendliche der Region Meißen, Nossen und ländlichen Gemeinden in Breda und in Rüsseina/Meißen durchführen.
In bewährter Weise arbeiten wir mit der niederländischen Jugendorganisation Vertizoontal - Breda zusammen.
Planung für erste Jugendbegegnung im April:
04.04.96
Fahrt nach Breda, Unterbringung in der Jugendherberge Oosterhout mit holländischen Jugendlichen, erste Zusammenkunft und Absprachen mit Workshopteilnehmern
05.04.96
Vormittags Musikworkshop unter Anleitung niederländischer Musikpädagogen Nachmittags Stadtbesichtigung Breda mit Dom, gemeinsamer Kinobesuch
06.04.96
Vormittags Musikworkshop in den einzelnen übungsgruppen Nachmittags Besuch der Stadt Rotterdam Abends Auftritt der Workshopband in einem Rockclub
07.04.96
Vormittags Musikworkshop in den einzelnen übungsgruppen Nachmittags je nach Witterung Besuch der Dammanlagen an der Nordsee (Osterscheelde) oder Besuch der Stadt Barlee Nassau. Abends Präsentation der Workshoparbeit
08.04.96
Vormittags Fahrt nach Antwerpen (Stadtbesichtigung) Nachmittags Museen, Diamantenbörse Abends Abschlußabend mit holländischen Jugendlichen
09.04.96
Heimfahrt Da wir neben dem Gepäck einzelne Instrumente, Musikalien und Schlafsäcke mitnehmen und der Fahrpreis billiger ist, mietet der MJV für diese Maßnahme zwei Kleinbusse. Mit diesen können wir dann auch die Besichtigungsfahrten nach Antwerpen, Rotterdamm oder der Nordsee besser durchführen.
Die Jugendorganisation Vertizoontal übernimmt die Kosten der Unterbringung und die Honorarkosten für das pädagogische Personal. Die teilnehmenden Jugendlichen verpflegen sich selbst.
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