Archiv 2006
von Robert Pfeifer
unsere Webseite ist ein voller Erfolg
Durchschnittlich sind ca. 90 Leute pro Tag auf unserer Webseite. Den Rekord hält zur Zeit der 24.05.2006 mit 126 Besuchern pro Tag. Im Bild links seht ihr mal einen kleinen überblick über die Besucherzahlen der letzten 14 Tagen. Die umfangreiche Umstellung auf das neue System hat sich also gelohnt. Ausschlaggebend für die Beliebtheit ist unseres Erachten, nach wie vor die Aktualität. Nur wenn ständig neue Nachrichten veröffentlicht werden, ist das auch ein Grund für Viele die Seite zu besuchen. Aktuell gibt es mal wieder eine neue Umfrage zum Blues & Rock Festival. Mehr als 6 Antworten können wir leider nicht anbieten. Wer aber dennoch etwas anderes benennen will kann dies gern im Gästebuch tun.
Wir haben mal für euch ein paar Statistiken zur Seite gesammelt. Demnach gibt es die meisten Aufrufe zwischen 12-13Uhr sowie zwischen 17-19Uhr. Am wenigsten logischerweise zwischen 4-5Uhr. Insgesamt waren seit der Registrierung des neuen Systems (ich glaub Dezember 2005) ca. 27000 Aufrufe auf der Webseite (Stand 06.06.2006 / Mehrfachaufrufe pro Tag mitgerechnet). Gästebuch sowie die Infoseite zum Blues & Rock Festival sind mit jeweils ca. 1500 Aufrufen die am meisten besuchten Unterseiten. Ebenso die Rubrik Bilder, obwohl wir sie wohl demnächst neu gestalten, übersichtlicher und schneller machen wollen. Ihr seht also, es wird ständig weiter dran gebastelt. Wir hoffen ihr bleibt auch weiterhin treue Besucher.
von Robert Pfeifer
Konzert im Gymnasium Nossen
Im Frühherbst trudelte beim MJV eine Anfrage des Gymnasiums Nossen ein. Mit der übergabe der rekonstruierten Gebäude sollte während der Festwoche ein Rockkonzert stattfinden. Ein Kurs der 11. Klasse unter Leitung von Friederike Wachtel war dafür verantwortlich. Der MJV stellte seinen Kostenplan für Beschallung, Licht und Betreuung vor. Gleichzeitig verpflichtete Friederike die Band Jamboree aus Lepzig. Der Schulförderverein erklärte sich zur Finanzierung bereit. Neben Jamboree waren drei weitere Bands am Start, darunter eine Lehrerband mit Schulleiter Herrn Zeibig. Adrenalin und eine Musikschulband machten das Quartett voll. Schon am Vormittag hatten Schüler die Sporthalle konzertmäßig präpariert.
Ab 11. Uhr folgte die Bühne. Gegen 13.30 Uhr begann der Aufbau der PA und Lichtanlage. Jürgen Mummert und Friedemann Hartzsch zauberten in der Halle mit Technik des Vereins und des Musikhauses Daßler einen ansprechenden Sound. Davon konnten sich dann die ca 250 erschienenen Schüler, Eltern und Lehrer überzeugen.
Im Vorfeld war keine große Werbung angeschoben worden, da man es schulintern angehen wollte. Die letzten negativen Erfahrungen mit Punkbands und ihren Fankreisen hatten die Schulleitung und Lehrerschaft verstört. Auch die verantwortlichen Schüler waren damals sauer auf die Musiker, die die Bachstageräume saumäßig verlassen hatten.
Die drei Amateurbands überzeugten mit ihrem Sound. Bestechend immer wieder die neuen und frischen Eigenkompositionen der Band Adrenalin. Dieser Band ist mehr zu gönnen. Mit Coverversionen stimmte die Lehrerband das Konzert ein. Leider war die Musikschulband unterbesetzt und konnte so ihr volles Potential kaum entfalten. Vielleicht hätte man das Dr. Böhm Quintett oder die Jesus Crew ins Rennen schicken sollen.
Einen tollen Abschluss fand das Konzert mit den Profis von Jamboree. Drummer Henri Daßler war selbst einmal Schüler dieses Gymnasiums. Die Band spielte sehr kompakt. Der Wechsel zwischen anspruchsvollen Covertiteln und eigenem Material war sehr stimmig und tat auch der Band gut. Gitarrist Carsten lief zur Hochform auf und begeisterte mit seiner dynamischen Spielweise und technischen Fertigkeiten. Sängerin Sophie holte alles aus sich raus und versprühte Spielwitz. Es war wohltuendt zu sehen, dass Niveau mit viel Applaus anerkannt wurde. Die Band dankte es mit zwei Zugaben.
Am 17.02.06 gibt es ein Wiedersehen mit der Band im Klosterbezirk Altzella. Beim Abbau und dem Aufräumen klappte alles gut und so konnte das Technikteam des MJV mit der nötigen Bettschwere nach Hause fahren.
Im Frühherbst trudelte beim MJV eine Anfrage des Gymnasiums Nossen ein. Mit der übergabe der rekonstruierten Gebäude sollte während der Festwoche ein Rockkonzert stattfinden. Ein Kurs der 11. Klasse unter Leitung von Friederike Wachtel war dafür verantwortlich. Der MJV stellte seinen Kostenplan für Beschallung, Licht und Betreuung vor. Gleichzeitig verpflichtete Friederike die Band Jamboree aus Lepzig. Der Schulförderverein erklärte sich zur Finanzierung bereit. Neben Jamboree waren drei weitere Bands am Start, darunter eine Lehrerband mit Schulleiter Herrn Zeibig. Adrenalin und eine Musikschulband machten das Quartett voll. Schon am Vormittag hatten Schüler die Sporthalle konzertmäßig präpariert.
Ab 11. Uhr folgte die Bühne. Gegen 13.30 Uhr begann der Aufbau der PA und Lichtanlage. Jürgen Mummert und Friedemann Hartzsch zauberten in der Halle mit Technik des Vereins und des Musikhauses Daßler einen ansprechenden Sound. Davon konnten sich dann die ca 250 erschienenen Schüler, Eltern und Lehrer überzeugen.
Im Vorfeld war keine große Werbung angeschoben worden, da man es schulintern angehen wollte. Die letzten negativen Erfahrungen mit Punkbands und ihren Fankreisen hatten die Schulleitung und Lehrerschaft verstört. Auch die verantwortlichen Schüler waren damals sauer auf die Musiker, die die Bachstageräume saumäßig verlassen hatten.
Die drei Amateurbands überzeugten mit ihrem Sound. Bestechend immer wieder die neuen und frischen Eigenkompositionen der Band Adrenalin. Dieser Band ist mehr zu gönnen. Mit Coverversionen stimmte die Lehrerband das Konzert ein. Leider war die Musikschulband unterbesetzt und konnte so ihr volles Potential kaum entfalten. Vielleicht hätte man das Dr. Böhm Quintett oder die Jesus Crew ins Rennen schicken sollen.
Einen tollen Abschluss fand das Konzert mit den Profis von Jamboree. Drummer Henri Daßler war selbst einmal Schüler dieses Gymnasiums. Die Band spielte sehr kompakt. Der Wechsel zwischen anspruchsvollen Covertiteln und eigenem Material war sehr stimmig und tat auch der Band gut. Gitarrist Carsten lief zur Hochform auf und begeisterte mit seiner dynamischen Spielweise und technischen Fertigkeiten. Sängerin Sophie holte alles aus sich raus und versprühte Spielwitz. Es war wohltuendt zu sehen, dass Niveau mit viel Applaus anerkannt wurde. Die Band dankte es mit zwei Zugaben.
Am 17.02.06 gibt es ein Wiedersehen mit der Band im Klosterbezirk Altzella. Beim Abbau und dem Aufräumen klappte alles gut und so konnte das Technikteam des MJV mit der nötigen Bettschwere nach Hause fahren.
von Robert Pfeifer
3 ereignisreiche Tage mit Killjoy...
...liegen hinter den Vereinsmitgliedern und Schülern der Pestalozzi Mittelschule. Killjoy, die bekannte PunkRock – Crossover Band aus Südtirol war vom 12.11. bis 14.11. zu Gast. Im JH Rosswein kam es am Sonntag zu einem ansprechenden Konzert mit drei Bands aus der Region. Das Dr. Böhm Quintett aus Nossen nutzte es gleich für die Generalprobe zum Meißner Hafenstraßen Konzert und war hier in Rosswein sehr überzeugend. Christian Hänsel aus Döbeln stellte seine neue Metalband Panic Attak vor, die sehr souverän agierte. Von ihr wird man noch hören. Am Montag waren die Musiker um Frontmann Maik in der Mittelschule aktiv.
Mit vier verschiedenen Schülergruppen probte man im Musikzimmer und im hauseigenen Proberaum. In der Klasse 9 kam es auch zu interessanten Gesprächsrunden. Man kam auch auf das Thema älterwerden in der Musik zu sprechen. Mit 24- 26 Jahren gehört man schon zum alten Eisen und man hat es schwerer, das jüngere Publikum zu ziehen. Killjoy gleicht dieses Manko durch eine ansprechende Fanarbeit aus. Auf der Homepage der Band findet man immer die neuesten Eintragungen zu den Konzerten....liegen hinter den Vereinsmitgliedern und Schülern der Pestalozzi Mittelschule. Killjoy, die bekannte PunkRock – Crossover Band aus Südtirol war vom 12.11. bis 14.11. zu Gast. Im JH Rosswein kam es am Sonntag zu einem ansprechenden Konzert mit drei Bands aus der Region. Das Dr. Böhm Quintett aus Nossen nutzte es gleich für die Generalprobe zum Meißner Hafenstraßen Konzert und war hier in Rosswein sehr überzeugend. Christian Hänsel aus Döbeln stellte seine neue Metalband Panic Attak vor, die sehr souverän agierte. Von ihr wird man noch hören. Am Montag waren die Musiker um Frontmann Maik in der Mittelschule aktiv.
Mit vier verschiedenen Schülergruppen probte man im Musikzimmer und im hauseigenen Proberaum. In der Klasse 9 kam es auch zu interessanten Gesprächsrunden. Man kam auch auf das Thema älterwerden in der Musik zu sprechen. Mit 24- 26 Jahren gehört man schon zum alten Eisen und man hat es schwerer, das jüngere Publikum zu ziehen. Killjoy gleicht dieses Manko durch eine ansprechende Fanarbeit aus. Auf der Homepage der Band findet man immer die neuesten Eintragungen zu den Konzerten.
von Robert Pfeifer
Auswertung Rockkonzert 07.10.06 im JH Roßwein
Nach dem gut besuchten Konzertwochenende Anfang September, hier riss der Sonnabend mit 150 Zuschauern alles raus, gab es am 07.10. ein zweites Konzert in diesem Halbjahr. Die Band Jesus Crew, Jugendliche aus dem Raum Nossen, die christliche Texte in der Rockmusik verarbeiten, begann recht souverän. Großer Dank gilt hier der Sängerin Sophia, die in nur zwei intensiven Proben die Songs erlernte, damit die Band auftreten konnte. Christliche Texte im JH Rosswein, dass gab es bestimmt lange nicht.
Danach kamen zwei Emorockbands zum Zug. Aus Reichenbach (Vogtland) hatte /MFG/ den Weg hierher gemacht und bestach durch Spielfreude und spieltechnische Grundfertigkeiten, wobei der Drummer aus dem homogenen Ensemble herausragte. Sie überzeugten die Emo Fans. Portrait of Tracy zeigte einmal wieder, dass sie eine Hoffnung für die niveauvolle Rockmusik in Sachsen und weiter sein können. Die Musiker beherrschen für ihr Alter das musikalische Handwerk. Alle Facetten dieses Musikstils kamen zum Tragen. Bandleader Phlipp Mundus drückt mit seinem exzellenten Gitarrenspiel der Band seinen Stempel auf.
Getragen wird er durch seine Mitspieler, die ihm das Feld für das Ausleben seiner Emotionen bereiten. Man spürt, dass die Band akribisch an den Arrangements feilt. Im Gegensatz zu den Open Air Auftritten von POT konnte der Rockfan die Seele des Emorocks erspüren. Leider war es für die Fans zu kurz.
Wohltuend für die Veranstalter war, dass keine Band vor ihrem Auftritt dem Alkohol zusprach. Machohaftes Verhalten Rockerverhalten war hier nicht gefragt. Man gönnte sich nach getaner Arbeit das Bier. Mit 76 zahlenden Besuchern und 10 geladenen Gästen war die Veranstaltung natürlich nicht kostendeckend. Es stellt sich immer wieder die Frage, wie viel Minus können sich Organisatoren von niveauvollen Jugendrockkonzerten leisten.
Irgendwie müssen die Musiker, die Techniker und Helfer ihren Aufwand entschädigt bekommen und die Sachkosten kostendeckend gestaltet werden. Würde der Fan aber 8,00 EUR für ordentliche handgemachte Musik bezahlen? Das ist leider der fade Beigeschmack für Musiker und Organisatoren bei dem guten Konzert.Nach dem gut besuchten Konzertwochenende Anfang September, hier riss der Sonnabend mit 150 Zuschauern alles raus, gab es am 07.10. ein zweites Konzert in diesem Halbjahr. Die Band Jesus Crew, Jugendliche aus dem Raum Nossen, die christliche Texte in der Rockmusik verarbeiten, begann recht souverän. Großer Dank gilt hier der Sängerin Sophia, die in nur zwei intensiven Proben die Songs erlernte, damit die Band auftreten konnte. Christliche Texte im JH Rosswein, dass gab es bestimmt lange nicht.
von Robert Pfeifer
2. Platz für Adrenalin
Mehrere hundert Menschen hatten sich am Sonnabend, dem 30.09. vor der Bühne der Freiberger Prinzenparty versammelt. Drei Bands spielten hier um die Preise des Landkreises Meißen, denn 10 Jahre Landkreis Meißen wurden am Elbufer gefeiert. Unter den Zuschauern waren auch etliche Adrenalin Fans, die schon geduldig auf den Auftritt der Band aus Rosswein und Rüsseina warteten. Sechs Bands hatten sich für den Bandcontest angemeldet. Adrenalin schaffte es unter die drei Wettbewerbsbands. Dienstag kam die Zusage. Es blieb also nicht viel Zeit, den Auftritt auf der großen Bühne mit Spitzentechnik vorzubereiten. Zum Glück kam Bassist Ronny Baum noch rechtzeitig aus Magdeburg zurück, so dass man am Freitag noch einmal intensiv proben konnte. Die ersten beiden Bands spielen zwar noch nicht so lange zusammen, sie hatten aber in anderen Bands schon Liveerfahrungen gesammelt.
prinzenparty_preisverleihungAdrenalin hatte mit Abstand den jüngsten Altersdurchschnitt. Die Band, die ihren Proberaum beim MJV in Rüsseina hat, zeigte bei ihrem 40-minütigen Auftritt eine sehr gute Leistung. Kai Lommatzschaus Haßlau hielt den Rhythmus der Band auf Kurs und gab somit den anderen Halt. Ronny ließ sich trotz längerer Spielpause nicht irritieren und spielte seinen Bass souverän. In vorderster Front standen die jungen Sängerinnen Friederike und Christin, die sehr sympathisch agierten und sich gesanglich keine Blöße gaben. Vor allem bei den Eigenkompositionen und beim zweistimmigen Gesang beeindruckten sie die Fans.
prinzenpartychristinNils Kahl aus Rosswein übernahm den Part an der E Gitarre Der Gesamteindruck war sehr ansprechend, auch dem Bühnenoutfit geschuldet, denn man war auf den Elbwiesen und nicht in einem alternativen Club. Das Titelkonzept prinzenparty3stimmte und die beiden jungen Damen moderierten bühnentauglich. Der MJV liebäugelte schon mit dem 1. Platz auch wenn man das technische Können der Moritzburger Band mit dem Namen „Röschbandz“ zur Kenntnis nehmen musste. Diese Band arbeitete aber ohne Sänger/in, diesen Part übernahm hier das Saxophon und der Altersdurchschnitt lag bei 25 Jahren.
Die Jury, bestand aus Vertretern der Musikschule, der Hafenstraße dem Verkehrsverbund und des LRA Meißen. Adrenalin konnte sich am Ende über den 2. Platz freuen und nahm zusätzlich den Publikumspreis in Empfang. Das waren immerhin 250,00 EUR, überreicht durch den Landrat Herrn Steinbach, und ein Auftritt auf einer der nächsten Prinzenpartys.Mehrere hundert Menschen hatten sich am Sonnabend, dem 30.09. vor der Bühne der Freiberger Prinzenparty versammelt. Drei Bands spielten hier um die Preise des Landkreises Meißen, denn 10 Jahre Landkreis Meißen wurden am Elbufer gefeiert. Unter den Zuschauern waren auch etliche Adrenalin Fans, die schon geduldig auf den Auftritt der Band aus Rosswein und Rüsseina warteten. Sechs Bands hatten sich für den Bandcontest angemeldet. Adrenalin schaffte es unter die drei Wettbewerbsbands. Dienstag kam die Zusage. Es blieb also nicht viel Zeit, den Auftritt auf der großen Bühne mit Spitzentechnik vorzubereiten. Zum Glück kam Bassist Ronny Baum noch rechtzeitig aus Magdeburg zurück, so dass man am Freitag noch einmal intensiv proben konnte. Die ersten beiden Bands spielen zwar noch nicht so lange zusammen, sie hatten aber in anderen Bands schon Liveerfahrungen gesammelt.
Adrenalin hatte mit Abstand den jüngsten Altersdurchschnitt. Die Band, die ihren Proberaum beim MJV in Rüsseina hat, zeigte bei ihrem 40-minütigen Auftritt eine sehr gute Leistung. Kai Lommatzschaus Haßlau hielt den Rhythmus der Band auf Kurs und gab somit den anderen Halt. Ronny ließ sich trotz längerer Spielpause nicht irritieren und spielte seinen Bass souverän. In vorderster Front standen die jungen Sängerinnen Friederike und Christin, die sehr sympathisch agierten und sich gesanglich keine Blöße gaben. Vor allem bei den Eigenkompositionen und beim zweistimmigen Gesang beeindruckten sie die Fans.
Nils Kahl aus Rosswein übernahm den Part an der E Gitarre Der Gesamteindruck war sehr ansprechend, auch dem Bühnenoutfit geschuldet, denn man war auf den Elbwiesen und nicht in einem alternativen Club. Das Titelkonzept stimmte und die beiden jungen Damen moderierten bühnentauglich. Der MJV liebäugelte schon mit dem 1. Platz auch wenn man das technische Können der Moritzburger Band mit dem Namen „Röschbandz“ zur Kenntnis nehmen musste. Diese Band arbeitete aber ohne Sänger/in, diesen Part übernahm hier das Saxophon und der Altersdurchschnitt lag bei 25 Jahren.
Die Jury, bestand aus Vertretern der Musikschule, der Hafenstraße dem Verkehrsverbund und des LRA Meißen. Adrenalin konnte sich am Ende über den 2. Platz freuen und nahm zusätzlich den Publikumspreis in Empfang. Das waren immerhin 250,00 EUR, überreicht durch den Landrat Herrn Steinbach, und ein Auftritt auf einer der nächsten Prinzenpartys.
von Robert Pfeifer
Verstärkung für den NewChance Sachsen Bandcontest
Die 15 Newcomerbands, die am 15.-17. September 06 in den drei Regionalausscheiden des NewChance Bandwettbewerbes stehen, bekommen Unterstützung. Neben Commando X und Dollys Meat aus Chemnitz, Pan Tau aus Flöha, T-Dynamix aus Zwönitz und GFM aus Reichenbach werden nun auch "Might Sink Ships" aus Hohenstein-Erstthal am 15. September im Chemnitzer AJZ Talschock auftreten. Nicht aber im Wettbewerb, sondern ausserhalb der Wertung werden sie den Zuhörern die Zeit der Stimmenauszählung vergolden. Der gleichen Aufgabe stellen sich die Bandmitglieder von "Vanda" am 2. NewChance-Sachsen-Tag in der Halle 5 in Leipzig.
überregional konnte sich Vanda zuletzt über den Dritten Platz des F6-Musicawards hervorheben. Größeren Erfolg verbuchen konnte ebenfalls schon die Chemnitzer Band "Playfellow", die im Vorjahr den Jurypreis des Drei-Länder-Finales "Newchance-Festival" in Halle/Saale erhielt. Am 17. September werden Playfellow das Wochenende der sächsischen Newcomerbands beim NewChance Regionalausscheid in Dresdner Scheune abschließen. Drei der 15 Bands im Regionalfinale werden sich über die Erstplatzierung für das Landesfinale qualifizieren, welches am 11. November ebenfalls in der Scheune stattfinden wird. Dem Sieger des Landesfinales erwartet eine CD-Produktion mit anschließender Release-Tour im März/ April 2007. "Angesichts der teilnehmenden Bands im Regionalfinale erwartet uns eine heiße Zeit!", so Projektleiter Steffen Peschel vom Verein Beatzentrale. Unter der Internetadresse www.beatzentrale.de findet man weitere Information über die Veranstaltungen und die Bands.
15.09.06 AJZ Talschock Chemnitz Einlass: 20:30 | Eintritt: 6,- Euro Bands:
Pan Tau (alternative funk punk - Flöha)
Dollys Meat (desert blues rock - Chemnitz)
GFM (EmoRock - Reichenbach i.V.)
Commando X (Punkrock - Chemnitz)
T-Dynamix (Blues Rock - Zwönitz)
+ Might Sink Ships (ausserhalb der Wertung - Hohenstein-E.)
16.09.06 Halle 5 Leipzig Einlass: 20:30 | Eintritt: 6,- Euro Bands:
vain:trash (Brit-Rock - Leipzig)
Tante Crystl (tanzbare Rockmusik mit dt. Texten - Leipzig)
FluchtWG (Rockmusik - Leipzig)
?Auch! (Rockmusik mit dt. Texten - Schkeuditz)
Skaropramen (Ska mit Rockeinschlag - Olbernhau)
+ Vanda (ausserhalb der Wertung - TripPop - Dresden/Dessau)
17.09.06 Scheune Dresden Einlass: 19:30 | Eintritt: 6,- Euro Bands:
Jenix (PopRock Zittau)
One Ampere (nach-vorne-Rock Dresden)
FarBeyond (Hardcore mit Rockeinschlag Dresden)
Marry Undressed (psyched. Popsongs Dresden)
jamBlock (funk-Rock-Reggae-Blues Dresden)
+ Playfellow (ausserhalb der Wertung - Fellowdelic - Chemnitz)
NewChance Sachsen wird gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales / Landesjugendamt, unterstützt von der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Sachsen e.V. und dem Musikhaus Markstein in Hartenstein.
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von Robert Pfeifer
Konzert im JH Rosswein
Endlich mal wieder ein MJV-Konzert im Jugendhaus Roßwein. Nach langer Abstinez veranstaltete der MJV am 1. und 2.9. wieder ein Konzert im Jugendhaus zu Roßwein. Diesmal sollten sich Bands, die für den Sampler Rockladen 5 vorgesehen sind, live beweisen. Am Freitag taten dies Milchbar, Times Like Sunday, Jamboree und Pan Tau. Der Samstag sollte musikalisch mit Rolling Hedgehog, Ausgeträumt, Lord Green und dem Dr. Böhm Quintett beschlossen werden. 21 Uhr wurde der Abend nun von Rolling Hedgehog (rollender Igel) eröffnet. Drei junge Musiker und ein alter Bassist präsentierten ihr Repertoire an rockigen über punkigen, bis hin zu groovigen ska-ähnlichen Stücken und konnten so Beifall ernten.
Rolling HedgehogDas Jugendhaus füllte sich und Thomas Arnold zeigte durch seine bluesigen Stücke, dass er Texten, Singen und Gitarre spielen kann. Mit seinem auch Lord Greensingenden Partner bildete er ein wundervolles Duo, welches auch mit Coverstücken von Johnny Cash und geliehenem Bongo-Spieler überzeugen konnte.
Danach füllte sich die Bühne, denn Lord Green aus Freiberg waren an der Reihe. Sie zeigten einen eigenwilligen Mix aus Funk, Blues und Rock, der einfach Spass macht und das Tanzbein zum Schwingen brachte. Tosender Applaus und Zwischenschreie des Sängers rissen einfach mit. Um die Lobeshymnen nicht abbrechen zu lassen sollte der Abend zu seinem einheimischen Höhepunkt kommen, denn das Dr. Böhm Quintett rüstete sich zu seinem zweiten Auftritt an diesem Abend. An Intensität gewonnen rockten sie, was das Zeug hielt und zeigten so, dass sie auch ohne Saxophonisten, doch mit dem Publikum als 5. Mann ein Quintett bilden. Rock And Roll gepaart mit Metal und Emotion. Man kann also sagen, dass die Latte für die Rockladen 5 Times Like Sundayhoch gelegt ist. So wird sich in den nächsten Wochen zeigen, wer sich auf dem Sampler präsentieren kann. Ich wünsche natürlich allen Bands viel Erfolg und auch weiterhin ein rockreiches Leben. Dank gilt dem MJV, sowie den Technik-, Bar, Einlass- und Aufpassleuten. Ohne helfende Hände ist eine solche Veranstaltung nicht möglich, denn auch wenn die Zuschauer die Bands auf der Bühne beklatschen, gilt mein Applaus allen Menschen hinter den Kulissen. Danke.
von Robert Pfeifer
In Leuben bebte der Park
Ehrenamtliche Helfer machen das Unmögliche möglich. Zum 8. Rock im Park Leuben am 19. August 2006 kamen über 800 Leute - ein neuer Rekord. Das lag aber nicht nur am Wetter, sondern auch in erster Linie an dem ansprechenden Line up, dem tollen Ambiente und der ehrenamtlichen Arbeit vieler Jugendlicher im Vorfeld. Die Zeichen für eine finanzielle Absicherung standen in diesem Jahr denkbar schlecht. Zum ersten Mal seit vielen Jahren konnte kein Hauptsponsor gefunden werden und Fördermittel gab es dieses Mal auch keine. Es hätten weit über 650 Leute kommen müssen, damit die Veranstaltung kein Verlustgeschäft wird. Das trübte im Vorfeld die Vorbereitungen, mahnte aber auch zur Entschlossenheit, dieses Jahr besonders intensiv zu werben. Anspruchsvolle Konzertveranstaltungen sind aufgrund ihres hohen technischen Aufwandes und der kleinen und nicht gerade finanzkräftigen Zielgruppe kaum noch zu finanzieren.
Vielen in der Region ist dies oft nicht bewusst, da immer nur Vergleiche mit Festen, wo nur Musik aus der Konserve geboten wird, gezogen werden. Aus rein marktwirtschaftlicher Sicht ist ein Eintrittspreis unter 10 € nicht akzeptabel. In den alten Bundesländern findet man nirgends eine Veranstaltung dieser Art, bei der weniger verlangt wird, trotzdem sind dort die Besucherzahlen nicht geringer. Rock im Park Leuben funktioniert mit 8 € Eintritt nur, weil sich. 50 Helfer völlig umsonst 24h am Veranstaltungstag hinstellen und ihr Bestes geben. Niemand verdient dabei Geld, selbst der anstrengende Job beim Bierausschank wird von Ehrenamtlichen übernommen. Dazu kommen unzählige Tage der Vorbereitungen: Plakate erstellen, Genehmigungen einholen, die Werbung verteilen und und und. Die Zielgruppe sind vor allem junge Leute zwischen 15 und 30 Jahren, bei denen das Geld nun mal nicht locker sitzt. Es gehört schon viel überzeugung und auch Zusammenhalt dazu, diesen Kraftakt jedes Jahr ohne eine finanzielle Entschädigung zu meistern. Allen voran stehen da die Helfer, die besonders im Hintergrund ihr Bestes geben um somit zum gesamten Gelingen beitragen. Und die Jugendlichen stemmten diese Herausforderung.
Der neu gegründete Rock im Park Leuben e.V. möchte an dieser Stelle allen Helfern seinen besonderen Dank aussprechen. Nicht wir, die das alles koordinieren, sondern Ihr seid es, die das alles ermöglichen. Dank gilt vor allem auch der Gemeinde Ketzerbachtal und der Gemeinde Leuben Schleinitz , die uns immer wieder zeigt, wie eine gute Zusammenarbeit und auch eine Unterstützung für dieses Projekt auszusehen hat. Des Weiteren bleiben noch die Sponsoren zu nennen die uns finanziell und materiell unterstützen und somit diesen kulturellen Höhepunkt am Leben erhalten.
800 Leute feierten auch dieses Jahr wieder ein berauschendes, stimmungsvolles und vor allem friedliches Fest. Dabei fiel auf, dass viele von ihnen auch von weiter weg kamen und vorher noch nie in der Lommatzscher Pflege oder gar in Leuben waren. Bei den Musikrichtungen war auch wieder für jeden etwas dabei. Hotelzimmer Inferno aus Leipzig spaltete dabei die Massen. Obwohl technisch überragend, war doch der extrovertierte Gesang von Sängerin Claudia nicht jedermanns Sache. Total Konfus aus Meissen eröffneten 18 Uhr das Open Air - Spektakel. Ihr 30minütiger Auftritt blieb bei vielen auch noch nach der Veranstaltung in Erinnerung. Der ein oder andere hätte sich gewünscht, dass diese Band etwas länger spielt oder aber später beginnt - verdient hätten sie es. Die Lokalmatadoren „Die Edelexperten“ aus Lommatzsch enterten mit schrägem Outfit und jeder Menge bekannter nachgespielter Titel gegen 20 Uhr die Bühne. Nach einigen Minuten war bereits die Tanzfläche gefüllt, was auch den Rest des Abends so bleiben sollte. „The Flying Windmill“ boten die mit Abstand härteste und druckvollste Show. Eingängige Melodien gepaart mit fetten Gitarrenriffs - das macht ihren „Emo-Punk“ aus. Danach war Tanzmusik mit „De Ruths“ aus Berlin angesagt. Die obligatorische Bläserband darf heutzutage bei keinem Konzert mehr fehlen. Für einige gilt dieser mit polkaähnlichen Elementen bestückte Offbeat-Rock (auch Ska genannt) sogar als neue deutsche Volksmusik. Die Leute gehen dazu jedenfalls immer ab, und auch bei „De Ruths“ war die Tanzfläche prall gefüllt - alles stimmte: Licht, Ton und Stimmung.
Danach fand das nun auch schon traditionelle Feuerwerk statt. Leider sorgten dabei ein paar Querschläger für den Unmut einiger Leute. Zum Schluss gab es aber Entwarnung, da das eingesetzte Material längst am Boden abgekühlt war und alles nur spektakulärer aussah, als es war. Mit 100 Sachen schossen die Leuchtkörper in die Luft, aber mit 200Sachen enterte die gleichnamige Hauptband des Abends die Bühne. Die Wiesbadener boten Rock’n’Roll ohne Schnörkel und technische Zusätze. Drei Gitarren, ein Schlagzeug und eine Sängerin die ihre ganze Freude aus sich heraus schrie. Bis weit in die Nacht ließ es sich niemand nehmen, diese Partystimmung zu beenden. Noch bis es hell wurde, saßen zum Schluss einige Leute auf den Rängen vor der Bühne und sangen, begleitet von einer Klampfe, alle Lieder die sie auswendig kannten. Das wirkte wie ein Loblied nach dem anderen auf eine Veranstaltung wie diese, die in vielen das Verlangen nach ehrlicher handgemachter Live-Musik in unserer Region wachgerüttelt hat.
Vorstand Rock im Park Leuben e.V.
von Robert Pfeifer
Altzella 06 => Blues Brothers Movie
Nachdem die beiden Komiker Dan Aykroyd und John Belushi ihre Figuren, die legendären Blues Brothers, in der nicht minder legendären US-Comedy-ShowSaturday Night Live populär gemacht hatten, verlegten sie ihre Betätigungsfeld 1980 auf die große Leinwand. Die beiden spielen Jake und Elwood Blues, die ihre alte Band wieder zusammenbringen wollen, um Geld für den Erhalt jenes Chicagoer Waisenhauses zu sammeln, in dem sie aufgewachsen sind. Da sie in dem was sie tun nicht gerade zimperlich vorgehen, haben sie schon bald die gesamte Staatspolizei auf ihren Fersen. Das Ergebnis ist ein gigantisches Stunt-Fest, das es in dieser Form vor 1980 noch nie auf der Leinwand zu sehen gegeben hat. Neben der Vernichtung von unzählbaren Polizeiautos gehört dazu die lustvolle Zerstörung eines ganzen Einkaufszentrums.
Neben dem, was es an Action zu sehen gibt, gibt es jede Menge zu hören. So treten als Gaststars unter anderem Ray Charles, Aretha Franklin, Cab Calloway und James Brown auf.
Da Jake und Elwoods Waisenhaus von katholischen Nonnen geführt wird, sind die beiden übrigens "im Auftrag des Herrn" unterwegs, was dem Film stets einen ironischen Beiklang verleiht und die Actionszenen derart überhöht, dass der komödiantische Ton des Filmes niemals verloren geht. Ohne dies wäre der Film kaum mehr als ein Marathon der Zerstörung geworden (wie einige Kritiker die Fortsetzung des Filmes aus dem Jahr 1998, Blues Brothers 2000, genannt haben). übrigens: Halten Sie nach Steven Spielberg Ausschau, der am Ende des Filmes in der Rolle eines Finanzbeamten zu sehen ist.
von Robert Pfeifer
48-Stunden-Aktion von Erfolg gekrönt
Am Sonntagnachmittag, den 18. Juni 2006 feierten insgesamt 24 Jugendgruppen in Neukirch / Lausitz den gigantischen Erfolg der 48-Stunden-Aktion. In Ostsachsen sollte sich etwas tun für die Bürger und Bürgerinnen, insbesondere aber für die mehr und mehr abwandernden Jugendlichen. Aus diesem Grund schlossen sich die Sächsische Landjugend e.V., der Jugendverein Valtenbergwichtel e.V. mit dem Projekt „MAILäR“ (mobile Jugendsozialarbeit) und das Netzwerk für Kinder- und Jugendarbeit e. V. mit dem Projekt „Patchwork Plus“ zu einer Organisationsgemeinschaft zusammen, um die Idee der 48-Stunden-Aktion erstmalig auch für Sachsen zu nutzen. Verschiedene Träger der freien Jugendarbeit, Gemeindeverwaltungen und Verbände in der Region.
Oberland (der südliche Landkreis Bautzen) ließen sich für die 48-Stunden-Aktion begeistern und bereiteten über mehrere Monate hinweg diese Aktion vor. Zur Auftaktveranstaltung am 15.06.2006 im Ratssaal Wilthen gab es den offiziellen Startschuss. Von Freitagmittag bis Sonntagmittag waren insgesamt 24 Jugendgruppen (circa 400 Jugendliche) aus dem Oberland mit der Umsetzung ihrer Aktionsidee beschäftigt. Zeitgleich waren die Jugendgruppen an den verschiedensten Orten im Oberland im Einsatz. Wer am Wochenende in der Region unterwegs war, konnte die Jugendlichen während ihres gemeinnützigen Einsatzes an den gelben T-Shirts erkennen. Sie restaurierten Häuserfassaden und öffentliche Plätze, strichen Wände, entrümpelten Gemeinderäume, brachten Sportplätze wieder auf Vordermann, führten Baumaßnahmen in Jugendclubs durch, veranstalteten ein Familienfest und vieles mehr.
48 Stunden waren die Jugendlichen ehrenamtlich für die Gemeinden im Einsatz. Wer alles dabei war und viele weiteren Informationen können auf der Homepage www.48h-aktion-oberland.de nachgelesen werden. So was gibt es eben auch. Denn Jugend im ländlichen Raum kann gestalten und mitwirken, ist kreativ und motiviert. Wir bedanken uns bei allen ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen. Sonntag war die große Abschlussveranstaltung, wo die Schirmherrin Frau Maria Michalk, Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises, die Bürgermeister der zwölf beteiligten Kommunen, der Bundesgeschäftsführer der Landjugend, Herr Matthias Sammet und das Organisationsteam die Jugendlichen für ihre Arbeit geehrt haben. Jede Jugendgruppe stellte ihre Aktion vor und Fotos vermittelten allen Gästen einen Eindruck vom Aktionswochenende.
Am Abend spielte die Band „Anschanz“ und ein DJ legte Musik auf. Neben dem sichtbaren Ergebnis für die Kommunen bewirkte die Aktion vor allem, dass die verschiedenen Vereine, Verbände und Gruppen miteinander vernetzt werden. Es ging eine absolut positiv geladene Stimmung und eine unbeschreibliche Motivation von der 48-Stunden-Aktion aus, so dass die Veranstalter keinen Zweifel haben, dass dies im nächsten Jahr wieder umgesetzt wird. Das war keine Eintagsfliege, sondern vielmehr der Beginn einer wunderbaren, vernetzenden, zusammenschweißenden und generationsübergreifenden Aktion, so dass man sagen kann, um in den Worten der Zeit zu sprechen, „Nach der Aktion ist vor der Aktion“. Die Abschlussveranstaltung wurde über den Bund der Deutschen Landjugend aus Haushaltsmitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
Für weitere Informationen und Fragen stehe ich Ihnen als Ansprechpartnerin gern zur Verfügung. Sylvia Dreßler
Bildungsreferentin der Sächsischen Landjugend e.V.
Mit freundlichen Grüßen
Sylvia Dreßler
Jugendbildungsreferentin
Wir bewegen was! - Sächsische Landjugend e. V.
Schnorrstr. 70
01069 Dresden
Tel.: 03 51 - 471 78 22
Fax.: 03 51 - 471 52 63
sylvia.dressler@landjugend-sachsen.de
www.landjugend-sachsen.de
von Robert Pfeifer
Vereinsinfo September
Vereinsarbeit des MJV bis 12.06 / Workshops...Konzerte...Rockladen 5...Niederlande
In den letzten drei Monaten des Jahres 2006 gibt es noch viele Aktivitäten beim MJV. Dabei steht natürlich die Musik im Vordergrund. Bei seinen verschiedenen Projekten verbindet der Verein junge Musiker und Profis. Die Kontakte zu befreundeten internationalen Künstlern werden gepflegt. Am Freitag, dem 07.10. treffen sich Mitglieder der Bands, die sich an der CD Rockladen 5 beteiligen, im Jugendhaus Rosswein. Abends gibt es dann ein Konzert mit verschiedenen Jugendbands. Eine Woche später, am Freitag, dem 13.10.06, ist der irische Musiker Tim O´Shea zu Gast. Gemeinsam mit seinem Partner, dem Bouzouki und Mandolin Spieler Tim Browne, wird er in der Barth – Mühle in Garsebach bei Meißen auftreten. Dieses Objekt bietet gute Voraussetzungen für ein tolles Liveerlebnis. Authentischer kann Musik von der grünen Insel nicht sein. Tim hat es mit verschiedenen Musikern im Klosterbezirk Altzella schon bewiesen. Einen Tag vorher, am 12.10.06 spielen beide im Pub – Prinz Albert In - .
Bei einem irischen Abend gibt es für 12,00 EUR Livemusik, ein spezielles irisches Essen und Getränk. Hier geht es schon 20.00 Uhr los. Während der Herbstferien geht es dann eine internationale Jugendbegegnung in Breda in Südholland. Der MJV führt Workshops durch und ist mit zwei Bands an einem Konzert beteiligt. Neben den musikalischen Aktivitäten gibt es eine Fahrt zum größten Staudamm Europas auf Zeeland und einen Trip nach Antwerpen. Termin hier: 17 – 22.10.06 Vom 12. bis 14.11. erwarten wir unsere Gäste aus Italien. Die Punkrockband Killjoy aus Bozen gibt zwei Konzerte. Sonntag findet es im Jugendhaus Rosswein statt. Dazu gesellen sich zwei einheimische Jugendbands. Am Montag und Dienstag gibt es Workshops in der Mittelschule Hartha bei Döbeln. Am Dienstag findet dann das Abschlusskonzert im Sunshine Hartha statt. Vom 28.11. bis 03.12.06 weilen Kees Schipper und Ad Landa bei uns. Von Dienstag bis Sonntag gibt es Konzerte (Dienstag – Rosswein/ Mittwoch – Freiberg/ Donnerstag – Döbeln Freitag und Sonnabend im Tir Na Nog Dresden und am Sonntag in Choren. Am Sonntag, 03.12.06 findet im Up Taucher Nossen ein Band – und Vereinsbowling statt. 15.00 – 17.00 Uhr. Anschließend geht es zur Weihnachtsfeier ins Musikhaus Daßler nach Choren (wer will). Hier bitten wir auch um Rückmeldungen. Der MJV bezahlt die Bahnen als Dankeschön für die tolle Musikarbeit. Für die beste Mannschaft überlegen wir uns noch einen Preis.
Vorstand MJV
von Robert Pfeifer
CD Sampler „Rockladen5“
Bands aus den Kreisen Mittweida, Döbeln und Freiberg können sich für den Sampler, der bis zum Weihnachtsgeschäft veröffentlicht werden soll, bewerben. Aufgrund fehlender Sponsoren, mussten wir den Termin nach hinten schieben. Eine Digipack-Variante wird es wohl aus Kostengründen nicht geben werden. Es werden dennoch mind. 500 Stück produziert. Die Aufnahmen stellen die Bands kostenfrei zur Verfügung, es können auch Covertitel vorgestellt werden. Bei Covertiteln werden im Vorfeld die Genehmigung (z.B. Verlag, Label o.a.) eingeholt. Kosten übernimmt der Mittelsächsische Jugendverein (MJV). Zielrichtung für Rockladen 5 sind die Musikstile: Rock, Hardrock, Blues, Funk, Folk, Pop, Crossover und unplugged Titel. Der Sampler wird dann in ganz Sachsen und in anderen Bundesländern, den Veranstaltern und in Clubs vorgestellt. Ca. 400 Stück werden zur Kostendeckung verkauft.
Bis 01.07.2006 können Bewerbungen unter der angegebenen Anschrift abgegeben werden.
MJV Vorstand
Rüsseinaer Str. 16
01683 Starbach
oder
Pestalozzi Mittelschule Hartha
Schuljugendarbeit
Pestalozzi Str. 8
04746 Hartha
Studioarbeit wird nur bei Nachwuchsbands unterstützt. Ein Eigenanteil sollte eingeplant werden. Gestandene Bands oder Songwriter sollten sich mit ansprechenden Studiotiteln bewerben.
Die Verteilung an Clubs, Veranstalter, Radiosender oder Label bzw. öffentliche Einrichtungen erfolgt auf Kosten des MJV. Der MJV arbeitet bei diesem Projekt mit dem Kulturraum Mittelsachsen, der Sparkasse Döbeln und dem Radiosender 99,3 aus Mittweida zusammen.
Der Kaufpreis einer CD wird 5 – 6 € betragen. Jeder beteiligte Musiker erhält eine CD kostenfrei.
Rückfragen sind per E-Mail unter verein@mjv-online.de möglich
von Robert Pfeifer
Diese Veranstaltung hat Zukunft!
zum 4. Internationalen Blues & Rock Festival kommen trotz schlechten Wetters über 1200 Zuschauer - Die Arbeit im Vorfeld hat sich gelohnt. Alle Zielstellungen konnten erreicht werden. Livemusik auf hohem Niveau zu bezahlbaren Preisen hat sich in Altzella etabliert. Die für die Kosten benötigten Besucherzahlen konnten erreicht werden. Veranstaltungen wie diese rechnen sich seit Jahren nicht mehr. Nur durch Sponsoren und Fördermittel können anspruchsvolle Live-Musik-Veranstaltungen bestehen. Fallen diese Gelder weg oder sind stark beschränkt, kann man ein Festival wie dieses nur mit der freiwilligen, aufopferungsvollen und ehrenamtlichen Arbeit vieler Jugendlicher stemmen.
von Robert Pfeifer
sensibler Folk-Rock, Bobby Houda in Altzella
Stellen Sie sich einen US-amerikanischen Musiker mitteleuropäischer Abstammung vor, dessen Seele voll von Bluesstimmungen ist, voll von explosivem Soul, Swinging Country und sensibler Folk-Rock-Musik. So könnte man die Musik charakterisieren, die Ihnen der Blues-Rock-Sänger, Gitarrist und Autor Joseph „Bobby" Houda präsentieren will. Sein Interesse für die Musik reicht weit in seine Kindheit zurück und Ende der fünfziger Jahre ist Ray Charles sein Idol und „Einziger Gott". Nachdem „Bobby" als anerkannter Musiker bereits in den sechziger Jahren bei größten europäischen Jazz-Rock-Festivals dabei war, entschied er sich getreu dem alten Rat „Go West Boy" seine tschechische Heimat zu verlassen und damit einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. In der Schweiz spielte er z.B. einige Zeit mit dem legendären Soul-Sänger Arthur Conley. Doch es kam, wie es kommen mußte, seine musikalische Zeitreise führte ihn schließlich nach Amerika. In den USA sammelte er als Live-Musiker reiche Erfahrungen, die zusammen mit seinem Studium am renommierten „Berklee College of Music" in Boston seinen musikalischen Horizont enorm erweiterten. All das drückt sich in der von ihm komponierten und interpretierten Musik perfekt aus. Letztendlich aber zog es ihn doch wieder in seine europäische Heimat, wo er seit einiger Zeit erfolgreich und unverwechselbar seinen musikalischen Weg fortsetzt. Erste am Markt positiv aufgenommene Ergebnisse dieser Arbeit sind die Alben „Wanderer" und „Hlas basniku". Weitere, wie gegenwärtig die CD „Blue Mood", folgen. Alle sind sie geprägt durch die musikalische Vielfalt und den unverwechselbaren Ausdruck in der Interpretation des Sängers, Gitarristen und Autors Joseph „Bobby" Houda, womit er einen neuen, progressiven Stil der Blues-, Rock- und Countrymusic repräsentiert.
Blue MoodBOBBY HOUDA : BLUE MOOD (englisch) Blues ist keinerlei eine alte Form, sondern ein lebendiger Organismus, der durch alle Phasen der Musik Hindurchgeht. Gerade deswegen treffen sich hier der gegenwärtige Hip-Hop mit Country-Rock, Swingblues mit Tanzreggae und das orientalische Etno mit der träumerischen Balade, um letztendlich eine unvertauschbare Gesamtheit des Rhythm and Blues, des sogenannten "Blues Nouveau" zu bilden. "…Es ist ein gutes Stück gut geleisteter Arbeit, im guten Sinne des Wortes konservativ, ein Album, das einem ordentlich wohl tut". (L. Tampier) (Catalog no. KB 1001-2 Houdaphone Productions ©2002) [Demo] Information und Bestellung: bobbyhouda@hotmail.com redakce@kallib.cz www.kallib.cz/htm/cedecka.htm
von Robert Pfeifer
Workshops des MJV in Schlottwitz und im JC Roßwein
Die Schlottwitzer Begegnungsstätte „Boot“ vom 31.03.-02.04.06: Rhythmen und Klänge von Schlagzeug, E-Gitarren, Keyboard und Cello füllen den Saal. Jugendliche lauschen an einer langen Tafel, die mit Notenheften übersät ist. An einer Wand ist ein Stück Packpapier angezwickt. In bunter, fetter Schrift leuchtet darauf eine Liste von Liedtiteln. Auch „The Letter“ von den Box Tops ist dabei. Die evangelische Jugendarbeit des Kirchenbezirkes Dippoldiswalde hat zum Band-Workshop geladen. Er soll der Auftakt zu einer integrativen Band-Arbeit sein – unter dem Motto „Einander dienen, gemeinsam gewinnen".
25 Jugendliche sind gekommen, darunter auch vier Jungen aus dem Kinder- und Jugendheim der Diakonie in Schmiedeberg. 20 Jugendliche waren es zwei Wochen später im JC Roßwein. Hier probten die Teilnehmer unter Anleitung von Steffen Goepel. „Die ‚Aktion Mensch – 5000 x Zukunft‘ hat das Projekt in Schlottwitz gefördert, sodass wir eine komplette Anlage und elektronische Instrumente anschaffen konnten“, freut sich Jugendwart Dirk Wolf. Mit viel Erfahrung in der Band-Arbeit sind außerdem Roland Taffel und vier junge Musiker vom Mittelsächsischen Jugendverein aus der Nähe von Nossen angereist.
Vom Mischpult ruft einer: „Jetzt singt noch mal rein, Mädels!“ Susanne Henkel und Denise Klein heben die Mikrofone. Sie intonieren: „Yes, she wrote me a letter …“ – „Perfekt“, klingt es zurück. Patrick Höpfner ist in Schlottwitz mit dabei. Der 16-Jährige zieht die Pudelmütze zurecht. Dann gestaltet er locker den Haupt-Part. „Ich habe noch nie in einer Band gesungen“, gesteht Patrick danach. „In dir steckt ein Hip-Hop-Sänger“, sagt Roland Taffel. Patrick, der im Heim lebt, genießt das Wochenende. „Ich hatte gerade viel Stress. Es ist schön, mal was anderes zu sehen“, sagt er. Hinterm farbenfrohen Haus reckt sich der Lederberg empor. In einer Pause kommt auch Christian Frenzel heraus. Der 18-Jährige ist beim MJV herangewachsen. Mittlerweile hat er eine eigene Band: Silverspoon. Er erzählt begeistert von internationalen Treffen und Muggen bis in die Nacht.
Musik verbindet:
Leidenschaftlich resümiert Frenzel: „Musik verbindet. Man kommt mit jedem klar.“ – Dann geht er zurück ins Boot. Nicht wieder ans Schlagzeug, sondern zu den Gitarristen in einen Extra-Raum. Eine Sängerin und ein Keyboarder proben dort mit. Roland Taffel rät: „Ihr müsst das Ganze dynamischer gestalten, nicht wie einen Einheitsbrei“. Er lässt Soli einflechten und gibt weitere Tipps.
Der Workshop soll ein erster Anreiz sein. „In der Glashütter Außenstelle des Schmiedeberger Heimes wollen wir in Zusammenarbeit mit dem Haus einen Band-Raum einrichten“, verrät Dirk Wolf. Der werde ordentlich gedämmt sein. Die Jugendlichen sollen ihn selber mit gestalten.
Der Jugendwart sieht in der integrativen Band-Arbeit noch eine besondere Chance: „Bei dem Miteinander unterschiedlichster Leute durften wir schon erfahren – und erhoffen es uns für jedes Treffen neu –, dass christlicher Glaube für andere greifbar wird.“
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von Robert Pfeifer
Azubi & Studientage - Erfolgreiche Teilnahme Harthaer Schüler
Nun schon zum 5 mal nahmen MittelschülerInnen aus dem Kreis Döbeln an der Messe azubi & studientage teil. Die Heidelberger Messegesellschaft findet das Konzept gut und unterstützt dieses Projekt der Harthaer und des Mittelsächsischen Jugendvereins. Es passt genau zum Konzept der Pestalozzi Mittelschule –Lernen und Lehrbedingungen-. Mit zwei Schautafeln wurde diese zweijährige Arbeit auf der Messe vorgestellt. Und die Gäste staunten nicht schlecht über die Umsetzung mit der Firma -In Bit-. Dass ist das, was unsere Schüler brauchen, diese und andere Sätze hörten oft die engagierten Standbetreuer Julia, Nadine, Ailline, Christian und Kevin.
Gemeinsam mit ihrem Lehrer hatten die Mädchen und Jungen der 9b der Schule den Messestand eingerichtet. Neben dem WTH Projekt wurde die Ganztagsbetreuung und die Musikarbeit des MJV vorgestellt. Die zahlreichen Besucher sahen das Video von der Veranstaltung – Wir suchen unsere Stars – und Rock im Park Leuben. Im Vorfeld hatten die Schülerinnen zwei Gewinnspiele und einen Fragebogen zu den Musikinteressen von Jugendlichen ausgearbeitet. So gab es ein leichtes Quiz und ein anspruchsvolles Fragespiel, welches besonderes Interesse fand. Beim Fragebogen konnten die Teilnehmer 10 Fragen beantworten. Die Antworten werden nun ausgewertet und in die Musikarbeit des Ganztagsprojekts und des MJV einbezogen. Es ist auch ein kleines Beispiel für eine Form der Meinungsforschung und der Ermittlung von Bedürfnissen, hier speziell im Popmusikbereich. 200 Interessierte beteiligten sich am Gewinnspiel und beantworteten die Fragebögen. Als Anerkennung für die Teilnahme gab es an Stelle von Kulis und Aufklebern äpfel, die freundlicherweise Sachsenobst aus Leisnig spendiert hatte. Die Harthaer Schüler waren das 2. Mal dabei und nutzen ihre Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr. Das Kommunizieren klappte sehr gut und die Besucher waren angetan von der Arbeit der Jugendlichen. R. Taffel
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von Robert Pfeifer
Leuben - die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren
Seit Wochen treffen sich regelmäßig ca. 15 Jugendliche im „Offenen Haus" in Lommatzsch und im Proberaum in Rüsseina um das wahr werden zu lassen, was seit langem in ihrem Kopf herumschwirrt. Es werden Listen erstellt, Kommunen und ämter angerufen oder einfach banale Dinge geklärt, z.B. was es denn nun für Arten von Steaks im Backstage-Bereich geben soll. Es sind die Jugendlichen des MJV e.V. und des neu gegründeten „Rock im Park Leuben" Verein. Mit diesem gibt es nun nach 7 Jahren in denen das Open Air gleichen Namens in der Lommatzscher Pflege veranstaltet wird, erstmals eine einheitliche und strukturierte Organisation. Ganz oben steht natürlich der Vorstand, der die Interessen und das Handeln des Vereins auch nach außen hin vertritt und auch Verantwortung übernimmt.
Die bisherige Zahl der Mitglieder beläuft sich auf 7, es haben sich aber schon längst viele weitere gemeldet, um dem Verein beizutreten. Somit entwickelt sich eine Eigendynamik, die dem Open Air sicher zu gute kommen wird. Das erhoffen sich auch die ehemaligen Veranstalter, die dem Verein nun beratend zur Seite stehen und teilweise auch noch verantwortungsvolle Aufgaben bei der Organisation übernehmen. Das wären zum Einen der Mittelsächsische Jugendverein, das „Offene Haus" Lommatzsch, sowie der Rainbow Biker Lommatzsch e.V.
Viele der Jugendlichen sind schon ganz schön aufgeregt, obwohl es doch noch ein paar Wochen sind. Allein die Verbreitung der Werbung ist manchmal schon ein Erlebnis, da in einem Umkreis von 100km um Leuben kein Ort ausgelassen werden soll, und einige dadurch in Ortschaften kommen, die sie vorher noch nie gesehen haben. Sicher könnte man an der einen oder anderen Stelle streiten, ob sich ein Flyer oder ein Plakat für ein Rockkonzert in einem 50 Seelen Dorf überhaupt lohnt. Aber an dieser Stelle zählt einfach mal: Die Masse machts! Ganze 15.000 Flyer wollen verteilt werden, da gibt es ganz schön Arbeit. Und man weiß ja nie, wer in so einem Dorf alles wohnt! Die ganzen Aktionen, vor allem im Vorfeld, sind natürlich als Jugendarbeit zu verstehen. Es geht nicht darum, ein kommerzielles Open Air zu veranstalten und alle Helfer danach auszuzahlen. Die regelmäßigen Treffen, der Zusammenhalt, das Ziel gemeinsam an etwas Großem mit zu wirken und auch der Spaß bei den ganzen Aktionen soll motivieren und die Kreativität der Jugendlichen fördern.
Gewinn, sofern überhaupt welcher erwirtschaftet wird, geht in die Förderung dieser Ziele, wobei auch andere Einrichtungen davon profitieren. In den letzten Jahren konnte so nach dem Konzert ein kleiner Betrag an den Kindergarten Leuben gespendet werden. Auch eine Investition in die Zukunft des Open Airs, wenn man so will. Am 19. August ist es dann wieder soweit. Für viele ist dieser Tagesablauf schon zur Routine geworden, andere sind ganz neu dabei. Die ehrenamtlichen Helfer verstehen diesen Tag als Arbeitstag, jeder muss bis zum Schluss durchhalten, da bspw. auch noch nachts fast die komplette Bühnentechnik wieder abgebaut werden muss. Das wird sicher nicht das Vergnügen, das die Gäste haben werden.
Dafür gibt es aber jedes Jahr ein paar Wochen nach dem Open Air eine Dankeschönveranstaltung, wo Videos und die Bilder der Veranstaltung zu sehen sind und noch mal alles ausgewertet wird. Wenn alles vorbereitet und aufgebaut ist, kann man nur noch auf gutes Wetter hoffen. Die letzten 2 Jahre gab es immer kleinere Regenschauer, besonders letztes Jahr, wo es fast sogar die ganze Veranstaltung hindurch regnete. Alle Gäste vor der Bühne waren durchnässt von oben bis unten. Der Stimmung tat dies aber keinen Abbruch. Selbst wenn es regnet, ist die Leubener Parkbühne ein Garant für eine einmalige Atmosphäre. Dies ist wohl einer der wichtigsten Gründe, warum „Rock im Park Leuben" sich schon nach 7 Jahren einen Kult-Status erarbeiten konnte.
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von Robert Pfeifer
Deutsch-Indische Filmproduktion - Rollen zu besetzen!
Bei "Voyage" handelt es sich um ein deutsch-indisches Filmprojekt. Das bedeutet, es kommt ein gesamtes Filmproduktionsteam aus Indien (10 Leute, Filmdirector, Lightman,...) und arbeitet mit unserem deutschen Team zusammen. Es handelt sich keinesfalls um einen Bollywoodstreifen!! (Was viele bei dem Wort „indisch“ vermuten.) Da es noch kürzlich Veränderungen im Script gab, schicke ich Euch am Montag ein aktuelles Exposé. Hierfür suchen wir vor allem noch ganz viele Statisten von jung bis alt!! für Café und Strassenszenen. Vielleicht habt Ihr oder Freunde Lust mitzumachen? Desweiteren sind noch kleine Rollen offen, wo sich viel. der ein oder andere ausprobieren möchte, oder Ihr jemanden kennt, der perfekt drauf passt:
1. als kleine Rolle ohne Sprache: *sympathischer junger Mann, ca. 20 Jahre alt, viel. (längere) helle Haare * Mutter und Vater: um die 40 Jahre, Vater sehr streng, Mutter recht liebevoll * Kind: männlich, 10 Jahre, bestmöglich blonde Haare, blaue Augen 2. größere Rolle mit Sprache: *3 Kinder im Alter von ca. 8-12 *Kunstprofessor, um die 40-50 Jahre alt Wenn Du Lust hast, kannst Du auch diese Mail einfach an Leute weitersenden.
Wer Interesse hat kann mich dann am besten schnellstmöglich! unter dancing-rat@gmx.de oder 0341-4251941 kontaktieren. Vielen Dank für die Hilfe!! Und ich würde mich freuen, wenn der ein oder andere Interesse hat. Liebe Grüße Anne
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von Robert Pfeifer
Dr. Böhm took the stage
So oder so ähnlich heißt es wohl, wenn man auf einen Auftritt bei der nunmehr 14. Ausgabe des Minifestivals „Take the stage“ in der Hafenstraße zu Meißen zurückblickt. Ende Oktober bewarb sich das „Dr. Böhm Quintett“ aus Marbach beim „Hafenstraße e.V.“ um einen Auftritt in dem Haus des Vereins. Das Publikum sollte entscheiden, wer reif für diese Newcomerförderung sei und so wurden von den sechs Bands die eine Hörprobe eingeschickt hatten, die „Goumble Gang“, „Cubic Circle“ und das „Dr. Böhm Quintett“ für gut genug befunden, ihre Musik live zu präsentieren. Jedoch trat „Cubic Circle“ nicht an und so rutschte die Band „Tinitus“ nach. Damit war das Quintett, die einzige Band von „außerhalb“ und musste auch gleich zuerst ran.
Als Gitarrist Michael als erster sein Instrument in die Hand nahm, um die Leute einzustimmen, war der Saal schon gut gefüllt. In der folgenden Stunde verwöhnten die vier mehr oder weniger die „Ohrgeschmacksnerven“ ihrer Zuhörer und konnten vor der Bühne auch einige tanzende Zuhörer entdecken.
Die „Goumble Gang“ polarisierte vor allem durch ihren Gesang das Publikum. Am Ende feierten einige Fans die zwei Mädchen und drei Jungs, die ganz ohne Bassgitarre auskamen, während andere sich eher auf die nächste Band „Tinitus“ freuten, womit wieder eine altvertraute Besetzung die Bühne besteigen sollte. Mit ihrer besonders für Meißen und Umgebung typischen Art von Musik, die besonders auf Punk basiert, ließen auch sie nichts anbrennen und rundeten den Abend erfolgreich ab.
Auch das Quintett, das zurzeit ein Quartett ist, zog unter den Abend ein positives Resümee. Dass es nicht ganz leicht sein würde, die jugendlichen Besucher zu begeistern war schon anfangs klar. Ziel der Bewerbung war ja nicht, sich zu Hause warme Luft um die Nase wehen zu lassen, sondern sich wenigstens ein Stück außerhalb zu präsentieren. Dass über die Band auch wieder einmal in der Zeitung zu lesen ist, ist eben auch ein Resultat und trägt zur Werbung in eigener Sache bei. Wer gern mehr über die Jungs im Zeichen des Doktors wissen will, der kann ja einmal www.dr-boehm-quintett.de.vu besuchen.
Michael MüllerSo oder so ähnlich heißt es wohl, wenn man auf einen Auftritt bei der nunmehr 14. Ausgabe des Minifestivals „Take the stage“ in der Hafenstraße zu Meißen zurückblickt. Ende Oktober bewarb sich das „Dr. Böhm Quintett“ aus Marbach beim „Hafenstraße e.V.“ um einen Auftritt in dem Haus des Vereins. Das Publikum sollte entscheiden, wer reif für diese Newcomerförderung sei und so wurden von den sechs Bands die eine Hörprobe eingeschickt hatten, die „Goumble Gang“, „Cubic Circle“ und das „Dr. Böhm Quintett“ für gut genug befunden, ihre Musik live zu präsentieren. Jedoch trat „Cubic Circle“ nicht an und so rutschte die Band „Tinitus“ nach. Damit war das Quintett, die einzige Band von „außerhalb“ und musste auch gleich zuerst ran.
Als Gitarrist Michael als erster sein Instrument in die Hand nahm, um die Leute einzustimmen, war der Saal schon gut gefüllt. In der folgenden Stunde verwöhnten die vier mehr oder weniger die „Ohrgeschmacksnerven“ ihrer Zuhörer und konnten vor der Bühne auch einige tanzende Zuhörer entdecken.
Die „Goumble Gang“ polarisierte vor allem durch ihren Gesang das Publikum. Am Ende feierten einige Fans die zwei Mädchen und drei Jungs, die ganz ohne Bassgitarre auskamen, während andere sich eher auf die nächste Band „Tinitus“ freuten, womit wieder eine altvertraute Besetzung die Bühne besteigen sollte. Mit ihrer besonders für Meißen und Umgebung typischen Art von Musik, die besonders auf Punk basiert, ließen auch sie nichts anbrennen und rundeten den Abend erfolgreich ab.
Auch das Quintett, das zurzeit ein Quartett ist, zog unter den Abend ein positives Resümee. Dass es nicht ganz leicht sein würde, die jugendlichen Besucher zu begeistern war schon anfangs klar. Ziel der Bewerbung war ja nicht, sich zu Hause warme Luft um die Nase wehen zu lassen, sondern sich wenigstens ein Stück außerhalb zu präsentieren. Dass über die Band auch wieder einmal in der Zeitung zu lesen ist, ist eben auch ein Resultat und trägt zur Werbung in eigener Sache bei. Wer gern mehr über die Jungs im Zeichen des Doktors wissen will, der kann ja einmal www.dr-boehm-quintett.de.vu besuchen.
Michael Müller