Archiv 2005
von Robert Pfeifer
Jamboree begeisterte Zuschauer
Mit gemischten Gefühlen war das Team um Jaqueline Schaal und André Gleibe das Konzert am 03.12. angegangen. Hatten doch De Ruths wegen Krankheit abgesagt. Werden die Zuhörer Meanstream mit Slush, The Dots und Jamboree im Hardcore -und Punk verwöhnten Rosswein akzeptieren. Sie taten es und wurden nicht enttäuscht. The Dots boten eigene Titel im Rock`n Roll- und Countryrockgewand und überraschten erstmals das Publikum. Bummel von Slush zeigte, was ein guter Frontmann drauf haben muss. Mit seinen Texten und einer homogenen Band im Hintergrund tastete er sich immer weiter an die Fans ran, die ihm die letzte Kraft raubten. Was jetzt kam hatte das JH lange nicht erlebt. Jamboree, mehr als ein Geheimtipp aus Leipzig, legte mit Sophie auf dem Podium los. Die Band zog vom ersten Takt die Fans in ihren Bann. So schön kann Rockmusik sein – ließ Alexandra aus Hartha und andere vernehmen. Karsten an der Gitarre, Peter am Bass und Henri am Schlagzeug spielten mit ihren Instrumenten im wahrsten Sinn der Wortes. Neben eigenen rockigen Balladen und funkorientierten Stücken erklangen anspruchsvolle Cover, die das technisch musikalische Vermögen der Band untermauerten. Nach 5 Stunden Rockmusik pur gingen die Fans zufrieden nach Hause und sie werden wiederkommen, wenn Slush und Jamboree im Kreis antreten. Und dann werden es mehr als die 120 Gäste sein, dessen ist sich der MJV bewusst. (Und 4,00 EUR Eintritt für Spitzenmusik wird dann nicht zu viel sein.)
von Robert Pfeifer
Drei Tage Musikworkshop in der Mittelschule Hartha
In den ersten drei Tagen der Herbstferien fanden sich 20 Schülerinnen in der Pestalozzi Mittelschule zum Musikworkshop. Es probten zwei Schülerockbands und 10 Sängerinnen. Friederike von Adrenalin und Ingo von Four Roses übten mit den Mädchen für die Auftritte mit den irischen Musikern am 27.10. in Hartha und für den Talentewettbewerb der Schule.
5 Songs studierte das Ensemble ein. Die Mädchen der 7 bis 10 Klasse waren mit Freude dabei. Im neuen Proberaum der Schule übten die Bands mit Nils von Adrenalin und Christian von den Clints. Andre und Patrick aus der 9. Klasse zeigten schon große Fortschritte.In den ersten drei Tagen der Herbstferien fanden sich 20 Schülerinnen in der Pestalozzi Mittelschule zum Musikworkshop. Es probten zwei Schülerockbands und 10 Sängerinnen. Friederike von Adrenalin und Ingo von Four Roses übten mit den Mädchen für die Auftritte mit den irischen Musikern am 27.10. in Hartha und für den Talentewettbewerb der Schule.
5 Songs studierte das Ensemble ein. Die Mädchen der 7 bis 10 Klasse waren mit Freude dabei. Im neuen Proberaum der Schule übten die Bands mit Nils von Adrenalin und Christian von den Clints. Andre und Patrick aus der 9. Klasse zeigten schon große Fortschritte.
Weiterlesen … Drei Tage Musikworkshop in der Mittelschule Hartha
von Robert Pfeifer
Die neue Webseite des MJV
Seit ein paar Tagen präsentiert sich www.mjv-online.de im neuen Gewand. Vieles hat sich geändert, vor allem aber der Grundsatz des MJV zu seiner Seite: Wir wollen eine Seite die problemlos von unseren Mitgliedern und Freunden mitgestaltet und umfangreich genutzt werden kann. Jetzt geht vieles noch leichter: Man kann selber Artikel schreiben, diesen mit Bildern und Links versehen und selbst ohne Umwege den Artikel auf die Startseite bringen, kann eigene Bildergallerien erstellen und selber Bilder hochladen, Veranstaltungen veröffentlichen, Links einreichen, und und und... Veranstaltungen veröffentlichen, Links einreichen, und und und... Weiter gibt es (nach wie vor) ein Gästebuch (das jetzt nach einem Login auch kommentiert werden kann), ein Forum, in dem man mal über alles diskuttieren kann was einem so bewegt (natürlich vereinsbezogen) und ein umfangreiches Archiv mit nicht mehr aktuellen Artikeln.
Dieses ist bereits sehr umfangreich und gibt einen überblick über die nun schon 12jährige Vereinsgeschichte. Zudem kann es für Recherche genutz werden, und als Hilfe bei der Planung neuer Projekte, wenn man einfach mal wissen will wie das "früher" so gemacht wurde.
Wie beim Gästebuch schon angesprochen benötigen wir zur Kontrolle von jedem der all diese Möglichkeiten nutzen will ein Login. Das ist ziemlich unkompliziert, ihr braucht euch nur registrieren, die E-Mail die ihr daraufhin bekommt bestätigen und werdet dann durch mich freigeschaltet.
Zu Beginn könnt ihr allerdings nur Termine eintragen, Links einreichen und das Forum nutzen, ihr habt den Status "Registered". Für das Veröffentlichen von eigenen Artikel und das Hochladen von Bildern braucht ihr den Status "Publisher". Wer diese Rechte bekommt behalten wir uns vor. Ist aber nur ersteinmal ne Vorsichtsmaßnahme, schreibt mir einfach eine Mail, das ihr genau dies tuen möchtet und ich ändere eure Rechte. Das Hochladen von Bildern und das Veröffentlichen von eigenen Artikeln mit Bildern ist wirklich absolut einfach. Trotzdem solltet ihr euch vorher ein paar Sachen dazu durchlesen. Wir werden in den nächsten Tagen im Bereich: SERVICE kleine Tutorials anbieten, mit denen das dann keine Hürde mehr ist. Jürgen Mummert Admin
von Robert Pfeifer
Rock im Schlamm oder "Leubenstock" ?!
Das siebente Rock im Park Leuben sollte wieder eine Menge Musikfreunde in den Park in Leuben locken. Fünf Bands (Clints, BlumentoPferde, Killjoy, Wisecräcker und Robert and the Roboters) sollten aufspielen. Wie jedes Jahr wurde die Bühne am Freitag von fleissigen Helfern aufgebaut. So stand der Party am Samstag nichts mehr im Wege.Zum ersten Mal wurde eine internationale Band geladen.
Killjoy aus Südtirol brachten nicht nur Power auf der Bühne, sondern auch auf dem Fussballplatz. Sie und mutige Helfer und RIPL-Freunde verausgabten sich vorm Rocken auf dem Hartplatz in Leuben. Das Spiel ging zugunsten der Mannschaft mit italienischer Beteiligung aus.Der Abend kam und die erste Band betrat nach einer kurzen Einstimmung des Moderators Ralf die Bühne. Die Clints stimmten, als einzige Band mit weiblicher Begleitung den Abend ein. Danach hielt es der Wettergott wohl nicht mehr aus und beregnete den Platz. Trotzdem trafen Die BlumentoPferde mit ihrem punkigen Sound den Nerv der Jugend und so wagten sich einige auf die Tanzfläche, um durch Haareschütteln dem Regen zu trotzden. Killjoy verstärkten dies nochmal und legten mit popigen Riffs und treibenden Melodien noch einen Zahn zu. Das Motto "Wir tanzen gegen den Regen", schien den Zuschauern zu gefallen. Der Regen nahm zu und Wisecräcker versuchten mit Ska-Reggae-Rock zu kontern. Abermals war tanzen angesagt und dies taten die Zuschauer. Allerdings lichteten sich die Reihen merklich, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. Die letzte Band des Abends (Robert and the Roboters) konnten mit ihrem instrumentalen Surf-60s-Sound überzeugen. Der Geheimtipp aus Dresden begeisterte mit ihrem Sound und brachte den Abend zu einem würdevollen Abschluss.
So kann man sagen, dass das Rock im Park Leuben Festival auch dem Regen trotzt. Bandauswahl und Organisation waren klasse und machen Lust auf mehr. Und auch wenn nächstes Jahr ein Schneesturm losbrechen sollte, den Rock kann wohl nichts stoppen. In diesem Sinne bis zum 8. Rockn im Park Leuben und ein Dank an Veranstalter, alle Helfer und Bands.Das siebente Rock im Park Leuben sollte wieder eine Menge Musikfreunde in den Park in Leuben locken. Fünf Bands (Clints, BlumentoPferde, Killjoy, Wisecräcker und Robert and the Roboters) sollten aufspielen. Wie jedes Jahr wurde die Bühne am Freitag von fleissigen Helfern aufgebaut. So stand der Party am Samstag nichts mehr im Wege.Zum ersten Mal wurde eine internationale Band geladen.
Killjoy aus Südtirol brachten nicht nur Power auf der Bühne, sondern auch auf dem Fussballplatz. Sie und mutige Helfer und RIPL-Freunde verausgabten sich vorm Rocken auf dem Hartplatz in Leuben. Das Spiel ging zugunsten der Mannschaft mit italienischer Beteiligung aus.Der Abend kam und die erste Band betrat nach einer kurzen Einstimmung des Moderators Ralf die Bühne. Die Clints stimmten, als einzige Band mit weiblicher Begleitung den Abend ein. Danach hielt es der Wettergott wohl nicht mehr aus und beregnete den Platz. Trotzdem trafen Die BlumentoPferde mit ihrem punkigen Sound den Nerv der Jugend und so wagten sich einige auf die Tanzfläche, um durch Haareschütteln dem Regen zu trotzden. Killjoy verstärkten dies nochmal und legten mit popigen Riffs und treibenden Melodien noch einen Zahn zu. Das Motto "Wir tanzen gegen den Regen", schien den Zuschauern zu gefallen. Der Regen nahm zu und Wisecräcker versuchten mit Ska-Reggae-Rock zu kontern. Abermals war tanzen angesagt und dies taten die Zuschauer. Allerdings lichteten sich die Reihen merklich, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. Die letzte Band des Abends (Robert and the Roboters) konnten mit ihrem instrumentalen Surf-60s-Sound überzeugen. Der Geheimtipp aus Dresden begeisterte mit ihrem Sound und brachte den Abend zu einem würdevollen Abschluss.
So kann man sagen, dass das Rock im Park Leuben Festival auch dem Regen trotzt. Bandauswahl und Organisation waren klasse und machen Lust auf mehr. Und auch wenn nächstes Jahr ein Schneesturm losbrechen sollte, den Rock kann wohl nichts stoppen. In diesem Sinne bis zum 8. Rockn im Park Leuben und ein Dank an Veranstalter, alle Helfer und Bands.
von Robert Pfeifer
KJR-Meißen zu Gast beim KJR Rems-Murr
Großes Lob aus berufendem Munde: „Es ist schon beeindruckend, wie ihr hier gesellschaftliche Zukunftsthemen erkennt und anpackt!“
So sprach’s die Koordinatorin des Kreisjugendrings aus Meißen, Petra Seipold und Peter Wieland, Leiter des Jugendamtes des Rems-Murr-Kreises assistierte: „Wir können uns mit unserem Kreisjugendring sehen lassen.“
Die Jugendringler-West hörten es mit Freude und revanchierten sich von Herzen: „Was ihr im Osten unter den bestehenden Voraussetzungen auf die Beine stellt ist immer wieder unglaublich!“ so KJR-Schatzmeister Daniel Mouratidis und 1. Vorsitzender Mathias Siede.
Anlass für die Ost-West-Lobeshymnen war der Besuch einer Delegation des Kreisjugendrings aus Meißen, der ein umfangreiches Begegnungsprogramm absolvierte und sich so ein Bild über die aktuellen Themen und Arbeitsweisen ihrer West-Kollegen machen konnte.
Und natürlich kamen auch Berichte über die Situation in Meißen nicht zu kurz. Bearbeitetes Zukunftsthema ist ganz sicher die Unterstützung von Jugendlichen im übergang von Schule und Beruf. Klar steht der Rems-Murr-Kreis im Vergleich zum Landkreis Meißen in diesem Themenfeld gut da.
Trotzdem gibt es auch hier immer mehr Jugendliche, die Schwierigkeiten haben eine Lehrstelle zu finden. Peter Wieland, Thomas Betz und Roland TaffelSybille Mack von der KJR-Jobengine: „Im Rems-Murr-Kreis steigt die Zahl der Jugendlichen die eine Lehrstelle suchen in den nächsten Jahren noch deutlich an.
Deshalb werden klassische berufliche Laufbahnen für Realschüler auch von Gymnasiasten, in der Folge klassische Berufe für Hauptschüler auch von Realschülern eingeschlagen. Schwer haben es deshalb Hauptschüler mit schlechteren Noten und Förderschüler.
Diese Zielgruppe wollen wir gemeinsam mit den Kollegen aus der Jugendarbeit unterstützen.“ Und der Bedarf ist riesig, weiß ihr Kollege Ulrich Horender zu berichten. Coachingprojekte, Bewerbungscamps, Bewerbungsreihen sind nur einige Beispiele der begehrten Angebotspalette der Jobengine. Wie können Vereine von „Menschen mit Migrationshintergrund“ so der politisch korrekte Begriff besser in die Jugendarbeit und damit auch in die Gesellschaft integriert werden?
Ein weiteres Zukunftsthema, das für die Meißner Delegation von großem Interesse ist, sich dort aber vor allem auf junge Aussiedler bezieht.
Gemeinsam wurde das Jugendzentrum in Murrhardt besucht. KJR-Mitarbeiter Gerhard Dinger und Juze Mitarbeiterin Nicole Larsen berichteten vom Jugendforum mit überwiegend türkischen Jugendlichen und Erwachsenen, Birgül Yilmaz und Manfred Häberlein beleuchteten die Michael Wolf und Tina HessSituation der türkischen Bevölkerung in Murrhardt.
„Viele Deutsche wissen nicht was es bedeutet, fremd in einem anderen Land zu sein und urteilen deshalb über Fremde!“ stellt Manfred Häberlein fest, der seit seiner beruflichen Zeit in der Türkei ein engagierter Streiter für die Integration der Türken in Murrhardt ist.
Birgül Yilmaz wünscht sich manchmal mehr Unterstützung von Schulen, erwartet aber auch von ihren Landsleuten mehr Engagement. Daniel Mouratidis wird in seiner Diplomarbeit dieses Thema beleuchten und für den KJR Handlungsperspektiven entwickeln. Beim Besuch bei der Leiterin der Volkshochschule Unteres Remstal trafen die Meißner auf eine alte Bekannte. Rosemarie Knülle, vormals 1. Vorsitzende des KJR-Rems-Murr war in früheren Jahren schon in der Partnerschaft mit Meißen aktiv und stellte die Zusammenarbeit zwischen dem Kreisjugendring und der Volkshochschule dar. Sehr spannend für die Meißner Gäste auch der Besuch im Kulturhaus Schwanen, bei dem Cornelius Wandersleb die Arbeit vorstellte und ein Abstecher zur Sitzung des Dachverband der Jugendzentren, dem Zusammenschluss der selbstverwalteten Jugendtreffs im Rems-Murr-Kreis.
„Eine bunte, unkonventionelle Truppe, die mit viel Engagement viel bewegt!“ urteilte Petra Seipold nach dem Besuch. Ebenfalls von großem Interesse für die Meißner Gäste das Leasing-Konzept für den befristeten Einsatz der Pädagogin Marion Becker in ländlichen Gemeinden.
„Da werden ganz schön hohe Anforderungen gestellt“, stellte Johannes Albrecht von der Evangelischen Jugend in Meißen fest, der sich über eine Förderung der Rems-Murr-Stiftung und der Stadt Fellbach für den Ausbau der Lutherkirche in Meißen-Triebischtal zu einem Jugendzentrum freuen und bedanken konnte. Mädchenarbeit auf hohem Niveau konnten die Gäste bei der Präsentation des Mädchenkalenders in der Villa Roller erleben. Ruth Schmidt, Britta Pfisterer und Hanna Simon präsentierten ihr Gemeinschaftsprodukt mit einem abwechslungsreichen Programm und Scheckbergabevielen begeisterten Mädchen.
Scheckübergabe in Fellbach Im Glück war auch Ina Hess von „Museum unterwegs“. Sie konnte vom Vorsitzenden des Stadtjugendring Fellbach Michael Wolf einen Scheck über 500 € zur Unterstützung der kulturpädagogischen Arbeit ihrer Einrichtung entgegen nehmen.
(Bild siehe Anlage) Michael Wolf war beim Besuch der Westdelegation im letzten Jahr in Meißen dabei gewesen und von der Arbeit von „Museum unterwegs“ so beeindruckt, dass er Vorstand und Mitglieder des Stadtjugendrings von einer Spende überzeugen konnte.
Mehr Infos unter www.museumunterwegs.de
von Robert Pfeifer
Iren begeisterten Zuhörer
Drei Konzerte organisierte der MJV mit jungen Musikern des Vereines und den irischen Musikern Tim O`Shea und Karol Lynch. Im Dresdner Tir Na Nog schlugen sich Cindy Löffler aus Etzdorf und Christian Frenzel aus Roßwein (Silverspoon) wacker, treten doch hier viele Livebands auf. Cindys Stimme beeinfruckte die zahlreich erschienenen Gäste.
In Hartha traten Friederike Wachtel und Felix Werner mit Schülerinnen Tim O´Sheader Mittelschule im Vorprogramm auf. In einem dreitägigen Workshop hatten Friederike und Felix dieses Ensemble aufgebaut. Höhepunkt der kleinen Konzerttour war der Auftritt im Schloss Schleinitz. Trotz der ungünstigen Lage zu den Fernstraßen der Region kamen viele Besucher in die Schlosskapelle. Friederike und Felix beeindrucktenKarol Lynch die Zuhörer mit Rock- und Popballaden. Anschließend zogen Tim und Karol alle Register ihres Könnens. Irische Tanzmelodien wechselten mit einfühlsamen Songs. Das Duo gab am Ende zwei Zugaben. Bei diesem Konzert kamen etliche neue Besucher zum Schloss und manche Einheimische sahen eserstmals von Innen. Beim anschließenden Treff im Maxi Restaurant sprachen die Jugendlichen, der MJV, Tim und Karol über diese drei Tage in Sachsen. Tim überzeugt die Arbeit des Vereins im Jugend- und Musikbereich und er bot den Jugendlichen an, im nächsten Jahr in Irland eine Jugendbegegnung durchzuführen. Damit sprach er den Organisatoren auch ein Dankeschön für die geleistete Arbeit aus.
Vorstand MJVDrei Konzerte organisierte der MJV mit jungen Musikern des Vereines und den irischen Musikern Tim O`Shea und Karol Lynch. Im Dresdner Tir Na Nog schlugen sich Cindy Löffler aus Etzdorf und Christian Frenzel aus Roßwein (Silverspoon) wacker, treten doch hier viele Livebands auf. Cindys Stimme beeinfruckte die zahlreich erschienenen Gäste.
In Hartha traten Friederike Wachtel und Felix Werner mit Schülerinnen Tim O´Sheader Mittelschule im Vorprogramm auf. In einem dreitägigen Workshop hatten Friederike und Felix dieses Ensemble aufgebaut. Höhepunkt der kleinen Konzerttour war der Auftritt im Schloss Schleinitz. Trotz der ungünstigen Lage zu den Fernstraßen der Region kamen viele Besucher in die Schlosskapelle. Friederike und Felix beeindrucktenKarol Lynch die Zuhörer mit Rock- und Popballaden. Anschließend zogen Tim und Karol alle Register ihres Könnens. Irische Tanzmelodien wechselten mit einfühlsamen Songs. Das Duo gab am Ende zwei Zugaben. Bei diesem Konzert kamen etliche neue Besucher zum Schloss und manche Einheimische sahen eserstmals von Innen. Beim anschließenden Treff im Maxi Restaurant sprachen die Jugendlichen, der MJV, Tim und Karol über diese drei Tage in Sachsen. Tim überzeugt die Arbeit des Vereins im Jugend- und Musikbereich und er bot den Jugendlichen an, im nächsten Jahr in Irland eine Jugendbegegnung durchzuführen. Damit sprach er den Organisatoren auch ein Dankeschön für die geleistete Arbeit aus.
Vorstand MJV
von Robert Pfeifer
Bandworkshop im JH Roßwein und Fa. Polster
Nur drei Tage gab es in den Februarferien das Zusammentreffen. Insgesamt nahmen 2 Bands und 12 weitere Musiker und Techniker teil. Die Teamer Steffen Goepel von Freunde der Nacht, Alexander von textplosiv, Christian von den Clints und Technikverantwortlicher Mirko von textplosiv betreuten die jungen Musiker. Am Ende des Workshops gab es einen Livemitschnitt. Zum Präsentationskonzert hatten wir die Band stur & bockig aus Oschatz eingeladen. Mit den Livemitschnitten wollen sich die Bands bei diversen Bandwettbewerben vorstellen. André Zieger am BassDurch die Arbeit von Steffen Goepel konnten sich die Bands Adrenalin und The Clints weiter verbessern. Beide Teams warten mit interessanten Eigenkompostionen auf. Auch bekannte Covertitel wurden geprobt. Gitarrist Christian Frenzel war erstmals als Teamer tätig. Am Technikpult erlernte Patrick aus Hartha Handgriffe. Auch hier war Steffen eine große Hilfe. Leistungsfortschritte verbuchten Julian. Jonas und Andre. Florian war der jüngste Teilnehmer und hat erst 6 Wochen Gitarrenunterricht hinter sich. Für ihn waren es die ersten Erfahrungen auf den Brettern, die die Welt bedeuten. 1995 war Marleen das erste Mal bei einem AdrenalinWorkshop mit dabei. 10 Jahre später stand sie mit einer Workshopband auf der Bühne, die sich während des Workshops fand. Dabei auch der dynamische Gitarrist Patrick von Hartkeks. Nun sind alle auf die Liveaufnahmen gespannt. Vielen Dank den Helfern und dem Jugendhaus Roßwein. Unterstützt wird die Jugendmusikarbeit des MJV durch die Aktion Mensch.
von Robert Pfeifer
Abschlussbericht "Musik ist unsere Zukunft - Ein Haus zum Musik machen für Nossen"
Im Antrag hatten wir den Zeitraum vom 01.09. – 30.09.04 benannt. Nach den ersten Beratungen und Arbeiten stellten wir fest, dass dieser Zeitraum unrealistisch ist, denn die Jugendlichen mussten länger auf die Aufbauarbeiten und Musikworkshops vorbereitet werden. Der Ferienzeitraum im Oktober erschien uns für einen längeren Workshops günstiger.
Erschwerend kam hinzu, dass wir das Musikhaus Nossen nur bis zum 31.12.04 nutzen konnten. Projektkoordinator Jürgen Mummert reagierte dementsprechend und stellte mit den Jugendlichen ein neues Programm auf, welches auch so durchgeführt wurde. September/Oktober: Aufbau der Musikanlagen mit Zubehör in Nossen, mit der Maßgabe, dass die PA und das Mischpult ab 01.01,05 im Proberaum Rüsseina weiter genutzt werden können. Mit vier Jugendlichen baute Jürgen die Case zusammen, installierte die Technik, Kabel wurden beschriftet und die Technik für die Musikworkshops eingestellt. Er unterwies die jungen Musiker im Umgang mit der Musikanlage.
11.10 - 16.10.05 Musikworkshop in Nossen und Rüsseina
In der Ferienzeit fand für Schüler und Jugendliche der gut vorbereitete Workshop in drei Musikräumen statt. Zwei gestandene Bands und etliche Einzelmusiker wurden durch erfahrene Teamer und ältere Jugendliche systematisch angeleitet. Es gab Einzelproben und Bandcoaching. Es wurde für November ein weiteres Treffen mit Präsentationskonzert vereinbart. In der Zwischenzeit trafen sich die Jugendlichen in den Probenräumen Nossen und Rüsseina regelmäßig.
Bandcoaching / Präsentation 08.11. und 09.11.04 im Kaminzimmer Nossen
Am Montag trafen sich die Jugendlichen, die im unplugged Bereich arbeiten zum Soundsheck im Schloss Nossen. Man bereitete gemeinsam die Präsentation mit den irischen Künstlern tim o Shea und Partner vor. Zum Konzept unserer Arbeit gehört, dass Schüler und Jugendliche oft gemeinsam mit internationen und nationalen Profis musizieren. Kontakte bestehen seit Jahre nach NL, Irland und zu den Bands Four Rose, Take it Naked und Freunde der Nacht aus Sachsen. Im Schloss Nossen informierten die Jugendlichen die geladenen Gäste und Fands über das Musikprojekt. Workshop ,Bandcoaching und Konzert vom 03.12- 05.12.04 in Nossen und Rosswein In der ersten Dezemberwoche trafen sich die Beteiligten erst im Musikhaus Nossen, um die Kenntnisse zu festigen. Die Teamer übten mit den Bands die Eigenkompositionen und Covertitel, denn am 05.12. sollten vor allem die eigenen Titel mitgeschnitten werden. Am 04.12. bauten die Jugendlichen mit Mirko Gaumnitz und Jürgen Mummert die Technik im Jugendhaus Roßwein auf. Hier wurde das Wissen über den Umgang mit der PA Technik, Mischpult und Backline weiter vervollkommnet. Steffen Goepel leitete dann die jungen Techniker bei den Aufnahmen an. den Bands gab er letzte Hinweise für die Art der Präsentation. Die Musikbeispiele sind der Anlage beigefügt. Am Abend wurde das Konzert durchgeführt.
Dezember
Während der Weihnachtsferien begann die Umlagerung der PA Technik nach Rüsseina. Die Jugendlichen richteten sich den Proberaum optimal ein. Herr Taffel gab hier wichtige Hinweise. Mit der Gemeinde Ketzerbachtal wurde ein längerer Mietvertrag abgeschlossen. Teile der Backline kommen jetzt zum Einsatz im Jugendhaus – Domizil – in Nossen. Hier üben R. Taffel und Christian Frenzel regelmäßig mit den Jugendlichen jeweils am Montag und Donnerstag weiter.
Allgemeine Anmerkungen
In der Projektbeschreibung war die Anschaffung von Geräten z.B. kleines Mischpult und Instrumenten vorgesehen. Hier änderten wir das Konzept. Bei Musikworkshops und Jugendrockkonzerten stand jahrelang kein ordentliches Mischpult zur Verfügung. Ständig wurde nur ausgeliehen und Technikteile zusammengestoppelt. Die Qualität und das musikalische Niveau litt darunter sehr. Ständig stieß man auch an Kapazitätsgrenzen. Das Mischpult Spirit vom Fachhändler ist von hoher Qualität und für Jugendliche nach entsprechenden Anleitungen auch gut zu bedienen.
Bei der PA Technik entschieden wir uns für eine gebrauchte Anlage ( Zeck ) einer Band aus Leipzig. Der Bandleader der Band ist Mitglied des MJV. Die Musikanlage wurde ausgiebig getestet. Sie ist unverwüstlich und ausreichend für optimale Proben. Die Endstufen gehen nicht kaputt und dies ist für jugendliche Musikarbeit schon sehr wichtig. Neue Anlagentechnik ist für Jugendvereine und Jugendliche kaum finanzierbar. Die gesamte Backline, das Mischpult und die PA Technik unterliegen ständig der Kontrolle von erfahrenen Vereinsmitgliedern ( Technikstudenten, Elektrikern ) und werden entsprechend gewartet. Damit ist auch eine längere Nutzung und Anwendung gewährleistet.
Fortführung der Arbeit
Die Jugendlichen, die sich in den Bands gefunden haben, werden weiter kontinuierlich arbeiten. Sie beteiligen sich an lokalen Ausscheiden und tragen zum Gelingen von Gemeindeund Stadtfesten und Vereinsveranstaltungen bei. Immer mehr Jugendliche erkennen den hohen Anspruch dieser kreativen Freizeitarbeit. Die Jugendlichen helfen und unterstützen sich gegenseitig und achten die geschaffenen Werte. über unsere Homepage www.mjv-online.de kann man sich darüber informieren.
Im Antrag hatten wir den Zeitraum vom 01.09. – 30.09.04 benannt. Nach den ersten Beratungen und Arbeiten stellten wir fest, dass dieser Zeitraum unrealistisch ist, denn die Jugendlichen mussten länger auf die Aufbauarbeiten und Musikworkshops vorbereitet werden. Der Ferienzeitraum im Oktober erschien uns für einen längeren Workshops günstiger.
Erschwerend kam hinzu, dass wir das Musikhaus Nossen nur bis zum 31.12.04 nutzen konnten. Projektkoordinator Jürgen Mummert reagierte dementsprechend und stellte mit den Jugendlichen ein neues Programm auf, welches auch so durchgeführt wurde. September/Oktober: Aufbau der Musikanlagen mit Zubehör in Nossen, mit der Maßgabe, dass die PA und das Mischpult ab 01.01,05 im Proberaum Rüsseina weiter genutzt werden können. Mit vier Jugendlichen baute Jürgen die Case zusammen, installierte die Technik, Kabel wurden beschriftet und die Technik für die Musikworkshops eingestellt. Er unterwies die jungen Musiker im Umgang mit der Musikanlage.
Weiterlesen … Abschlussbericht "Musik ist unsere Zukunft - Ein Haus zum Musik machen für Nossen"
von Robert Pfeifer
Benefizkonzert von Adrenalin im Proberaum Rüsseina
Nicht tatenlos wollten die Jugendlichen der Band Adrenalin den Flutopfern gegenüber sein. Sie organisierten mit der Band The Clints einen Auftritt in ihrem Proberaum. Der MJV und die Gemeindeverwaltung Ketzerbachtal unterstützten sie dabei. Der Jugendclub Rüsseina übernahm die Getränkeversorgung. Auch die Eltern standen den Jugendlichen zur Seite. Am Ende konnte die Band dem Spendenfond des DRK 200,00 EUR überweisen.120 waren am Freitag, dem 21.01.05, nach Rüsseina gekommen.
Weiterlesen … Benefizkonzert von Adrenalin im Proberaum Rüsseina
von Robert Pfeifer
De Ruths müssen absagen, dafür spielen Jamboree
Die Absage kam für uns überaschend. Der Grund dafür ist der kurzfristig krankheitsbedingte Ausfall eines Bandmitgliedes. Dafür spielt jetzt Jamboree aus Leipzig. Sie liefern kontrstreiche Rocksongs, die von einer markanten Frauenstimme getragen werden. Auf einem groovelastigen Fundament entwickeln sich krachige Gitarrensounds. Die vier Leipziger bedienen sich der klassischen Mittel des Rocks und konnten bereits im Vorprogramm von Die Happy und anderen Grössen überzeugen. Jamboree melden sich mit neuem Studiomaterial zurück: die aktuelle Platte „self assessment maSlushnikin“ fängt die Energie Jamboreeund Livehaftigkeit des Bandsounds treffsicher ein. Im Mittelpunkt der kontrastreichen Songs steht Sophies Stimme. Sie spannt Bögen von anrührender Melancholie über jubelnde Begeisterung bis hin zu cholerischem Geschrei. Peter und Henri sorgen für ein grooviges Fundament, auf dem Karsten mit sechs Saiten ganze Klangwelten eröffnet. Jamboree sind in erster Linie auf der SlushBühne zuhause, ihr Spaß am Rocken fängt ein und trägt mit. Slush aus Roßwein begeistert die Freunde des deutschsprachigen Rocks. Sänger – Bummel – wird wieder alle Register seinen Könnens ziehen. Er ist einer der weniger Sänger, die sehr dynamisch auf der Bühne agieren. Da Drummer Fabian demnächst in Leipzig tätig ist, werden die Konzerte im heimischen Umfeld seltener werden. Man sollte die Konzertchance also nutzen.
Weiterlesen … De Ruths müssen absagen, dafür spielen Jamboree