Archiv
von Robert Pfeifer
CD Sampler „Rockladen5“
Bands aus den Kreisen Mittweida, Döbeln und Freiberg können sich für den Sampler, der bis zum Weihnachtsgeschäft veröffentlicht werden soll, bewerben. Aufgrund fehlender Sponsoren, mussten wir den Termin nach hinten schieben. Eine Digipack-Variante wird es wohl aus Kostengründen nicht geben werden. Es werden dennoch mind. 500 Stück produziert. Die Aufnahmen stellen die Bands kostenfrei zur Verfügung, es können auch Covertitel vorgestellt werden. Bei Covertiteln werden im Vorfeld die Genehmigung (z.B. Verlag, Label o.a.) eingeholt. Kosten übernimmt der Mittelsächsische Jugendverein (MJV). Zielrichtung für Rockladen 5 sind die Musikstile: Rock, Hardrock, Blues, Funk, Folk, Pop, Crossover und unplugged Titel. Der Sampler wird dann in ganz Sachsen und in anderen Bundesländern, den Veranstaltern und in Clubs vorgestellt. Ca. 400 Stück werden zur Kostendeckung verkauft.
Bis 01.07.2006 können Bewerbungen unter der angegebenen Anschrift abgegeben werden.
MJV Vorstand
Rüsseinaer Str. 16
01683 Starbach
oder
Pestalozzi Mittelschule Hartha
Schuljugendarbeit
Pestalozzi Str. 8
04746 Hartha
Studioarbeit wird nur bei Nachwuchsbands unterstützt. Ein Eigenanteil sollte eingeplant werden. Gestandene Bands oder Songwriter sollten sich mit ansprechenden Studiotiteln bewerben.
Die Verteilung an Clubs, Veranstalter, Radiosender oder Label bzw. öffentliche Einrichtungen erfolgt auf Kosten des MJV. Der MJV arbeitet bei diesem Projekt mit dem Kulturraum Mittelsachsen, der Sparkasse Döbeln und dem Radiosender 99,3 aus Mittweida zusammen.
Der Kaufpreis einer CD wird 5 – 6 € betragen. Jeder beteiligte Musiker erhält eine CD kostenfrei.
Rückfragen sind per E-Mail unter verein@mjv-online.de möglich
von Robert Pfeifer
Diese Veranstaltung hat Zukunft!
zum 4. Internationalen Blues & Rock Festival kommen trotz schlechten Wetters über 1200 Zuschauer - Die Arbeit im Vorfeld hat sich gelohnt. Alle Zielstellungen konnten erreicht werden. Livemusik auf hohem Niveau zu bezahlbaren Preisen hat sich in Altzella etabliert. Die für die Kosten benötigten Besucherzahlen konnten erreicht werden. Veranstaltungen wie diese rechnen sich seit Jahren nicht mehr. Nur durch Sponsoren und Fördermittel können anspruchsvolle Live-Musik-Veranstaltungen bestehen. Fallen diese Gelder weg oder sind stark beschränkt, kann man ein Festival wie dieses nur mit der freiwilligen, aufopferungsvollen und ehrenamtlichen Arbeit vieler Jugendlicher stemmen.
von Robert Pfeifer
sensibler Folk-Rock, Bobby Houda in Altzella
Stellen Sie sich einen US-amerikanischen Musiker mitteleuropäischer Abstammung vor, dessen Seele voll von Bluesstimmungen ist, voll von explosivem Soul, Swinging Country und sensibler Folk-Rock-Musik. So könnte man die Musik charakterisieren, die Ihnen der Blues-Rock-Sänger, Gitarrist und Autor Joseph „Bobby" Houda präsentieren will. Sein Interesse für die Musik reicht weit in seine Kindheit zurück und Ende der fünfziger Jahre ist Ray Charles sein Idol und „Einziger Gott". Nachdem „Bobby" als anerkannter Musiker bereits in den sechziger Jahren bei größten europäischen Jazz-Rock-Festivals dabei war, entschied er sich getreu dem alten Rat „Go West Boy" seine tschechische Heimat zu verlassen und damit einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. In der Schweiz spielte er z.B. einige Zeit mit dem legendären Soul-Sänger Arthur Conley. Doch es kam, wie es kommen mußte, seine musikalische Zeitreise führte ihn schließlich nach Amerika. In den USA sammelte er als Live-Musiker reiche Erfahrungen, die zusammen mit seinem Studium am renommierten „Berklee College of Music" in Boston seinen musikalischen Horizont enorm erweiterten. All das drückt sich in der von ihm komponierten und interpretierten Musik perfekt aus. Letztendlich aber zog es ihn doch wieder in seine europäische Heimat, wo er seit einiger Zeit erfolgreich und unverwechselbar seinen musikalischen Weg fortsetzt. Erste am Markt positiv aufgenommene Ergebnisse dieser Arbeit sind die Alben „Wanderer" und „Hlas basniku". Weitere, wie gegenwärtig die CD „Blue Mood", folgen. Alle sind sie geprägt durch die musikalische Vielfalt und den unverwechselbaren Ausdruck in der Interpretation des Sängers, Gitarristen und Autors Joseph „Bobby" Houda, womit er einen neuen, progressiven Stil der Blues-, Rock- und Countrymusic repräsentiert.
Blue MoodBOBBY HOUDA : BLUE MOOD (englisch) Blues ist keinerlei eine alte Form, sondern ein lebendiger Organismus, der durch alle Phasen der Musik Hindurchgeht. Gerade deswegen treffen sich hier der gegenwärtige Hip-Hop mit Country-Rock, Swingblues mit Tanzreggae und das orientalische Etno mit der träumerischen Balade, um letztendlich eine unvertauschbare Gesamtheit des Rhythm and Blues, des sogenannten "Blues Nouveau" zu bilden. "…Es ist ein gutes Stück gut geleisteter Arbeit, im guten Sinne des Wortes konservativ, ein Album, das einem ordentlich wohl tut". (L. Tampier) (Catalog no. KB 1001-2 Houdaphone Productions ©2002) [Demo] Information und Bestellung: bobbyhouda@hotmail.com redakce@kallib.cz www.kallib.cz/htm/cedecka.htm
von Robert Pfeifer
Workshops des MJV in Schlottwitz und im JC Roßwein
Die Schlottwitzer Begegnungsstätte „Boot“ vom 31.03.-02.04.06: Rhythmen und Klänge von Schlagzeug, E-Gitarren, Keyboard und Cello füllen den Saal. Jugendliche lauschen an einer langen Tafel, die mit Notenheften übersät ist. An einer Wand ist ein Stück Packpapier angezwickt. In bunter, fetter Schrift leuchtet darauf eine Liste von Liedtiteln. Auch „The Letter“ von den Box Tops ist dabei. Die evangelische Jugendarbeit des Kirchenbezirkes Dippoldiswalde hat zum Band-Workshop geladen. Er soll der Auftakt zu einer integrativen Band-Arbeit sein – unter dem Motto „Einander dienen, gemeinsam gewinnen".
25 Jugendliche sind gekommen, darunter auch vier Jungen aus dem Kinder- und Jugendheim der Diakonie in Schmiedeberg. 20 Jugendliche waren es zwei Wochen später im JC Roßwein. Hier probten die Teilnehmer unter Anleitung von Steffen Goepel. „Die ‚Aktion Mensch – 5000 x Zukunft‘ hat das Projekt in Schlottwitz gefördert, sodass wir eine komplette Anlage und elektronische Instrumente anschaffen konnten“, freut sich Jugendwart Dirk Wolf. Mit viel Erfahrung in der Band-Arbeit sind außerdem Roland Taffel und vier junge Musiker vom Mittelsächsischen Jugendverein aus der Nähe von Nossen angereist.
Vom Mischpult ruft einer: „Jetzt singt noch mal rein, Mädels!“ Susanne Henkel und Denise Klein heben die Mikrofone. Sie intonieren: „Yes, she wrote me a letter …“ – „Perfekt“, klingt es zurück. Patrick Höpfner ist in Schlottwitz mit dabei. Der 16-Jährige zieht die Pudelmütze zurecht. Dann gestaltet er locker den Haupt-Part. „Ich habe noch nie in einer Band gesungen“, gesteht Patrick danach. „In dir steckt ein Hip-Hop-Sänger“, sagt Roland Taffel. Patrick, der im Heim lebt, genießt das Wochenende. „Ich hatte gerade viel Stress. Es ist schön, mal was anderes zu sehen“, sagt er. Hinterm farbenfrohen Haus reckt sich der Lederberg empor. In einer Pause kommt auch Christian Frenzel heraus. Der 18-Jährige ist beim MJV herangewachsen. Mittlerweile hat er eine eigene Band: Silverspoon. Er erzählt begeistert von internationalen Treffen und Muggen bis in die Nacht.
Musik verbindet:
Leidenschaftlich resümiert Frenzel: „Musik verbindet. Man kommt mit jedem klar.“ – Dann geht er zurück ins Boot. Nicht wieder ans Schlagzeug, sondern zu den Gitarristen in einen Extra-Raum. Eine Sängerin und ein Keyboarder proben dort mit. Roland Taffel rät: „Ihr müsst das Ganze dynamischer gestalten, nicht wie einen Einheitsbrei“. Er lässt Soli einflechten und gibt weitere Tipps.
Der Workshop soll ein erster Anreiz sein. „In der Glashütter Außenstelle des Schmiedeberger Heimes wollen wir in Zusammenarbeit mit dem Haus einen Band-Raum einrichten“, verrät Dirk Wolf. Der werde ordentlich gedämmt sein. Die Jugendlichen sollen ihn selber mit gestalten.
Der Jugendwart sieht in der integrativen Band-Arbeit noch eine besondere Chance: „Bei dem Miteinander unterschiedlichster Leute durften wir schon erfahren – und erhoffen es uns für jedes Treffen neu –, dass christlicher Glaube für andere greifbar wird.“
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von Robert Pfeifer
Azubi & Studientage - Erfolgreiche Teilnahme Harthaer Schüler
Nun schon zum 5 mal nahmen MittelschülerInnen aus dem Kreis Döbeln an der Messe azubi & studientage teil. Die Heidelberger Messegesellschaft findet das Konzept gut und unterstützt dieses Projekt der Harthaer und des Mittelsächsischen Jugendvereins. Es passt genau zum Konzept der Pestalozzi Mittelschule –Lernen und Lehrbedingungen-. Mit zwei Schautafeln wurde diese zweijährige Arbeit auf der Messe vorgestellt. Und die Gäste staunten nicht schlecht über die Umsetzung mit der Firma -In Bit-. Dass ist das, was unsere Schüler brauchen, diese und andere Sätze hörten oft die engagierten Standbetreuer Julia, Nadine, Ailline, Christian und Kevin.
Gemeinsam mit ihrem Lehrer hatten die Mädchen und Jungen der 9b der Schule den Messestand eingerichtet. Neben dem WTH Projekt wurde die Ganztagsbetreuung und die Musikarbeit des MJV vorgestellt. Die zahlreichen Besucher sahen das Video von der Veranstaltung – Wir suchen unsere Stars – und Rock im Park Leuben. Im Vorfeld hatten die Schülerinnen zwei Gewinnspiele und einen Fragebogen zu den Musikinteressen von Jugendlichen ausgearbeitet. So gab es ein leichtes Quiz und ein anspruchsvolles Fragespiel, welches besonderes Interesse fand. Beim Fragebogen konnten die Teilnehmer 10 Fragen beantworten. Die Antworten werden nun ausgewertet und in die Musikarbeit des Ganztagsprojekts und des MJV einbezogen. Es ist auch ein kleines Beispiel für eine Form der Meinungsforschung und der Ermittlung von Bedürfnissen, hier speziell im Popmusikbereich. 200 Interessierte beteiligten sich am Gewinnspiel und beantworteten die Fragebögen. Als Anerkennung für die Teilnahme gab es an Stelle von Kulis und Aufklebern äpfel, die freundlicherweise Sachsenobst aus Leisnig spendiert hatte. Die Harthaer Schüler waren das 2. Mal dabei und nutzen ihre Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr. Das Kommunizieren klappte sehr gut und die Besucher waren angetan von der Arbeit der Jugendlichen. R. Taffel
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von Robert Pfeifer
Leuben - die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren
Seit Wochen treffen sich regelmäßig ca. 15 Jugendliche im „Offenen Haus" in Lommatzsch und im Proberaum in Rüsseina um das wahr werden zu lassen, was seit langem in ihrem Kopf herumschwirrt. Es werden Listen erstellt, Kommunen und ämter angerufen oder einfach banale Dinge geklärt, z.B. was es denn nun für Arten von Steaks im Backstage-Bereich geben soll. Es sind die Jugendlichen des MJV e.V. und des neu gegründeten „Rock im Park Leuben" Verein. Mit diesem gibt es nun nach 7 Jahren in denen das Open Air gleichen Namens in der Lommatzscher Pflege veranstaltet wird, erstmals eine einheitliche und strukturierte Organisation. Ganz oben steht natürlich der Vorstand, der die Interessen und das Handeln des Vereins auch nach außen hin vertritt und auch Verantwortung übernimmt.
Die bisherige Zahl der Mitglieder beläuft sich auf 7, es haben sich aber schon längst viele weitere gemeldet, um dem Verein beizutreten. Somit entwickelt sich eine Eigendynamik, die dem Open Air sicher zu gute kommen wird. Das erhoffen sich auch die ehemaligen Veranstalter, die dem Verein nun beratend zur Seite stehen und teilweise auch noch verantwortungsvolle Aufgaben bei der Organisation übernehmen. Das wären zum Einen der Mittelsächsische Jugendverein, das „Offene Haus" Lommatzsch, sowie der Rainbow Biker Lommatzsch e.V.
Viele der Jugendlichen sind schon ganz schön aufgeregt, obwohl es doch noch ein paar Wochen sind. Allein die Verbreitung der Werbung ist manchmal schon ein Erlebnis, da in einem Umkreis von 100km um Leuben kein Ort ausgelassen werden soll, und einige dadurch in Ortschaften kommen, die sie vorher noch nie gesehen haben. Sicher könnte man an der einen oder anderen Stelle streiten, ob sich ein Flyer oder ein Plakat für ein Rockkonzert in einem 50 Seelen Dorf überhaupt lohnt. Aber an dieser Stelle zählt einfach mal: Die Masse machts! Ganze 15.000 Flyer wollen verteilt werden, da gibt es ganz schön Arbeit. Und man weiß ja nie, wer in so einem Dorf alles wohnt! Die ganzen Aktionen, vor allem im Vorfeld, sind natürlich als Jugendarbeit zu verstehen. Es geht nicht darum, ein kommerzielles Open Air zu veranstalten und alle Helfer danach auszuzahlen. Die regelmäßigen Treffen, der Zusammenhalt, das Ziel gemeinsam an etwas Großem mit zu wirken und auch der Spaß bei den ganzen Aktionen soll motivieren und die Kreativität der Jugendlichen fördern.
Gewinn, sofern überhaupt welcher erwirtschaftet wird, geht in die Förderung dieser Ziele, wobei auch andere Einrichtungen davon profitieren. In den letzten Jahren konnte so nach dem Konzert ein kleiner Betrag an den Kindergarten Leuben gespendet werden. Auch eine Investition in die Zukunft des Open Airs, wenn man so will. Am 19. August ist es dann wieder soweit. Für viele ist dieser Tagesablauf schon zur Routine geworden, andere sind ganz neu dabei. Die ehrenamtlichen Helfer verstehen diesen Tag als Arbeitstag, jeder muss bis zum Schluss durchhalten, da bspw. auch noch nachts fast die komplette Bühnentechnik wieder abgebaut werden muss. Das wird sicher nicht das Vergnügen, das die Gäste haben werden.
Dafür gibt es aber jedes Jahr ein paar Wochen nach dem Open Air eine Dankeschönveranstaltung, wo Videos und die Bilder der Veranstaltung zu sehen sind und noch mal alles ausgewertet wird. Wenn alles vorbereitet und aufgebaut ist, kann man nur noch auf gutes Wetter hoffen. Die letzten 2 Jahre gab es immer kleinere Regenschauer, besonders letztes Jahr, wo es fast sogar die ganze Veranstaltung hindurch regnete. Alle Gäste vor der Bühne waren durchnässt von oben bis unten. Der Stimmung tat dies aber keinen Abbruch. Selbst wenn es regnet, ist die Leubener Parkbühne ein Garant für eine einmalige Atmosphäre. Dies ist wohl einer der wichtigsten Gründe, warum „Rock im Park Leuben" sich schon nach 7 Jahren einen Kult-Status erarbeiten konnte.
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von Robert Pfeifer
Deutsch-Indische Filmproduktion - Rollen zu besetzen!
Bei "Voyage" handelt es sich um ein deutsch-indisches Filmprojekt. Das bedeutet, es kommt ein gesamtes Filmproduktionsteam aus Indien (10 Leute, Filmdirector, Lightman,...) und arbeitet mit unserem deutschen Team zusammen. Es handelt sich keinesfalls um einen Bollywoodstreifen!! (Was viele bei dem Wort „indisch“ vermuten.) Da es noch kürzlich Veränderungen im Script gab, schicke ich Euch am Montag ein aktuelles Exposé. Hierfür suchen wir vor allem noch ganz viele Statisten von jung bis alt!! für Café und Strassenszenen. Vielleicht habt Ihr oder Freunde Lust mitzumachen? Desweiteren sind noch kleine Rollen offen, wo sich viel. der ein oder andere ausprobieren möchte, oder Ihr jemanden kennt, der perfekt drauf passt:
1. als kleine Rolle ohne Sprache: *sympathischer junger Mann, ca. 20 Jahre alt, viel. (längere) helle Haare * Mutter und Vater: um die 40 Jahre, Vater sehr streng, Mutter recht liebevoll * Kind: männlich, 10 Jahre, bestmöglich blonde Haare, blaue Augen 2. größere Rolle mit Sprache: *3 Kinder im Alter von ca. 8-12 *Kunstprofessor, um die 40-50 Jahre alt Wenn Du Lust hast, kannst Du auch diese Mail einfach an Leute weitersenden.
Wer Interesse hat kann mich dann am besten schnellstmöglich! unter dancing-rat@gmx.de oder 0341-4251941 kontaktieren. Vielen Dank für die Hilfe!! Und ich würde mich freuen, wenn der ein oder andere Interesse hat. Liebe Grüße Anne
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von Robert Pfeifer
Dr. Böhm took the stage
So oder so ähnlich heißt es wohl, wenn man auf einen Auftritt bei der nunmehr 14. Ausgabe des Minifestivals „Take the stage“ in der Hafenstraße zu Meißen zurückblickt. Ende Oktober bewarb sich das „Dr. Böhm Quintett“ aus Marbach beim „Hafenstraße e.V.“ um einen Auftritt in dem Haus des Vereins. Das Publikum sollte entscheiden, wer reif für diese Newcomerförderung sei und so wurden von den sechs Bands die eine Hörprobe eingeschickt hatten, die „Goumble Gang“, „Cubic Circle“ und das „Dr. Böhm Quintett“ für gut genug befunden, ihre Musik live zu präsentieren. Jedoch trat „Cubic Circle“ nicht an und so rutschte die Band „Tinitus“ nach. Damit war das Quintett, die einzige Band von „außerhalb“ und musste auch gleich zuerst ran.
Als Gitarrist Michael als erster sein Instrument in die Hand nahm, um die Leute einzustimmen, war der Saal schon gut gefüllt. In der folgenden Stunde verwöhnten die vier mehr oder weniger die „Ohrgeschmacksnerven“ ihrer Zuhörer und konnten vor der Bühne auch einige tanzende Zuhörer entdecken.
Die „Goumble Gang“ polarisierte vor allem durch ihren Gesang das Publikum. Am Ende feierten einige Fans die zwei Mädchen und drei Jungs, die ganz ohne Bassgitarre auskamen, während andere sich eher auf die nächste Band „Tinitus“ freuten, womit wieder eine altvertraute Besetzung die Bühne besteigen sollte. Mit ihrer besonders für Meißen und Umgebung typischen Art von Musik, die besonders auf Punk basiert, ließen auch sie nichts anbrennen und rundeten den Abend erfolgreich ab.
Auch das Quintett, das zurzeit ein Quartett ist, zog unter den Abend ein positives Resümee. Dass es nicht ganz leicht sein würde, die jugendlichen Besucher zu begeistern war schon anfangs klar. Ziel der Bewerbung war ja nicht, sich zu Hause warme Luft um die Nase wehen zu lassen, sondern sich wenigstens ein Stück außerhalb zu präsentieren. Dass über die Band auch wieder einmal in der Zeitung zu lesen ist, ist eben auch ein Resultat und trägt zur Werbung in eigener Sache bei. Wer gern mehr über die Jungs im Zeichen des Doktors wissen will, der kann ja einmal www.dr-boehm-quintett.de.vu besuchen.
Michael MüllerSo oder so ähnlich heißt es wohl, wenn man auf einen Auftritt bei der nunmehr 14. Ausgabe des Minifestivals „Take the stage“ in der Hafenstraße zu Meißen zurückblickt. Ende Oktober bewarb sich das „Dr. Böhm Quintett“ aus Marbach beim „Hafenstraße e.V.“ um einen Auftritt in dem Haus des Vereins. Das Publikum sollte entscheiden, wer reif für diese Newcomerförderung sei und so wurden von den sechs Bands die eine Hörprobe eingeschickt hatten, die „Goumble Gang“, „Cubic Circle“ und das „Dr. Böhm Quintett“ für gut genug befunden, ihre Musik live zu präsentieren. Jedoch trat „Cubic Circle“ nicht an und so rutschte die Band „Tinitus“ nach. Damit war das Quintett, die einzige Band von „außerhalb“ und musste auch gleich zuerst ran.
Als Gitarrist Michael als erster sein Instrument in die Hand nahm, um die Leute einzustimmen, war der Saal schon gut gefüllt. In der folgenden Stunde verwöhnten die vier mehr oder weniger die „Ohrgeschmacksnerven“ ihrer Zuhörer und konnten vor der Bühne auch einige tanzende Zuhörer entdecken.
Die „Goumble Gang“ polarisierte vor allem durch ihren Gesang das Publikum. Am Ende feierten einige Fans die zwei Mädchen und drei Jungs, die ganz ohne Bassgitarre auskamen, während andere sich eher auf die nächste Band „Tinitus“ freuten, womit wieder eine altvertraute Besetzung die Bühne besteigen sollte. Mit ihrer besonders für Meißen und Umgebung typischen Art von Musik, die besonders auf Punk basiert, ließen auch sie nichts anbrennen und rundeten den Abend erfolgreich ab.
Auch das Quintett, das zurzeit ein Quartett ist, zog unter den Abend ein positives Resümee. Dass es nicht ganz leicht sein würde, die jugendlichen Besucher zu begeistern war schon anfangs klar. Ziel der Bewerbung war ja nicht, sich zu Hause warme Luft um die Nase wehen zu lassen, sondern sich wenigstens ein Stück außerhalb zu präsentieren. Dass über die Band auch wieder einmal in der Zeitung zu lesen ist, ist eben auch ein Resultat und trägt zur Werbung in eigener Sache bei. Wer gern mehr über die Jungs im Zeichen des Doktors wissen will, der kann ja einmal www.dr-boehm-quintett.de.vu besuchen.
Michael Müller
von Robert Pfeifer
Jamboree begeisterte Zuschauer
Mit gemischten Gefühlen war das Team um Jaqueline Schaal und André Gleibe das Konzert am 03.12. angegangen. Hatten doch De Ruths wegen Krankheit abgesagt. Werden die Zuhörer Meanstream mit Slush, The Dots und Jamboree im Hardcore -und Punk verwöhnten Rosswein akzeptieren. Sie taten es und wurden nicht enttäuscht. The Dots boten eigene Titel im Rock`n Roll- und Countryrockgewand und überraschten erstmals das Publikum. Bummel von Slush zeigte, was ein guter Frontmann drauf haben muss. Mit seinen Texten und einer homogenen Band im Hintergrund tastete er sich immer weiter an die Fans ran, die ihm die letzte Kraft raubten. Was jetzt kam hatte das JH lange nicht erlebt. Jamboree, mehr als ein Geheimtipp aus Leipzig, legte mit Sophie auf dem Podium los. Die Band zog vom ersten Takt die Fans in ihren Bann. So schön kann Rockmusik sein – ließ Alexandra aus Hartha und andere vernehmen. Karsten an der Gitarre, Peter am Bass und Henri am Schlagzeug spielten mit ihren Instrumenten im wahrsten Sinn der Wortes. Neben eigenen rockigen Balladen und funkorientierten Stücken erklangen anspruchsvolle Cover, die das technisch musikalische Vermögen der Band untermauerten. Nach 5 Stunden Rockmusik pur gingen die Fans zufrieden nach Hause und sie werden wiederkommen, wenn Slush und Jamboree im Kreis antreten. Und dann werden es mehr als die 120 Gäste sein, dessen ist sich der MJV bewusst. (Und 4,00 EUR Eintritt für Spitzenmusik wird dann nicht zu viel sein.)
von Robert Pfeifer
Drei Tage Musikworkshop in der Mittelschule Hartha
In den ersten drei Tagen der Herbstferien fanden sich 20 Schülerinnen in der Pestalozzi Mittelschule zum Musikworkshop. Es probten zwei Schülerockbands und 10 Sängerinnen. Friederike von Adrenalin und Ingo von Four Roses übten mit den Mädchen für die Auftritte mit den irischen Musikern am 27.10. in Hartha und für den Talentewettbewerb der Schule.
5 Songs studierte das Ensemble ein. Die Mädchen der 7 bis 10 Klasse waren mit Freude dabei. Im neuen Proberaum der Schule übten die Bands mit Nils von Adrenalin und Christian von den Clints. Andre und Patrick aus der 9. Klasse zeigten schon große Fortschritte.In den ersten drei Tagen der Herbstferien fanden sich 20 Schülerinnen in der Pestalozzi Mittelschule zum Musikworkshop. Es probten zwei Schülerockbands und 10 Sängerinnen. Friederike von Adrenalin und Ingo von Four Roses übten mit den Mädchen für die Auftritte mit den irischen Musikern am 27.10. in Hartha und für den Talentewettbewerb der Schule.
5 Songs studierte das Ensemble ein. Die Mädchen der 7 bis 10 Klasse waren mit Freude dabei. Im neuen Proberaum der Schule übten die Bands mit Nils von Adrenalin und Christian von den Clints. Andre und Patrick aus der 9. Klasse zeigten schon große Fortschritte.
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von Robert Pfeifer
Die neue Webseite des MJV
Seit ein paar Tagen präsentiert sich www.mjv-online.de im neuen Gewand. Vieles hat sich geändert, vor allem aber der Grundsatz des MJV zu seiner Seite: Wir wollen eine Seite die problemlos von unseren Mitgliedern und Freunden mitgestaltet und umfangreich genutzt werden kann. Jetzt geht vieles noch leichter: Man kann selber Artikel schreiben, diesen mit Bildern und Links versehen und selbst ohne Umwege den Artikel auf die Startseite bringen, kann eigene Bildergallerien erstellen und selber Bilder hochladen, Veranstaltungen veröffentlichen, Links einreichen, und und und... Veranstaltungen veröffentlichen, Links einreichen, und und und... Weiter gibt es (nach wie vor) ein Gästebuch (das jetzt nach einem Login auch kommentiert werden kann), ein Forum, in dem man mal über alles diskuttieren kann was einem so bewegt (natürlich vereinsbezogen) und ein umfangreiches Archiv mit nicht mehr aktuellen Artikeln.
Dieses ist bereits sehr umfangreich und gibt einen überblick über die nun schon 12jährige Vereinsgeschichte. Zudem kann es für Recherche genutz werden, und als Hilfe bei der Planung neuer Projekte, wenn man einfach mal wissen will wie das "früher" so gemacht wurde.
Wie beim Gästebuch schon angesprochen benötigen wir zur Kontrolle von jedem der all diese Möglichkeiten nutzen will ein Login. Das ist ziemlich unkompliziert, ihr braucht euch nur registrieren, die E-Mail die ihr daraufhin bekommt bestätigen und werdet dann durch mich freigeschaltet.
Zu Beginn könnt ihr allerdings nur Termine eintragen, Links einreichen und das Forum nutzen, ihr habt den Status "Registered". Für das Veröffentlichen von eigenen Artikel und das Hochladen von Bildern braucht ihr den Status "Publisher". Wer diese Rechte bekommt behalten wir uns vor. Ist aber nur ersteinmal ne Vorsichtsmaßnahme, schreibt mir einfach eine Mail, das ihr genau dies tuen möchtet und ich ändere eure Rechte. Das Hochladen von Bildern und das Veröffentlichen von eigenen Artikeln mit Bildern ist wirklich absolut einfach. Trotzdem solltet ihr euch vorher ein paar Sachen dazu durchlesen. Wir werden in den nächsten Tagen im Bereich: SERVICE kleine Tutorials anbieten, mit denen das dann keine Hürde mehr ist. Jürgen Mummert Admin
von Robert Pfeifer
Rock im Schlamm oder "Leubenstock" ?!
Das siebente Rock im Park Leuben sollte wieder eine Menge Musikfreunde in den Park in Leuben locken. Fünf Bands (Clints, BlumentoPferde, Killjoy, Wisecräcker und Robert and the Roboters) sollten aufspielen. Wie jedes Jahr wurde die Bühne am Freitag von fleissigen Helfern aufgebaut. So stand der Party am Samstag nichts mehr im Wege.Zum ersten Mal wurde eine internationale Band geladen.
Killjoy aus Südtirol brachten nicht nur Power auf der Bühne, sondern auch auf dem Fussballplatz. Sie und mutige Helfer und RIPL-Freunde verausgabten sich vorm Rocken auf dem Hartplatz in Leuben. Das Spiel ging zugunsten der Mannschaft mit italienischer Beteiligung aus.Der Abend kam und die erste Band betrat nach einer kurzen Einstimmung des Moderators Ralf die Bühne. Die Clints stimmten, als einzige Band mit weiblicher Begleitung den Abend ein. Danach hielt es der Wettergott wohl nicht mehr aus und beregnete den Platz. Trotzdem trafen Die BlumentoPferde mit ihrem punkigen Sound den Nerv der Jugend und so wagten sich einige auf die Tanzfläche, um durch Haareschütteln dem Regen zu trotzden. Killjoy verstärkten dies nochmal und legten mit popigen Riffs und treibenden Melodien noch einen Zahn zu. Das Motto "Wir tanzen gegen den Regen", schien den Zuschauern zu gefallen. Der Regen nahm zu und Wisecräcker versuchten mit Ska-Reggae-Rock zu kontern. Abermals war tanzen angesagt und dies taten die Zuschauer. Allerdings lichteten sich die Reihen merklich, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. Die letzte Band des Abends (Robert and the Roboters) konnten mit ihrem instrumentalen Surf-60s-Sound überzeugen. Der Geheimtipp aus Dresden begeisterte mit ihrem Sound und brachte den Abend zu einem würdevollen Abschluss.
So kann man sagen, dass das Rock im Park Leuben Festival auch dem Regen trotzt. Bandauswahl und Organisation waren klasse und machen Lust auf mehr. Und auch wenn nächstes Jahr ein Schneesturm losbrechen sollte, den Rock kann wohl nichts stoppen. In diesem Sinne bis zum 8. Rockn im Park Leuben und ein Dank an Veranstalter, alle Helfer und Bands.Das siebente Rock im Park Leuben sollte wieder eine Menge Musikfreunde in den Park in Leuben locken. Fünf Bands (Clints, BlumentoPferde, Killjoy, Wisecräcker und Robert and the Roboters) sollten aufspielen. Wie jedes Jahr wurde die Bühne am Freitag von fleissigen Helfern aufgebaut. So stand der Party am Samstag nichts mehr im Wege.Zum ersten Mal wurde eine internationale Band geladen.
Killjoy aus Südtirol brachten nicht nur Power auf der Bühne, sondern auch auf dem Fussballplatz. Sie und mutige Helfer und RIPL-Freunde verausgabten sich vorm Rocken auf dem Hartplatz in Leuben. Das Spiel ging zugunsten der Mannschaft mit italienischer Beteiligung aus.Der Abend kam und die erste Band betrat nach einer kurzen Einstimmung des Moderators Ralf die Bühne. Die Clints stimmten, als einzige Band mit weiblicher Begleitung den Abend ein. Danach hielt es der Wettergott wohl nicht mehr aus und beregnete den Platz. Trotzdem trafen Die BlumentoPferde mit ihrem punkigen Sound den Nerv der Jugend und so wagten sich einige auf die Tanzfläche, um durch Haareschütteln dem Regen zu trotzden. Killjoy verstärkten dies nochmal und legten mit popigen Riffs und treibenden Melodien noch einen Zahn zu. Das Motto "Wir tanzen gegen den Regen", schien den Zuschauern zu gefallen. Der Regen nahm zu und Wisecräcker versuchten mit Ska-Reggae-Rock zu kontern. Abermals war tanzen angesagt und dies taten die Zuschauer. Allerdings lichteten sich die Reihen merklich, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. Die letzte Band des Abends (Robert and the Roboters) konnten mit ihrem instrumentalen Surf-60s-Sound überzeugen. Der Geheimtipp aus Dresden begeisterte mit ihrem Sound und brachte den Abend zu einem würdevollen Abschluss.
So kann man sagen, dass das Rock im Park Leuben Festival auch dem Regen trotzt. Bandauswahl und Organisation waren klasse und machen Lust auf mehr. Und auch wenn nächstes Jahr ein Schneesturm losbrechen sollte, den Rock kann wohl nichts stoppen. In diesem Sinne bis zum 8. Rockn im Park Leuben und ein Dank an Veranstalter, alle Helfer und Bands.
von Robert Pfeifer
KJR-Meißen zu Gast beim KJR Rems-Murr
Großes Lob aus berufendem Munde: „Es ist schon beeindruckend, wie ihr hier gesellschaftliche Zukunftsthemen erkennt und anpackt!“
So sprach’s die Koordinatorin des Kreisjugendrings aus Meißen, Petra Seipold und Peter Wieland, Leiter des Jugendamtes des Rems-Murr-Kreises assistierte: „Wir können uns mit unserem Kreisjugendring sehen lassen.“
Die Jugendringler-West hörten es mit Freude und revanchierten sich von Herzen: „Was ihr im Osten unter den bestehenden Voraussetzungen auf die Beine stellt ist immer wieder unglaublich!“ so KJR-Schatzmeister Daniel Mouratidis und 1. Vorsitzender Mathias Siede.
Anlass für die Ost-West-Lobeshymnen war der Besuch einer Delegation des Kreisjugendrings aus Meißen, der ein umfangreiches Begegnungsprogramm absolvierte und sich so ein Bild über die aktuellen Themen und Arbeitsweisen ihrer West-Kollegen machen konnte.
Und natürlich kamen auch Berichte über die Situation in Meißen nicht zu kurz. Bearbeitetes Zukunftsthema ist ganz sicher die Unterstützung von Jugendlichen im übergang von Schule und Beruf. Klar steht der Rems-Murr-Kreis im Vergleich zum Landkreis Meißen in diesem Themenfeld gut da.
Trotzdem gibt es auch hier immer mehr Jugendliche, die Schwierigkeiten haben eine Lehrstelle zu finden. Peter Wieland, Thomas Betz und Roland TaffelSybille Mack von der KJR-Jobengine: „Im Rems-Murr-Kreis steigt die Zahl der Jugendlichen die eine Lehrstelle suchen in den nächsten Jahren noch deutlich an.
Deshalb werden klassische berufliche Laufbahnen für Realschüler auch von Gymnasiasten, in der Folge klassische Berufe für Hauptschüler auch von Realschülern eingeschlagen. Schwer haben es deshalb Hauptschüler mit schlechteren Noten und Förderschüler.
Diese Zielgruppe wollen wir gemeinsam mit den Kollegen aus der Jugendarbeit unterstützen.“ Und der Bedarf ist riesig, weiß ihr Kollege Ulrich Horender zu berichten. Coachingprojekte, Bewerbungscamps, Bewerbungsreihen sind nur einige Beispiele der begehrten Angebotspalette der Jobengine. Wie können Vereine von „Menschen mit Migrationshintergrund“ so der politisch korrekte Begriff besser in die Jugendarbeit und damit auch in die Gesellschaft integriert werden?
Ein weiteres Zukunftsthema, das für die Meißner Delegation von großem Interesse ist, sich dort aber vor allem auf junge Aussiedler bezieht.
Gemeinsam wurde das Jugendzentrum in Murrhardt besucht. KJR-Mitarbeiter Gerhard Dinger und Juze Mitarbeiterin Nicole Larsen berichteten vom Jugendforum mit überwiegend türkischen Jugendlichen und Erwachsenen, Birgül Yilmaz und Manfred Häberlein beleuchteten die Michael Wolf und Tina HessSituation der türkischen Bevölkerung in Murrhardt.
„Viele Deutsche wissen nicht was es bedeutet, fremd in einem anderen Land zu sein und urteilen deshalb über Fremde!“ stellt Manfred Häberlein fest, der seit seiner beruflichen Zeit in der Türkei ein engagierter Streiter für die Integration der Türken in Murrhardt ist.
Birgül Yilmaz wünscht sich manchmal mehr Unterstützung von Schulen, erwartet aber auch von ihren Landsleuten mehr Engagement. Daniel Mouratidis wird in seiner Diplomarbeit dieses Thema beleuchten und für den KJR Handlungsperspektiven entwickeln. Beim Besuch bei der Leiterin der Volkshochschule Unteres Remstal trafen die Meißner auf eine alte Bekannte. Rosemarie Knülle, vormals 1. Vorsitzende des KJR-Rems-Murr war in früheren Jahren schon in der Partnerschaft mit Meißen aktiv und stellte die Zusammenarbeit zwischen dem Kreisjugendring und der Volkshochschule dar. Sehr spannend für die Meißner Gäste auch der Besuch im Kulturhaus Schwanen, bei dem Cornelius Wandersleb die Arbeit vorstellte und ein Abstecher zur Sitzung des Dachverband der Jugendzentren, dem Zusammenschluss der selbstverwalteten Jugendtreffs im Rems-Murr-Kreis.
„Eine bunte, unkonventionelle Truppe, die mit viel Engagement viel bewegt!“ urteilte Petra Seipold nach dem Besuch. Ebenfalls von großem Interesse für die Meißner Gäste das Leasing-Konzept für den befristeten Einsatz der Pädagogin Marion Becker in ländlichen Gemeinden.
„Da werden ganz schön hohe Anforderungen gestellt“, stellte Johannes Albrecht von der Evangelischen Jugend in Meißen fest, der sich über eine Förderung der Rems-Murr-Stiftung und der Stadt Fellbach für den Ausbau der Lutherkirche in Meißen-Triebischtal zu einem Jugendzentrum freuen und bedanken konnte. Mädchenarbeit auf hohem Niveau konnten die Gäste bei der Präsentation des Mädchenkalenders in der Villa Roller erleben. Ruth Schmidt, Britta Pfisterer und Hanna Simon präsentierten ihr Gemeinschaftsprodukt mit einem abwechslungsreichen Programm und Scheckbergabevielen begeisterten Mädchen.
Scheckübergabe in Fellbach Im Glück war auch Ina Hess von „Museum unterwegs“. Sie konnte vom Vorsitzenden des Stadtjugendring Fellbach Michael Wolf einen Scheck über 500 € zur Unterstützung der kulturpädagogischen Arbeit ihrer Einrichtung entgegen nehmen.
(Bild siehe Anlage) Michael Wolf war beim Besuch der Westdelegation im letzten Jahr in Meißen dabei gewesen und von der Arbeit von „Museum unterwegs“ so beeindruckt, dass er Vorstand und Mitglieder des Stadtjugendrings von einer Spende überzeugen konnte.
Mehr Infos unter www.museumunterwegs.de
von Robert Pfeifer
Iren begeisterten Zuhörer
Drei Konzerte organisierte der MJV mit jungen Musikern des Vereines und den irischen Musikern Tim O`Shea und Karol Lynch. Im Dresdner Tir Na Nog schlugen sich Cindy Löffler aus Etzdorf und Christian Frenzel aus Roßwein (Silverspoon) wacker, treten doch hier viele Livebands auf. Cindys Stimme beeinfruckte die zahlreich erschienenen Gäste.
In Hartha traten Friederike Wachtel und Felix Werner mit Schülerinnen Tim O´Sheader Mittelschule im Vorprogramm auf. In einem dreitägigen Workshop hatten Friederike und Felix dieses Ensemble aufgebaut. Höhepunkt der kleinen Konzerttour war der Auftritt im Schloss Schleinitz. Trotz der ungünstigen Lage zu den Fernstraßen der Region kamen viele Besucher in die Schlosskapelle. Friederike und Felix beeindrucktenKarol Lynch die Zuhörer mit Rock- und Popballaden. Anschließend zogen Tim und Karol alle Register ihres Könnens. Irische Tanzmelodien wechselten mit einfühlsamen Songs. Das Duo gab am Ende zwei Zugaben. Bei diesem Konzert kamen etliche neue Besucher zum Schloss und manche Einheimische sahen eserstmals von Innen. Beim anschließenden Treff im Maxi Restaurant sprachen die Jugendlichen, der MJV, Tim und Karol über diese drei Tage in Sachsen. Tim überzeugt die Arbeit des Vereins im Jugend- und Musikbereich und er bot den Jugendlichen an, im nächsten Jahr in Irland eine Jugendbegegnung durchzuführen. Damit sprach er den Organisatoren auch ein Dankeschön für die geleistete Arbeit aus.
Vorstand MJVDrei Konzerte organisierte der MJV mit jungen Musikern des Vereines und den irischen Musikern Tim O`Shea und Karol Lynch. Im Dresdner Tir Na Nog schlugen sich Cindy Löffler aus Etzdorf und Christian Frenzel aus Roßwein (Silverspoon) wacker, treten doch hier viele Livebands auf. Cindys Stimme beeinfruckte die zahlreich erschienenen Gäste.
In Hartha traten Friederike Wachtel und Felix Werner mit Schülerinnen Tim O´Sheader Mittelschule im Vorprogramm auf. In einem dreitägigen Workshop hatten Friederike und Felix dieses Ensemble aufgebaut. Höhepunkt der kleinen Konzerttour war der Auftritt im Schloss Schleinitz. Trotz der ungünstigen Lage zu den Fernstraßen der Region kamen viele Besucher in die Schlosskapelle. Friederike und Felix beeindrucktenKarol Lynch die Zuhörer mit Rock- und Popballaden. Anschließend zogen Tim und Karol alle Register ihres Könnens. Irische Tanzmelodien wechselten mit einfühlsamen Songs. Das Duo gab am Ende zwei Zugaben. Bei diesem Konzert kamen etliche neue Besucher zum Schloss und manche Einheimische sahen eserstmals von Innen. Beim anschließenden Treff im Maxi Restaurant sprachen die Jugendlichen, der MJV, Tim und Karol über diese drei Tage in Sachsen. Tim überzeugt die Arbeit des Vereins im Jugend- und Musikbereich und er bot den Jugendlichen an, im nächsten Jahr in Irland eine Jugendbegegnung durchzuführen. Damit sprach er den Organisatoren auch ein Dankeschön für die geleistete Arbeit aus.
Vorstand MJV
von Robert Pfeifer
Bandworkshop im JH Roßwein und Fa. Polster
Nur drei Tage gab es in den Februarferien das Zusammentreffen. Insgesamt nahmen 2 Bands und 12 weitere Musiker und Techniker teil. Die Teamer Steffen Goepel von Freunde der Nacht, Alexander von textplosiv, Christian von den Clints und Technikverantwortlicher Mirko von textplosiv betreuten die jungen Musiker. Am Ende des Workshops gab es einen Livemitschnitt. Zum Präsentationskonzert hatten wir die Band stur & bockig aus Oschatz eingeladen. Mit den Livemitschnitten wollen sich die Bands bei diversen Bandwettbewerben vorstellen. André Zieger am BassDurch die Arbeit von Steffen Goepel konnten sich die Bands Adrenalin und The Clints weiter verbessern. Beide Teams warten mit interessanten Eigenkompostionen auf. Auch bekannte Covertitel wurden geprobt. Gitarrist Christian Frenzel war erstmals als Teamer tätig. Am Technikpult erlernte Patrick aus Hartha Handgriffe. Auch hier war Steffen eine große Hilfe. Leistungsfortschritte verbuchten Julian. Jonas und Andre. Florian war der jüngste Teilnehmer und hat erst 6 Wochen Gitarrenunterricht hinter sich. Für ihn waren es die ersten Erfahrungen auf den Brettern, die die Welt bedeuten. 1995 war Marleen das erste Mal bei einem AdrenalinWorkshop mit dabei. 10 Jahre später stand sie mit einer Workshopband auf der Bühne, die sich während des Workshops fand. Dabei auch der dynamische Gitarrist Patrick von Hartkeks. Nun sind alle auf die Liveaufnahmen gespannt. Vielen Dank den Helfern und dem Jugendhaus Roßwein. Unterstützt wird die Jugendmusikarbeit des MJV durch die Aktion Mensch.
von Robert Pfeifer
Abschlussbericht "Musik ist unsere Zukunft - Ein Haus zum Musik machen für Nossen"
Im Antrag hatten wir den Zeitraum vom 01.09. – 30.09.04 benannt. Nach den ersten Beratungen und Arbeiten stellten wir fest, dass dieser Zeitraum unrealistisch ist, denn die Jugendlichen mussten länger auf die Aufbauarbeiten und Musikworkshops vorbereitet werden. Der Ferienzeitraum im Oktober erschien uns für einen längeren Workshops günstiger.
Erschwerend kam hinzu, dass wir das Musikhaus Nossen nur bis zum 31.12.04 nutzen konnten. Projektkoordinator Jürgen Mummert reagierte dementsprechend und stellte mit den Jugendlichen ein neues Programm auf, welches auch so durchgeführt wurde. September/Oktober: Aufbau der Musikanlagen mit Zubehör in Nossen, mit der Maßgabe, dass die PA und das Mischpult ab 01.01,05 im Proberaum Rüsseina weiter genutzt werden können. Mit vier Jugendlichen baute Jürgen die Case zusammen, installierte die Technik, Kabel wurden beschriftet und die Technik für die Musikworkshops eingestellt. Er unterwies die jungen Musiker im Umgang mit der Musikanlage.
11.10 - 16.10.05 Musikworkshop in Nossen und Rüsseina
In der Ferienzeit fand für Schüler und Jugendliche der gut vorbereitete Workshop in drei Musikräumen statt. Zwei gestandene Bands und etliche Einzelmusiker wurden durch erfahrene Teamer und ältere Jugendliche systematisch angeleitet. Es gab Einzelproben und Bandcoaching. Es wurde für November ein weiteres Treffen mit Präsentationskonzert vereinbart. In der Zwischenzeit trafen sich die Jugendlichen in den Probenräumen Nossen und Rüsseina regelmäßig.
Bandcoaching / Präsentation 08.11. und 09.11.04 im Kaminzimmer Nossen
Am Montag trafen sich die Jugendlichen, die im unplugged Bereich arbeiten zum Soundsheck im Schloss Nossen. Man bereitete gemeinsam die Präsentation mit den irischen Künstlern tim o Shea und Partner vor. Zum Konzept unserer Arbeit gehört, dass Schüler und Jugendliche oft gemeinsam mit internationen und nationalen Profis musizieren. Kontakte bestehen seit Jahre nach NL, Irland und zu den Bands Four Rose, Take it Naked und Freunde der Nacht aus Sachsen. Im Schloss Nossen informierten die Jugendlichen die geladenen Gäste und Fands über das Musikprojekt. Workshop ,Bandcoaching und Konzert vom 03.12- 05.12.04 in Nossen und Rosswein In der ersten Dezemberwoche trafen sich die Beteiligten erst im Musikhaus Nossen, um die Kenntnisse zu festigen. Die Teamer übten mit den Bands die Eigenkompositionen und Covertitel, denn am 05.12. sollten vor allem die eigenen Titel mitgeschnitten werden. Am 04.12. bauten die Jugendlichen mit Mirko Gaumnitz und Jürgen Mummert die Technik im Jugendhaus Roßwein auf. Hier wurde das Wissen über den Umgang mit der PA Technik, Mischpult und Backline weiter vervollkommnet. Steffen Goepel leitete dann die jungen Techniker bei den Aufnahmen an. den Bands gab er letzte Hinweise für die Art der Präsentation. Die Musikbeispiele sind der Anlage beigefügt. Am Abend wurde das Konzert durchgeführt.
Dezember
Während der Weihnachtsferien begann die Umlagerung der PA Technik nach Rüsseina. Die Jugendlichen richteten sich den Proberaum optimal ein. Herr Taffel gab hier wichtige Hinweise. Mit der Gemeinde Ketzerbachtal wurde ein längerer Mietvertrag abgeschlossen. Teile der Backline kommen jetzt zum Einsatz im Jugendhaus – Domizil – in Nossen. Hier üben R. Taffel und Christian Frenzel regelmäßig mit den Jugendlichen jeweils am Montag und Donnerstag weiter.
Allgemeine Anmerkungen
In der Projektbeschreibung war die Anschaffung von Geräten z.B. kleines Mischpult und Instrumenten vorgesehen. Hier änderten wir das Konzept. Bei Musikworkshops und Jugendrockkonzerten stand jahrelang kein ordentliches Mischpult zur Verfügung. Ständig wurde nur ausgeliehen und Technikteile zusammengestoppelt. Die Qualität und das musikalische Niveau litt darunter sehr. Ständig stieß man auch an Kapazitätsgrenzen. Das Mischpult Spirit vom Fachhändler ist von hoher Qualität und für Jugendliche nach entsprechenden Anleitungen auch gut zu bedienen.
Bei der PA Technik entschieden wir uns für eine gebrauchte Anlage ( Zeck ) einer Band aus Leipzig. Der Bandleader der Band ist Mitglied des MJV. Die Musikanlage wurde ausgiebig getestet. Sie ist unverwüstlich und ausreichend für optimale Proben. Die Endstufen gehen nicht kaputt und dies ist für jugendliche Musikarbeit schon sehr wichtig. Neue Anlagentechnik ist für Jugendvereine und Jugendliche kaum finanzierbar. Die gesamte Backline, das Mischpult und die PA Technik unterliegen ständig der Kontrolle von erfahrenen Vereinsmitgliedern ( Technikstudenten, Elektrikern ) und werden entsprechend gewartet. Damit ist auch eine längere Nutzung und Anwendung gewährleistet.
Fortführung der Arbeit
Die Jugendlichen, die sich in den Bands gefunden haben, werden weiter kontinuierlich arbeiten. Sie beteiligen sich an lokalen Ausscheiden und tragen zum Gelingen von Gemeindeund Stadtfesten und Vereinsveranstaltungen bei. Immer mehr Jugendliche erkennen den hohen Anspruch dieser kreativen Freizeitarbeit. Die Jugendlichen helfen und unterstützen sich gegenseitig und achten die geschaffenen Werte. über unsere Homepage www.mjv-online.de kann man sich darüber informieren.
Im Antrag hatten wir den Zeitraum vom 01.09. – 30.09.04 benannt. Nach den ersten Beratungen und Arbeiten stellten wir fest, dass dieser Zeitraum unrealistisch ist, denn die Jugendlichen mussten länger auf die Aufbauarbeiten und Musikworkshops vorbereitet werden. Der Ferienzeitraum im Oktober erschien uns für einen längeren Workshops günstiger.
Erschwerend kam hinzu, dass wir das Musikhaus Nossen nur bis zum 31.12.04 nutzen konnten. Projektkoordinator Jürgen Mummert reagierte dementsprechend und stellte mit den Jugendlichen ein neues Programm auf, welches auch so durchgeführt wurde. September/Oktober: Aufbau der Musikanlagen mit Zubehör in Nossen, mit der Maßgabe, dass die PA und das Mischpult ab 01.01,05 im Proberaum Rüsseina weiter genutzt werden können. Mit vier Jugendlichen baute Jürgen die Case zusammen, installierte die Technik, Kabel wurden beschriftet und die Technik für die Musikworkshops eingestellt. Er unterwies die jungen Musiker im Umgang mit der Musikanlage.
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von Robert Pfeifer
Benefizkonzert von Adrenalin im Proberaum Rüsseina
Nicht tatenlos wollten die Jugendlichen der Band Adrenalin den Flutopfern gegenüber sein. Sie organisierten mit der Band The Clints einen Auftritt in ihrem Proberaum. Der MJV und die Gemeindeverwaltung Ketzerbachtal unterstützten sie dabei. Der Jugendclub Rüsseina übernahm die Getränkeversorgung. Auch die Eltern standen den Jugendlichen zur Seite. Am Ende konnte die Band dem Spendenfond des DRK 200,00 EUR überweisen.120 waren am Freitag, dem 21.01.05, nach Rüsseina gekommen.
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von Robert Pfeifer
De Ruths müssen absagen, dafür spielen Jamboree
Die Absage kam für uns überaschend. Der Grund dafür ist der kurzfristig krankheitsbedingte Ausfall eines Bandmitgliedes. Dafür spielt jetzt Jamboree aus Leipzig. Sie liefern kontrstreiche Rocksongs, die von einer markanten Frauenstimme getragen werden. Auf einem groovelastigen Fundament entwickeln sich krachige Gitarrensounds. Die vier Leipziger bedienen sich der klassischen Mittel des Rocks und konnten bereits im Vorprogramm von Die Happy und anderen Grössen überzeugen. Jamboree melden sich mit neuem Studiomaterial zurück: die aktuelle Platte „self assessment maSlushnikin“ fängt die Energie Jamboreeund Livehaftigkeit des Bandsounds treffsicher ein. Im Mittelpunkt der kontrastreichen Songs steht Sophies Stimme. Sie spannt Bögen von anrührender Melancholie über jubelnde Begeisterung bis hin zu cholerischem Geschrei. Peter und Henri sorgen für ein grooviges Fundament, auf dem Karsten mit sechs Saiten ganze Klangwelten eröffnet. Jamboree sind in erster Linie auf der SlushBühne zuhause, ihr Spaß am Rocken fängt ein und trägt mit. Slush aus Roßwein begeistert die Freunde des deutschsprachigen Rocks. Sänger – Bummel – wird wieder alle Register seinen Könnens ziehen. Er ist einer der weniger Sänger, die sehr dynamisch auf der Bühne agieren. Da Drummer Fabian demnächst in Leipzig tätig ist, werden die Konzerte im heimischen Umfeld seltener werden. Man sollte die Konzertchance also nutzen.
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von Robert Pfeifer
Rockladen 4 Release-Party
Am Sonnabend, dem 04.12. führte der MJV im JH Rosswein ein Konzert zur Präsentation der CD Rockladen 4 durch. Drei Bands, die auf dem Sampler vertreten sind, und die Schülerband Hartkeks präsentierten sich 100 Vereinsmitgliedern und Gästen.
Den Anfang machte Hartkeks aus Nossen, die im Vorfeld ausgiebig geprobt hatten.
In ihrem 30 min Programm stellten sie ihre Eigenkompositionen vor, wobei ihre ersten Stücke immer noch die besten sind. Mach Liebe mit mir ist und bleibt ihr Titelsong. Janny Fuchs legte bei ihrem 4. Auftritt mit neuer Band - Frau Fuchs und die Herren Elstern - mächtig los und zeigte allen im Saal, was handgemachte Rockmusik ist.
Die Band spielte aus einem Guss. Manche Textpassagen würden manchmal eine sanftere Begleitung vertragen, denn die Frau hat etwas zu sagen. Slush aus Rosswein nutze ausgiebig ihren Heimvorteil und mobilisierte trotz Weihnachtsfeiern und Diskos im Umfeld den harten Kern der Fans. Bummel kämpft um seine Fans und machte damit das schwache Zusammenspiel zwischen E Gitarristen und Keyboarder mehr als weg.
Hier vergibt sich die Band Potential. Bei ihren Auftritten in NL klang alles etwas kompakter.
Den Abschluss machte die Band Pulmonary Noise aus Großenhain, die mit gradlinigen Gitarrenrock und deutschen Texten bewies, dass der Rockn Roll lebt und das dies keine Diskotrip ersetzen kann.
Tanzbar war die Musik allemal. Bedauerlich ist nur, dass die Band Hartkeks und andere im Probenhaus Nossen auf der Waldheimer Straße nicht weiter üben können. Dem großen Nachbarn, der Schindele Schule, waren die jungen Leute und der Verein ein Dorn im Auge.
Für den MJV ergeben sich daraus große finanzielle Verluste, denn alle Investitionen waren für die Katz. Viele Musiker wurden durch die barsche Art des Verantwortlichen verschreckt.
Dadurch fehlten natürlich auch Einnahmen durch Beiträge.
Der Verein hofft, dass durch Privatinitiativen und eine Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund kurzfristig Lösungen für die Musiksozialarbeit geschaffen werden können.
Indirekt wird damit ein Artikel der SZ zur Jugendarbeit in Nossen bestätigt.
Der MJV bedankt sich noch einmal bei Bürgermeister Herrn Haubner und anderen, die besten Willens waren, das Projekt zum Erfolg zu führen.
von Robert Pfeifer
Ein Wochenende voller Eindrücke
Der MJV folgte der Einladung der Stiftung Vertizontaal in Breda und fuhr am Wochenende vom 12.-14.11.2004 mit 2 Kleinbussen und 2 Privatautos ins niederländische Zundert. Mit dabei war die Döbelner HipHop/Crossover -Band Textplosiv und Slush aus Roßwein. Erstere waren bereits 2003 in Breda und hatten dort auch einen Auftritt. Für Slush und einige andere Jugendliche war die Jugendbegegnung die erste dieser Art. Angekommen in Zundert, warteten bereits unsere alten Freunde Kees Schipper und Jan de Brujin (beide Musiker und Sozialarbeiter) im Hotel „De Roskam“ auf uns. Dort waren wir untergebracht und dort fand auch gleich am Freitagabend ein Konzert mit unseren 2 Bands und niederländischen Nachwuchsbands statt. Jasinthe und KeesNachdem alle (staubedingt) eingetroffen waren und die Betten bezogen hatten, begann bereits das sehr gut besuchte Konzert, und es war für alle klar, das dieses Wochenende im Zeichen der Musik stand. Kees und Jan hatten einige Bands aufgestellt, für die meisten war es der erste Auftritt und man merkte die große Anspannung. Auf der Bühne konnten aber alle überzeugen, auch unsere beiden Bands, die eine tolle Live-Show boten. Am nächsten Morgen wurde gemeinsam gefrühstückt und später Mittag gegessen. Unterschiedliche Essgewohnheiten der beiden Länder waren hier Diskussionsstoff und man merkte, wie die Jugendlichen dabei anfingen ihren multikulturellen Horizont zu erweitern. Dieses immer noch wichtigste Ziel einer Jugendbegegnung war in der Vorbereitung zwischen den Betreuern diskutiert wurden. Aber schon der erste Kontakt zwischen den Jugendlichen zeigte den Betreuern den Erfolg solch eines Unternehmens und unterstrich die Wichtigkeit, an einer solchen Jugendbegegnung in den kommenden Jahren festzuhalten. Nach dieser regen Diskussion beim Mittag, fuhr man am Nachmittag in die historische niederländische Stadt Utrecht. Nach einigen Problemen mit Autobahnabfahrten und Einbahnstraßen, war man endlich am Ziel: der Club Cees Place mitten an der Oudegracht, einer der belebtesten Straßen in der Utrechter Altstadt. Henk Arts, Musiker und Dozent an diversen Hochschulen und Musikschulen, unter anderem auch in Utrecht, empfing uns und machte im Anschluss gleich noch eine Stadtführung. Dazu gehörte auch die Musikschule, in der er arbeitete. Die Jugendlichen waren sehr beeindruckt, als sie die Bedingungen sahen, unter beim Frühstückendenen dort Musikunterricht möglich ist. Riesige übungs- und Schulungszimmer nur für Schlagzeug, Gitarre, Bass usw. Nach diesen Eindrücken ging es zurück in den Club, wo uns bereits Cees van Leeuwen, der Betreiber des Clubs empfing und uns etwas über die Geschichte des Clubs und die legendäre „Blues Route“ in Utrecht erzählte, die er damals mit organisierte. Jeder Jugendlicher bekam außerdem einen CD-Sampler dieses Festivals geschenkt. Danach begann der Soundcheck mit unseren beiden und einigen niederländischen Bands. Die Live-Auftritte der Bands spiegelten deren Freude an dieser Gemeinschaft wieder, man merkte den Jugendlichen ihren Spaß an.Am Sonntag wurde noch gemeinsam gefrühstückt, dann begannen die ersten aufzubrechen. Die Betreuer trafen sich früh noch mal mit Kees Schipper in dessen Landhaus und einigten sich auf eine weitere Jugendbegegnung im nächsten Jahr, die dann auch mindestens eine Woche gehen soll. Zum Schluss bedankte man sich für ein erlebnisreiches, leider viel zu schnell vergangenes Wochenende, was aber bei den Jugendlichen trotzdem zu einem bleibenden Erlebnis in ihrem Leben geworden ist.