Archiv

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von Robert Pfeifer

Auswertung Bandcontest

Der 3. Bandcontest für die Region Mittelsachsen gehört der Vergangenheit an. Publikum und Jury bescheinigten den teilnehmenden Bands eine gute Qualität. Gegenüber dem Vorjahr kann man von einem Leistungssprung sprechen. Ob es aber einen 4. Bandcontest geben wird und dann wieder im Volkshaus, steht in den Sternen, denn mit knapp 200 Besuchern war diese Veranstaltung nur mäßig besucht. Im letzten Jahr waren es 300.

Jörg Feller hatte mit seinen Helfern optimale Bedingungen geschaffen. Die Bands dankten es mit Spielfreude und viel Power.In einer Wertungspause spielten Lydia und Anna aus Döbeln locker auf und verbuchten mehr als nur Sympathiepunkte. Die Arbeit der Jury war dementsprechend nicht einfach. Das Votum der Jury ging mit 70 Prozent, das des Publikums mit 30 Prozent ein.

 

Die Platzierungen
Am Ende konnte sich 5Mann4Ecken über den ersten Platz freuen. Sie boten eine ausgewogene Show und bestachen durch ein gutes technisches Niveau. Mit dem 2. Platz waren die Frankenberger Billy Artist mehr als zufrieden. Aus einer sehr kompakt spielenden Band ragte der Gitarrist heraus.

 

Lord Advocate war ein Geheimtipp des Abends. Schon bei anderen Contests konnten sie im Vorderfeld landen. In Döbeln hielten sie zum Schluss die Urkunde für den 3. Platz in der Hand. Knapp verpassten Goodstuff Company um Gitarrist und Sänger Karsten Stumpf das Siegerpodest. Gradlinig und schnörkellos zelebrierten sie den Rock n Roll. Weitere Platzierungen:  5. Apophygrath,   6. Lacy Lad,   7.  Die Pipes. Das Publikum wählte übrigens Billy Artist auf den ersten Platz. Bei den abschließenden Bandgesprächen, die jeweils nach dem Wertungsauftritt stattfanden, wurde im Dialog die rockmusikalische Arbeit der Bands beleuchtet, über Ziele gesprochen und Tipps für die weitere Arbeit gegeben.

 

Was ist kritisch anzumerken
Im Gegensatz zum letzten Jahr dauerte die Veranstaltung zu lang. Leider konnten die 4 Veranstalter nur wenige Booker, Festivalorganisatoren oder Jugendclubmitarbeiter begrüßen. Nur Herr Kossak vom Meinsberger Open Air verschaffte sich einen Überblick. Der 3. Bandcontest war nicht das entsprechende gesellschaftliche Ereignis. Karsten Stumpf brachte es auf den Punkt. Die Livemusik spielt am Freitag Abend nicht in Döbeln, sondern in Dresden, Leipzig oder Chemnitz..

Nichts desto trotz, die jungen Leute zeigen, dass Rockmusik immer noch lebt und es wäre einigen der Bands zu wünschen, dass sie in hiesigen Liveclubs ein Podium finden. Sie haben s mehr als verdient. Sie bieten mehr als nur Szene.

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von Robert Pfeifer

Willkommen

....mal wieder auf der MJV-Seite? ...oder vielleicht sogar das erste mal? Hier hat sich einiges getan. Neben neuen Artikeln, einem neuen Logo, neuem Layout und und und, wurde auch das Archiv wieder auf Vordermann gebracht. Der Mittelsächsische Jugendverein e.V. möchte so über angebotene Projekte und Veranstaltungen informieren, und Euch zeigen, wie Ihr Euch selbst mit einbringen könnt.

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von Robert Pfeifer

Kulturelle Angebote des MJV im Herbst

Ende Oktober und im November hatte der MJV Künstler aus NL und Irland zu Gast. Es gab Workshops und kleine Auftritte in Mittelsachsen. Wir nutzen auch unseren eigenen Tanzraum, die Dance Factory auf der Dresdner Straße in Hartha. Es ist natürlich schwer, Neues zu schaffen und zu etablieren. Was in der Barthmühle Garsebach und im Pub Prinz Albert Inn schon gut funktioniert, muss nicht zwangsläufig ein Erfolg in einer anderen Stadt werden. Wir bleiben aber in Hartha am Ball.

Die beiden Bands boten professionelle Musik ihres Genres, was die Zuhörer sehr beeindruckte. Beide Bands waren stärker als  im letzten Jahr.
 

Jeremy und Tim ergänzten sich optimal und gehören einmal in die  großen Clubs von Dresden oder Leipzig, die ja bekanntlich auch oft im eigenen Saft schmoren.
In Dresden waren beim Irish Folk leider nur 20 Zuhörer im Dachsaal des Riesa efau.
Die zeigten sich sehr begeistert. Vielleicht erzählen sie es weiter, welche guten Leute der MJV ins Rennen schickt. Im Gegensatz dazu platzte die Barthmühle aus allen Nähten. 

Kees, Tom und Ad aus NL beeindruckten mit mannschaftlicher Geschlossenheit. Ihr Spiel ist sehr kompakt und erhielt durch Tom van de Schoot am Bass noch mehr Druck. Mit ihrer herzerfrischenden Art (trotz 50 Plus) geben sie den jungen Musikern immer wieder Anregungen und Tipps. Schön ist, dass sich neben den kleinen Gigs auch Dirk Näther und Jan   für eine Zusammenarbeit im Sinne des mexikanisch geprägten Blues Stils gefunden haben.


Der Wintereinbruch kostete in Freiberg zwar einige Besucher, dass Riss aber des Pub im Döbeln wieder raus.  Wir danken 1A Auto Werner für die Unterstützung mit dem Kleinbus.

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von Robert Pfeifer

Review - 10.10. - DeRuths-Abschiedskonzert

Last Chance to Dance !!!

Hieß es am Freitag den 10.10. im ökozentrum Nossen. Grund: DeRuths gaben ihr letztes Konzert, in der Region, für uns.

Mit 210 Besuchern war das Event ansprechend besucht. Die Mühen der Vorbereitung waren – zum Glück – nicht umsonst. So wurden wieder – nicht ganz so intensiv wie sonst, aber ausreichend – viele Flyer verteilt, Online- und Myspace Werbung erledigt, extra die Bühne in der Maschinenhalle vergrößert und mit einem Drum-podest versehen, Technik und die Cocktailbar organisiert … und und und.

 

Opener waren wie beim letzt jährigen Herbstkonzert des MJV, Mikrokosmos 23 aus Meissen/Dresden. Die mit dem unpünktlichen Erscheinen ihres Bassisten – einer Zugverspätung sei dank – den ohnehin straffen Zeitplan erstmal „unter Druck setzten“ … jedoch auch mit ihren druckvollen und zeitgemäßen Songs erstmal die Halle füllten und den Vorgeschmack auf die beiden folgenden Bands verstärkten.


Die Co-Headliner Total Konfus überraschten – anders als gedacht – sensationell, wegen denen geschätzt alleine 80 Jugendliche erschienen waren. Viele neue Songs standen auf dem Programm … zu denen von einem Teil der Fans ordentlich mitgesungen und Pogo getanzt wurde. Die Halle war während ihres Auftritts proppevoll, so was hatte man in Nossen – zumindest bei einem Konzert – noch nicht erlebt und wird sicher bei Vielen lange in Erinnerung bleiben. Irgendwie herzerfrischend auch immer wieder Leo..s mit Ironie gespickten Ansagen: „wir spielen am 35.12. in Rosswein …ähh ja wann spielen wir denn überhaupt in Rosswein ??“ … „Machts gut, wir waren The Schlübbers“ …

 

 … Dann betraten DeRuths, nach etwas längerer Umbaupause die Bühne. Und setzten noch mal einen ordentlichen Glanzpunkt auf ihre langjährigen Kontakte zu uns. Sie gaben in den geschätzt 100 Minuten noch mal Alles, wie man es von so einer Spitzband erwartet. Sie spielten neuere Songs und altbekannte Klassiker wie "Genug", "Adrenalin", oder "Alien Crossing" ihres Repertoires … und ließen sich auch für insgesamt 5 Zugaben nicht lange betteln. Fakt ist, dass die, die ihren letzten Auftritt noch mal ordentlich mitfeierten offensichtlich Ihren Spaß daran hatten. Bis ca. 2.30 ließen dann noch ca. 30 Besucher den Abend bei „Mock La Rock“ aus Döbeln zu Ragga und Dancehall ausklingen.


Fazit für uns für bleibt, dass wir hoffen und denken mal wieder ein zeit- und jugendgemäßes Event organisiert und durchgeführt zu haben, was auch von vielen Besuchern bestätigt wurde … „musikalisch und stilistisch genial und ansonsten auch gelungen“.


Allerdings kam wieder zum Vorschein, dass v.a. bei vielen jüngeren Jugendlichen, das Verständnis für finanzielle Dinge (zumindest im Veranstaltungsbereich) fehlt, was durch Aussagen wie „da macht ihr ja richtig Geld, bei 6€ Eintritt“ bestätigt wird, die ähnlich nicht nur einmal am Abend zu hören waren. Mit 6€ Eintritt bei 210 Besuchern und den Bareinnahmen war die Veranstaltung „nur“ kostendeckend. (Was man aber im Bereich der Jugend – und Ehrenamtlichen Arbeit aber als finanziellen Erfolg Ansehen kann und MUSS) Vielen ist einfach nicht bewusst, dass Hallenmiete, Musikanlagenmiete, Aufwandsentschädigungen, Fahrt- und Materialkosten, Catering- und übernachtungskosten etc. schon einen erheblichen Teil der Kosten darstellen. Dabei enthalten ist aber noch keine Gage von Spitzenbands wie DeRuths.

 

Dank für die Arbeit für den und am 10.10. gilt.


Martin Fischer, Kristin Flade, Kristin- und Franziska Taffel, Jaqueline Schaal, Michael Illmer, Michael Müller, Lutz Mummert, Benjamin Schuster, Christian Strauß, Claudia- und Toni Willgart, Stanley Krahl und Freundin, Zinker, Christian Uhlemann sowie Beate Saft.


Dank für die Logistische, Technische und Materielle Unterstützung gilt:

1a Autoservice Werner-Nossen, Magic Lights GbR, Fa. Heizungsbau Liebe sowie Gartenbau-und Blumenladen-Neumann (Mergenthal/Nossen)


gez.
Jens Flade

Vorstand MJV e.V.

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von Robert Pfeifer

Zwischen Enttäuschung, Trotz und Feierlaune

Rock im Park Leuben feierte zehnten Geburtstag Dieses Jahr lief wirklich alles fast perfekt, zumindest bis zum einsetzenden Regen. Freitag, 15.08.2008, morgens gegen 9:00Uhr: In der Nacht haben heftige Gewitter eingesetzt und seitdem gießt es auf der Leubener Parkbühne in Strömen. Das komplette Gelände samt der Wiesen für die Camper steht unter Wasser. Zum Glück wurde die Bühne und sämtliche Technik bereits am Vortag aufgebaut und wetterfest gemacht. Was hier runterkommt, gleicht einem Wolkenbruch. Meteorologen vergleichen die Wetterkonstellation mit der vorm Hochwasser 2002. Resignation macht sich breit. Mal ernsthaft, wer soll heut beim Anblick aus dem Fenster die Motivation entwickeln, abends zu einem OpenAir zu gehen? Wird überhaupt jemand kommen? Sollen wir lieber absagen? Wird das unser finanzielles Minus mindern?

 

 

Die Veranstalter vom Rock im Park Leuben e.V. entscheiden sich, die Sache durchzuziehen und treffen damit die richtige Entscheidung. Trotz des Wetters kommen Freitag und Samstag jeweils 300 Besucher. Die Stimmung war wie eh und je beispielhaft. Es wurde getanzt und gefeiert. Die Bandauswahl war sensationell. „The Audience“, „Bandgeek Mafia“ und „44 Leningrad“ setzten Glanzpunkte und zeigten, dass es auch fernab der großen Städte gute Musik gibt. Lokale Nachwuchsbands wie „Bad Stuff“ aus Lommatzsch, „2Minuten30“ aus Döbeln oder „Within Living Memory“ aus Waldheim erstaunten ihre Zuhörer und die absoluten Lokalmatadoren „Durchaus In Der Lage“ aus Leuben zeigten, dass sie es auch nach 9 Jahren Bandpause noch drauf haben. Alle Gäste waren begeistert vom Programm, der guten Stimmung und vom Ambiente im Leubener Park. Sie trotzten dem Regen und tanzten völlig durchnässt bis Samstag nachts 2:00 Uhr.

 

Tagsüber gab es einen Luftgitarrenwettbewerb, Karaoke, einen lebendigen Kicker und eine Ausstellung über die Geschichte des OpenAirs. Die Enttäuschung will trotz allem bei den Veranstaltern nicht weichen. Abgesehen vom finanziellen Minus, waren viele der umfangreichen Vorbereitungsaufgaben umsonst. Die unzähligen Plakate, die tagelang gehangen wurden, oder die vielen Presseberichte, die geschrieben wurden. Dieses Jahr setzte man besonders auf überregionale Werbung und letztlich waren vor Ort nur Autokennzeichen aus der Umgebung auszumachen.

 

Mit über 70 Helfern war die Organisation bis ins letzte ausgeklügelt und perfektioniert. Die Bands bescheinigten den Veranstaltern nach dem OpenAir höchste Professionalität und meinten, dass sie so eine gute Organisation nur selten bei vergleichbaren Veranstaltungen erleben. Jede Band erhält nach dem Konzert ihren Auftritt auf DVD. Ein Team von 8 Jugendlichen unter der Leitung von Robert Hartzsch aus Lommatzsch filmte jeden Auftritt zeitgleich mit 5 professionellen Kameras. Der Rock im Park Leuben e.V. dankt allen Sponsoren und Unterstützern, allen Helfern, die bei der Vorbereitung und vor Ort ihr Bestes gegeben haben, dem Rainbow Biker Lommatzsch e.V., dem Mittelsächsischen Jugendverein e.V. dem Offenen Haus Lommatzsch, dem Rebell Circus e.V. und natürlich allen Gästen, die sich nicht vom Wetter abschrecken ließen.

Vorstand Rock im Park Leuben e.V.

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von Robert Pfeifer

Vom Geheimtip über Kultstatus ins Erwachsenenalter

Am 15. & 16.August feiert „Rock im Park Leuben“ sein 10-jähriges Jubiläum. Ein kleines, alternatives, familiäres und faires OpenAir will es sein. Zum Jubiläum sogar ein kleines Festival über zwei Tage. 10EUR Eintritt inklusive Zelten liegen fernab gewohnter und gestiegener Ticketpreise. Man wollte nie ein kommerzielles OpenAir sein. Die Veranstalter blicken nach Dänemark, nach Roskilde, wo einige tausend ehrenamtliche Jugendliche aus der Region mithelfen, erwirtschafteter Gewinn gemeinnützigen Einrichtungen gespendet wird und somit ein riesiges Festival entsteht. ähnlich geht es in Leuben zu (auch wenn hier alles ein wenig kleiner ist). 

Hier werkeln Fans für Fans. Hier steht die Musik im Mittelpunkt. 1999 begann man mitten in der Lommatzscher Pflege ein OpenAir zu veranstalten. Die einmalige Location sprach sich schnell herum und schon ein paar Jahre später erlangte Rock im Park Leuben Kultstatus. Die Generationen kamen und gingen und nach zehn Jahren macht man irgendwie immer noch genau das gleiche wie 1999: Bands in die Provinz holen, die sonst einen großen Bogen darum machen.


Dieses Jahr sind das nun wieder einige Perlen der Alternativ-Rock-Szene wie The Audience, The Heartbreak Motel, Peter Piek & The Colors, Recorder oder CF98. The Bandgeek Mafia und 44 Leningrad steuern die notwendige Portion Polka und Ska hinzu. Ein simples Rezept für ein Festival-Erlebnis, welches auf den überrannten Groß-Events abhanden gekommen ist. Auch wenn einem die Band-Namen nicht gleich etwas sagen… CF98 spielten zusammen mit Billy Talent, The Heartbreak Motel mit den Beatsteaks – um nur mal einige zu nennen! Nebenbei bemerkt rennt grad DSDS-Sieger Thomas Godoj mit einem „The Heartbreak Motel“ – T-Shirt rum, und macht fleißig Werbung für sie.


Freitag geht’s 20Uhr los. Am Samstag 16Uhr. Dazwischen kann man sich bei den CampArea Events auslassen - mit Karaoke, Luftgitarrenwettbewerb, einer Ausstellung zur Geschichte des OpenAirs und einem lebendigen Kicker. Einfache aber wirkungsvolle Zutaten für ein zufriedenstellendes Wochenenderlebnis. Das Nachmittagsfest auf dem Zeltplatz ist ohne Eintritt.

Die Tickets gibt’s auf www.rockinleuben.de, dort sind auch alle Vorverkaufsstellen gelistet.

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von Robert Pfeifer

erste Unplugged-Aufnahmen im Kasten

Wir haben sie überstanden - die bittere Kälte in der Kirche Rüsseina, Marsmenschen auf dem übertragungskanal, Knistern im Computer, ungestimmte Gitarren, kaputte DI-Boxen! Teil Eins der Unplugged-Sessions sind im Kasten oder vielmehr auf der Festplatte, doppelt gesichert, atombombenfest! Spaß hats gemacht, und deshalb geht es ab Mitte April weiter. Eher werde ich es nicht schaffen, hab noch Prüfungen, Studienprojekte usw. Dann aber wieder mindestens 2 Wochen am Stück. Bis jetzt haben die dreiviertel halben Akademiker, The friendliness is going happy, die Edelexperten, Times Like Sunday, Felix Werner in zahlreichen Variationen mit Julia, Kristin, Roland Christin und solo an der Orgel mitgemacht. Zusammen sind das 13 Lieder, die eigentlich schon für eine CD reichen.

Da das Projekt aber von allen Seiten gut angenommen wurde und ich auch ein ganzes Jahr (2 Semester) Zeit haben für die komplette CD-Produktion, sollten man dieses Projekt auch entsprechend weiterführen. Bitte meldet euch nochmal bei mir (juergen@mummi.net) wenn ihr mitmachen wollt. Ideal wäre ein Tag in der Woche in den letzten 2 April-Wochen, die Wochenenden sind immer schon schnell verplant.

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von Robert Pfeifer

das 6. Int. Blues & Rock Festival war erfolgreicher und schöner denn je...

Ruinen, Hüpfburg und Slide-Guitar
- Das Blues- und Rockfestival im Klosterpark Altzella ist charmant entspannt -
von Uli Kretzschmar

Woran liegt es nur, dass Rock und Blues im Klosterpark Altzella so unglaublich entspannend wirken? Ist es die Musik? Ist es der Ort? Ist es das Wetter, oder sind es die Leute?
Donnerstag, erster Mai, Himmelfahrt. Noch am Morgen hatte es geregnet aber gegen elf Uhr ist der Himmel blau, die Wolken ziehen langsam ab. Die ersten Sonnenstrahlen zaubern ein Lächeln auf jedes Gesicht und langsam erwacht das Festivalgelände. Noch ein kleines, verschlafenes Bier so kurz vorm Mittag? Was bruzzelt da eigentlich leckeres in der riesigen Pfanne? Erst mal hinsetzen und Sonne genießen, gleich hier vor der Bühne. Die ersten Gäste schlendern ins Festzelt, setzen sich aber sofort wieder nach draußen mit Blick auf die Bühne, denn das Wetter ist viel zu schön, um drinnen zu sitzen. Viele der Besucher kommen in Motorradkluft, zünftiger geht es nicht mehr. Auf der Bühne werkeln gemütlich Techniker und Musiker und bereiten den ersten Auftritt vor. Hier und da klimpert schon mal eine Gitarre und etwas später steht die erste Band auf der Bühne. Jimmy Bozeman aus den USA mit Folk- und Bluesband aus der Tschechischen Republik pendeln sich ganz leger auf das entspannte Publikum ein. Bozeman ist gut gelaunt und bittet höflich, aber doch nachdrücklich um ein kühles Dunkles. Darauf muss er allerdings warten, denn die Zapfanlage wird grad noch aufgebaut. Er zuckt mit den Schultern. „Macht nichts,“ sagt er „aber ich schwöre Euch, wir spielen hier so lange, bis ich endlich mein Bier habe.“ Er lacht und die Band beginnt zu spielen. Hank Williams schaut kurz vorbei, dann Townes van Zandt und ist das dort nicht Bob Dylan? Altzella liegt plötzlich irgendwo zwischen dem Delta und Tennesee.

Doch nicht lange, dann weht ein heftiger Wind den Blues von der Bühne und übrig bleibt ein kantiger Rock. Millstone aus den Niederlanden singen kraftvoll, rockig und auch ein wenig poppig, Gitarrenrock der neunziger Jahre eben. Das trifft den richtigen Nerv im Publikum. überall leichtes Taktklopfen mit dem Fuß und die Hände cool in den Taschen oder am Bierglas. Kinder tollen über die Wiese und springen übermütig in eine große Hüpfburg oder spielen Fußball hinterm Zelt. Am Rand ein kleiner Junge, der pathetisch ein Solo auf der Luftgitarre spielt.

Marty Hall sollte eigentlich mit Band auftreten, doch nun steht er allein da oben auf der Bühne und spielt seine Gitarre. Nein, er zaubert mit seiner Gitarre. Eigentlich sieht er aus wie der Durchschnittstyp von nebenan, aber sein Spiel ist manisch, wild und virtuos. Der Funke springt über und das Publikum ist begeistert, will noch mehr von den alten Blues- und Rocknummern wie etwa „Rock´n Roll Hoochie Koo“. Nach der letzten Nummer fordern die Leute Zugabe und klatschen heftig Beifall. Hall ist glücklich über die begeisterten Zuhörer, entschuldigt sich aber kurz: „Ich bin gleich wieder da, muss nur eine gerissene Saite reparieren, das geht aber ganz schnell.“ sagt er und ein paar Minuten später gibt er noch eine Zugabe. Am frühen Abend glühen die Ruinen von Altzella in der goldenen Abendsonne. Die nächste Band entführt uns an die mexikanische Grenze, bis fast nach Calexico. „Calaveras“ spülen wehmütige Mariachiklänge über das Publikum und malen Bilder von düsteren Italo-Western und felsigen Wüstenlandschaften. Kontrabass, Besen-Schlagzeug, Gitarre und Trompete – mehr braucht es nicht und schon schreiten Clint Eastwood und Lee van Cleef über die Wiese.

Die Bands auf dem Festival sind keine Stars, sie sind Musiker. Das ist ein Unterschied. Denn Musiker führen das Leben, das sie besingen. Einige von ihnen stehen schon seit ihrer Kindheit auf der Bühne, reisen von Auftritt zu Auftritt und spielen, nein: leben den Blues. Kees Schipper ist so einer. Seit mehr als zehn Jahren ist der Niederländer Gast in der Region und verkündet mit seiner Truppe den Blues. Schaut man ihm auf der Bühne zu, dann spürt man, dass er das nicht des Geldes oder des Ruhmes wegen tut. Das gegerbte Gesicht, das Spuren eines intensiven Lebens trägt, leidet mit bei jeder einzelnen Note. Es lächelt mit geschlossenen Augen, wenn der Song von Träumen erzählt und es zuckt krampfhaft, wenn er das Elend besingt. Die Gitarre hängt lässig vorm Bauch, leicht gebückte Haltung nuschelt Kees Schipper ins Mikro und kündet die nächste Nummer an, eine neue Geschichte aus dem richtigen Leben.

Den Rest des Abends bestreiten die Lokalmatadoren „Doktor Böhm Quintett“ und die selbsternannten „inventors of Rockin' Cartoon Pop“ Big Bad Shakin´. Der erste Tag vom Blues- und Rockfestival Altzella hatte all das, was dieses Festival besonders macht: Sonne, gute Laune, gute Musik und entspannte 1300 Besucher in der wunderbaren Atmosphäre vom Klosterpark Altzella.

Der Freitag gehört dem Regen. Bis kurz vor Programmbeginn am frühen Abend gießt es in Strömen und die Festivalwiese ist ein schlammiger Sumpf. Die Absage stand kurz bevor. Trotzdem kämpfen die sieben Bands, davon 2 regionale Jugendbands (Ora Vita und The Funky Monkeys) gemeinsam mit etwa vierhundert Zuhörern gegen die widrigen Umstände. Internationaler Headliner des Abends ist die polnische Band Fast Forward aus Warschau, als Ersatz für CF98 aus Kraków. Kurz nach Mitternacht schaffen es Ken Guru & The Highjumpers sogar, mit ihren Reggae-Klängen etwas Südseefeeling nach Altzella zu zaubern, auch wenn es tatsächlich nur ein paar Grad über Null sind. Das Fest endet, wie es begann: entspannt, locker und gemütlich, weit entfernt vom üblichen Festivalstress. Da liegt auch das Geheimnis dieses Festivals, die Antwort auf die Frage, warum Blues und Rock in Altzella so unglaublich entspannt rüberkommen: Das Blues- und Rockfestival in Altzella ist besonders, weil die richtigen Zutaten in der richtigen Dosis in den richtigen Topf gegeben werden. Freuen wir uns auf noch mehr Entspannung im nächsten Jahr im Mai beim „Internationalen Blues- und Rockfestival Altzella“.

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von Robert Pfeifer

„Rockladen unplugged“ – Eine Hommage an die Reinheit der Musik

Ihr sucht noch ein Geschenk für Weihnachten? „Rockladen unplugged“ –  ein außergewöhnliches und einzigartiges MusikProjekt (das fällt schon beim Betrachten des liebevoll gestalteten Booklet/Cover auf) in Zeiten von Retortenbands, Castingsshows und Vollplayback. Aufgenommen – innerhalb ein Jahres – in der Dorfkirche Rüsseina. Veröffentlicht als CD. Für 5 EUR ab Samstag, 20.12. erhältlich im Musikhaus Dassler Choren, Naturell Nossen, Christliche Buchhandlung Roßwein, weitere folgen....

 

Mit dieser CD ist es Produktionsleiter Jürgen Mummert gelungen – unter der Trägerschaft des Mittelsächsischen Jugendverein Rüsseina e.V., der TU Illmenau und der Unterstützung der Kirchgemeinde Rüsseina - ein Gesamtstück aus handgemachter Musik, Altbekanntem und Experimenten zu Schaffen. Auf der Scheibe sind insgesamt 14 Einzelkünstler, unplugged-Gruppen und Bands vertreten. Jeder hat sich dabei seine Position auf der Scheibe verdient.

Für internationalen Touch sorgen Soulseekers aus Dresden mit dem gebürtigen Schweden Stefan Johannson.
Handgemachte Musik gibt’s u.a. von 2Minuten30 aus Döbeln, den ¾ halben Akademikern aus Marbach sowie Mitch Buchannon und Recorder aus Dresden.
 
Altbekanntes – aber neu interpretiert – von: Julia Zetsche, Kristin Frost, PHQ und den Edelexperten. Experimente machten die Dresdner PostRockBand „The Friendliness is Going Happy“, die mit Kontrabass zu hören sind. In die Gruppe der Experimente lässt sich auch die Orgel-Improvisation von Felix Werner einordnen.

Aus dem reinem Jugendbereich hatten u.a. OraVita aus Nossen die Ehre auf der CD vertreten zu sein. Die musikalische Untermalung, zwischen den einzelnen Stücken, der CD bilden die –  einfachen aber keinesfalls einfalllosen – Zwischenpassagen mit italienischer Betitelung.

Was macht „Rockladen unplugged“ so besonders ??
1.    Die Aufnahme von Künstlern und Bands – unter Ausnutzung der besondern Akkustik – in einer Kirche.
2.    Der weitesgehende Verzicht auf künstliche Effekte und die Verwendung relativ einfacher (Aufnahme)Technik.
3.    Die Auswahl von Künstlern und Bands aus vielen MusikGenres - von der Schüler/Jugendband bis zum Profi !

… Nicht zu vergessen, der enorme zeitliche Aufwand für die Aufnahmen, das Mastern und das Layouten. So was produziert in Mittelsachsen – ganz groß!

Das Hören von „Rockladen unplugged“ gleicht einer (aufregenden) „Fahrt“ durch die Mittelsächsische Musiklandschaft  – fernab von spießigen Szenedenken im (Jugend)Musikbereich, Spaßmusik auf Dorfesten oder altbackenen, jungendfremden Klängen. Begeben auch Sie sich auf die Reise !

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von Robert Pfeifer

2. Bandwettbewerb Döbeln

Der Bandwettbewerb gehört nun der Vergangenheit an. Die drei Organisatoren bedanken sich bei allen beteiligten Bands und ihren Fans. Wettbewerbe beinhalten den Leistungsvergleich und eine Platzierung. Man erfährt, welchen Stellenwert eine Band bei Fachpersonal und Publikum hat. Da das für junge Musiker nicht ganz unbeachtlich ist, haben wir versucht, objektive Bewertungskriterien heranzuziehen und subjektive Bewertungen einzugrenzen.

Die Jury war mit 12 Personen besetzt. Das beugt internen Absprachen vor. Außerdem kamen die Teilnehmer der Jury aus verschieden Bereichen. In einer großen Auswertung werden wir die einzelnen Ergebnisse noch einmal genauer beleuchten und euch zukommen lassen. Der Auswertung wurde ein Zensurensystem zugrunde gelegt. Das Publikum spielte mit 40 Prozent schon eine große Rolle. Das merkte man vor allem bei der Auswertung der Stimmzettel von Mitch Buchannon und From a Silent Hill. Diese beiden Bands wurden mehrheitlich auf den ersten Platz gesetzt.

Damit Fangruppen nicht nur die eigene Band favorisieren, haben wir die Vergabe bis Platz 5 eingeführt. Somit musste auch der unmittelbare Fan, andere Bands einstufen. Dadurch erhielten wir eine objektivere Publikumswertung. Leider verhielten sich einige wenige Fans dann trotzdem sehr ungerecht und setzten nur ihre Band auf den ersten Platz und bewerteten die anderen nicht mit. Diese Stimmzettel konnten nicht gewertet werden. Vielleicht fehlte dann der einen oder anderen Band der entscheidende Punkt.

Der Bandwettbewerb ist eine Momentaufnahme des Musikgeschehens in unserer Region. Verschiedene Musikrichtungen wurden präsentiert. Bei 15 Bandbewerbungen und 8 vorgestellten Bands war das Interesse für den Wettbewerb ansprechend. 210 Gäste besuchten die Veranstaltung. Das waren die Hälfte der Zuschauer von 1998 in Großbauchlitz. Vor zehn Jahren waren Konzerte und Bandwettbewerbe etwas Besonderes und die Musikszene in Döbeln trat geschlossener auf. Besonders gefreut hat uns, dass neben den Musikern von Dr. Böhm Quintett die Bands Projekt Headquarter, 2min30, EherUncool, Four Roses und andere. mit Mitgliedern vor Ort waren. Vermisst haben wir manche Jugendsozialarbeiter und Vorstände von anderen Jugendeinrichtungen. So ein Bandwettbewerb bietet Möglichkeiten, die Jugendkulturszene kennen zu lernen und Bands für die eigene Club- und Konzertarbeit anzusprechen oder sich auszutauschen. Der Organisator vom Meinsberger Open Air war vor Ort und hat sich mit Interesse die Bands angeschaut. Auch Frau Petzold vom Kulturamt der Stadt stattete dem Bandcontest einen Besuch ab.

Mit 210 Besuchern und einem Eintrittspreis von 5,00 ist eine solche Veranstaltung nicht finanzierbar. Gema, Miete Volkshaus, Catering, Preise, Musikanlage und anderes kosten nun einmal etwas. Deshalb bedanken wir uns noch einmal beim Jugendamt des LRA Mittelsachsen, der Stadt Döbeln, dem Musikhaus Daßler und bei der Pestalozzi Mittelschule Hartha und Jörg Feller für die Unterstützung.

R. Taffel Stellv. Vors. MJV

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von Robert Pfeifer

Tätigkeitsbericht 2007

Beim eigentlichen Tagesgeschäft des MJV, der Schuljugendarbeit an der Mittelschule Hartha, gab es in diesem Jahr das LOS Projekt mit der Schultanzformation Black Diamonds aus Hartha. Im Rahmen des Fördermittelprogramms wurden der wöchentliche Trainingsbetrieb, Workshops, die Anfertigung von Kostümen, die Gestaltung des Trainingsraumes und der Kulissen unterstützt. Eine große Leistung zeigte Anne Dietrich aus Leipzig. Die ehemalige Nossener Gymnasiastin betreibt in Leipzig ein eigenes Tanzstudio und trainierte die Mädchen und Jungen in Hartha im modernen und klassischen indischen Tanz. Von der Ausdrucksstärke bis zum original indischen Kostüm stimmte da alles.
Beim Tanzfest in der neuen HarthArena zeigte der MJV wieder, dass er in der Lage ist, mit seiner Organisations- und Technikcrew eine Großveranstaltung zu planen und durchzuführen. Den Programmablauf der Tanzshow übernahm die Tanzpädagogin Frau Iser. Die Workshops im Vorfeld organisierten Frau Berger, Frau Iser und Herr Taffel.

Mehr als 300 Zuschauer erlebten eine tolle Tanzshow, die von den Vereinsmitgliedern Sven und Ronny und Peter Zabelt toll ausgeleuchtet wurde. Unabhängig vom LOS Projekt entstand unter der Federführung des MJV eine neue Trainingsstätte für Tanzgruppen in der Dance Factory Hartha, (Gebäude der Firma Estler). Unter großem Einsatz von Familie Berger, befreundeten Firmen und den Black Diamonds entstand ein Objekt mit großem Tanzraum mit Spiegelwand, 2 Clubräume, ein Proberaum und ein moderner Sanitärbereich.

Für kleine Livemusikveranstaltungen ist der Tanzraum auch geeignet. Christin Frost und Kees Schipper zeigten es am 12.12.07. Auch im Jahr 2007 war der MJV einer der Projektträger des Ganztagsprojekts in der Pestalozzi Mittelschule Hartha. über den Verein laufen wichtige Arbeitsgemeinschaften, Workshops im Medienbereich und die Absicherung der Betreuung durch MAE Kräfte und Praktikanten. Das große Musikevent – Wir suchen unsere Stars- wird durch den MJV technisch betreut und mit Begleitmusikern unterstützt.

Der MJV war auch an der Durchführung eines Musiklagers im Jugendzentrum Grillensee bei Naunhof beteiligt. Hier übernahmen die Vereinsmitglieder die Betreuung und die musikalische Anleitung. Peter Lencer von Jamboree und Ingo Paul von Four Roses halfen dabei. In den Winterferien und im April führte der MJV Musikworkshops im Offenen Haus Lommatzsch und bei der evangelischen Jugend in Weißeritzkreis durch. Junge Musiker der Bands Dr. Böhm Quintett und Times Like Sunday waren federführend tätig.

Zum 6. Mal organisierte der MJV einen eigenen Messestand bei der Ausbildungsmesse –azubi und studientage -. Diesmal nahmen wir mit 10 Jugendlichen in Chemnitz Ende April teil. Neben der Band U-Turn weilte auch die italienische Band Killjoy in der Mittelschule Hartha und übte gemeinsam mit den Schülern im Mai. Im Jugendclub Sunshine stellten dann die Schülerbands Bloody Mary und Worthy Fairy ihr Können vor. Killjoy beendete mit einer tollen Show den Abend. Der MJV wurde vom Meinsberger Dorfclub zum 2. Mal zur Durchführung des Volleyball- turniers eingeladen. Die Jugendlichen legen den Spielmodus fest, planen den Ablauf und werten die Spiele aus. Dabei wenden wir ein Konzept vom Deutschen Turnfest an. Im September und Oktober besuchten 25 Jugendliche die Stiftung Vertizontaal in Breda. Dort wurde das Jugendzentrum Pop Corner eingeweiht. Der MJV nahm mit Mirko Gaumnitz von Textplosiv und Bloody Mary an der Einweihung teil. Bei der zweiten Begegnung besuchten wir ein großes Festival in Breda, lernten das Deltagebiet der Maas kennen und gaben mit Caveman, Worthy Fairy und Times Like Sunday in zwei Clubs Konzerte.

Im Sommer unterstützte der MJV den KUNO e.V aus Nossen beim Kunstcamp. Vereinsmitglieder betreuten die Jugendlichen nach den Workshops. Es gab sportliche Aktivitäten, Wanderungen, eine Tour in den Teufelswald zu Nossen und natürlich Livemusik. Nach dem Wegfall des Proberaums bei der Firma Polster in Rosswein betreut der MJV noch die Proberäume in Rüsseina und Hartha. Im Domizil Nossen gibt es Gitarren- und Keyboardunterricht für Anfänger. Kleine Workshops werden auch angeboten. Im Technikraum werden unsere Plakate, verschiedene Materialien und Musiktechnik gelagert.

Die Zusammenarbeit mit der Beatzentrale Sachsen wurde fortgeführt. Als Jurymitglieder waren Vereinsmitglieder tätig. Durch die Zusammenarbeit ergeben sich für junge Bands auch Auftrittsmöglichkeiten, wie z.B mit der GrungeBand Penus aus Reichenbach am 19.01.2008 in Nossen, oder den Auftritten von Lord Green in Meissen und Altzella im Jahr 2007.

Dank für die aufopferungsvolle und kontinuierliche Arbeit gilt:
Kristin Taffel, Jaqueline Schaal, Claudia Willgart, Franziska Taffel, Lutz Mummert, Christian Frenzel, Toni Willgart, Stanley Krahl, Falk Wagenzink, Benjamin Schuster, Sven Jähnigen, Ronny Schumann, Peter Zabelt, Erik Weichold, André Gleibe, Friedemann Hartzsch, Christoph Heimann, Beate Saft, Kai Lommatzsch, Michael Ilmer, Michael Müller und Patrick Teich.

Wir danken für das Sponsoring und die Förderung:
dem Kulturraum Mittelsachsen, dem KJR Meißen, dem LRA Döbeln (Jugendamt und Amt für Arbeit und Beschäftigung), LOS Chemnitz, den Kreissparkassen Döbeln und Meißen, der Allianz Kulturstiftung, sowie Eulitz Motors Lüttewitz und dem Fordautohaus Nossen.

gez. Roland Taffel
i.A. Jens Flade

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von Robert Pfeifer

Jugendfahrt nach Breda in NL

Interessanter Aufenthalt für Jugendliche in NL Vom 17. -22.10. weilten 15 Jugendliche und MJV Mitglieder in Breda in der Provinz Brabant. Untergebracht waren die Teilnehmer bei Irina und Jan, die ihr Einfamilienhaus für die Gäste zur Verfügung stellten, denn Jugendherbergen und Campingplätze sind teurer als in Deutschland. Gemeinsam mit jungen Musikern aus NL und der Stiftung Vertizontal wurden im Stadiongebäude von NAC, einer Mannschaft aus der 1. Liga der Niederlande, geprobt Ein Novum für unsere Jugendliche, die erstaunt waren, dass im Stadiongebäude 3 Jugendorganisationen mehrere Jugendräume besitzen. Für die Stiftung Vertizontaal sind die Räume nicht ganz billig.


Man hat hier aber kein ärger mit Anwohnern und in drei Räumen kann intensiv geprobt werden. Auf dem Stadionvorplatz sah man noch unzählige Skater. Angelo, der niederländische Jugendarbeiter, der mit seiner Familie vor Jahren von den Antillen gekommen war, betreute dsc02084unsere Truppe musikalisch und organisatorisch. Die jungen Musiker aus Mittelsachsen waren zum großen Teil das erste Mal in NL und nahmen alle Eindrücke intensiv auf. Dazu gehörten die optimal eingerichteten Proberäume, die Musikalität der niederländischen Musiker, die saubere Stadt ohne Bürger, die mit Flaschen an Brunnen oder an Supermärkten sitzen, das dsc02131Gebiet Zeeland mit den Deltawerken und den kleinen Hafenstädten und natürlich die Gastfreundschaft.

Höhepunkt war der Auftritt in der Musikkneipe Blue Note am Sonnabend. Neben drei niederländischen Gruppen standen also Rolling Hedgogh und Mamillaria auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Es waren nur Jugendbands am Start. Die jungen Sachsen meisterten die Herausforderungen in fremder Umgebung in die Saiten zu greifen. Eric Tenzler aus Niederstriegis konnte am Abend vorher bei der Blues Route in Goes Kees Schipper live erleben. Im Blue Note stand Kees dann schon wieder an den Reglern und mischte die 5 Bands ab. Die Jugendlichen bedankten sich mit dem Workshoptitel 14 Jahre Brabant Rock – 14 Jahre Sachsen Rock (seit 14 Jahren gibt es die Zusammenarbeit auf musikalischen Gebiet), den die Sänger/innen Katta und Angelo Leben einhauchten.
Vorstand MJVInteressanter Aufenthalt für Jugendliche in NL Vom 17. -22.10. weilten 15 Jugendliche und MJV Mitglieder in Breda in der Provinz Brabant. Untergebracht waren die Teilnehmer bei Irina und Jan, die ihr Einfamilienhaus für die Gäste zur Verfügung stellten, denn Jugendherbergen und Campingplätze sind teurer als in Deutschland. Gemeinsam mit jungen Musikern aus NL und der Stiftung Vertizontal wurden im Stadiongebäude von NAC, einer Mannschaft aus der 1. Liga der Niederlande, geprobt Ein Novum für unsere Jugendliche, die erstaunt waren, dass im Stadiongebäude 3 Jugendorganisationen mehrere Jugendräume besitzen. Für die Stiftung Vertizontaal sind die Räume nicht ganz billig.


Man hat hier aber kein ärger mit Anwohnern und in drei Räumen kann intensiv geprobt werden. Auf dem Stadionvorplatz sah man noch unzählige Skater. Angelo, der niederländische Jugendarbeiter, der mit seiner Familie vor Jahren von den Antillen gekommen war, betreute unsere Truppe musikalisch und organisatorisch. Die jungen Musiker aus Mittelsachsen waren zum großen Teil das erste Mal in NL und nahmen alle Eindrücke intensiv auf. Dazu gehörten die optimal eingerichteten Proberäume, die Musikalität der niederländischen Musiker, die saubere Stadt ohne Bürger, die mit Flaschen an Brunnen oder an Supermärkten sitzen, das Gebiet Zeeland mit den Deltawerken und den kleinen Hafenstädten und natürlich die Gastfreundschaft.

Höhepunkt war der Auftritt in der Musikkneipe Blue Note am Sonnabend. Neben drei niederländischen Gruppen standen also Rolling Hedgogh und Mamillaria auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Es waren nur Jugendbands am Start. Die jungen Sachsen meisterten die Herausforderungen in fremder Umgebung in die Saiten zu greifen. Eric Tenzler aus Niederstriegis konnte am Abend vorher bei der Blues Route in Goes Kees Schipper live erleben. Im Blue Note stand Kees dann schon wieder an den Reglern und mischte die 5 Bands ab. Die Jugendlichen bedankten sich mit dem Workshoptitel 14 Jahre Brabant Rock – 14 Jahre Sachsen Rock (seit 14 Jahren gibt es die Zusammenarbeit auf musikalischen Gebiet), den die Sänger/innen Katta und Angelo Leben einhauchten.
Vorstand MJV

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von Robert Pfeifer

Vielfalt in der Hafenstraße

Vieles sprach für ein Misslingen des Konzerts des MJV in der Hafenstraße Meißen am Sonnabend. Sommerliche Temperaturen, Neustadtfest in Dresden, viele andere Anbieter in Meißen, wie dem Burgfest und viele unbekannte Bands in einer Punkrock Hochburg. Das es so nicht schlimm kam, ist den zahlreichen Fans aus der Muldenregion und Meißen sowie vieler guter Musik zu verdanken. Oft wird der MJV als reiner Förderverein für junge Bands angesehen, was aber so nicht stimmt, denn der Rockladensampler zeigt, dass da Musiker am Wirken sind, die schon allerhand Erfahrung und Können in ihre Musik einbringen. Das bewiesen gleich am Anfang 2Minuten30, die zwar nicht glücklich über den Platz waren, aber gleich eine Hürde aufstellten, die es einmal zu überspringen galt.

Wie es scheint, hat Thomas Arnold jetzt Musiker gefunden, die seine Gefühle musikalisch gut umsetzen. Als Glücksgriff erweist sich Bassist Christian Hänsel, der erst seit einer Woche bei Thomas mitspielt. Die Verantwortlichen der Hafenstraße staunten nicht schlecht über ihr Programm. Die Scroundels aus Hainichen setzten den guten Einstieg des Konzerts fort. Da wurde ordentlich gerockt und die Fans zum Tanzen animiert. Von der Band ist sicher noch viel zu erwarten. Leider wurde die Messlatte von Rolling Hedgehog nicht gehalten. Catha zerrte an den Ketten, aber die beiden Gitarristen zogen nicht mit. Sie bevorzugten Standfußball. Die nächsten Auftritte in der Region warten, bestimmt geht es dann wieder zur Sache.

Das Dr. Böhm Quintett zeigt immer mehr, dass sie zu den besten Bands in Mittelsachsen gehören. Viele Musiker im Haus bescheinigten auch dieser Band beste Noten. Vor allem Phillip wird seiner Funktion als Frontmann immer mehr gerecht. Am Schlagzeug bewies Patrick viel Dynamik. Am Ende spielte der Gewinner des Lokalausscheids der Beatzentrale von Freiberg. Lord Green beherrschen ihr Handwerk, das merkt man schon beim Linecheck. Da wird zielstrebig gearbeitet. Die Musikfans können sich in Altzella auf diese Band freuen. Wenn man in einem fremden Haus ein Konzert organisiert, ist es manchmal mit Problemen verbunden. Diese wurde vermieden. Die Organisatoren Patrick Teich und Jens Flade hatten alles in Griff. Dank auch unserem Koch Thorsten (Benni), der alle satt machte. Wenn dann noch das Kasperletheater beim Soundcheck wegfällt (Es wollte natürlich keiner gewesen sein), ist man fast bei 100% angelangt

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von Robert Pfeifer

Chrisis Never Ends ?!?

Das konventionelle Konzert in der Krise? Am Freitag den 05.10 veranstalteten wir mal wieder ein Konzert im JH Rosswein. Wie für den MJV typisch waren von den Schüler/Jugendbands über die gestandeneren Bands bis zur Spitzenband alles dabei. Leider dankten uns dies uns wieder nur wenige, sensationelle 45 zahlende Gäste schafften es ins Jugendhaus. Wieder fehlten oder erschien nur im geringen Umfang geförderte Musiker und Bands, Schüler regionaler Schulen, Fans der Bands und Mitglieder anderer regionaler Kultur- und Jugendvereine. Die Running Order der Bands und der Beginn, wurde etwas verändert, da es beim Soundcheck kleinere Probleme mit dem Gesangsmikro gab. Dies ist jedoch nicht als Kritik zu sehen, sondern im Rahmen der Jugendarbeit verzeihbar.

Dank hier an Michael Illmer, Patrick Teich und Michael Müller vom Dr. Böhm Quintett für die Arbeit an der Technik sowie an André Gleibe der als Betreuer zur Seite stand. So begann nun Mikrokosmos 23 aus Meissen mit ihrem PostPunk den Abend. Ihre vor allem überregional gewonnene Erfahrung zeigte sich hier deutlich.

The friendliness is going happyIhre eingängige und ehrlich Musik, wäre beim Publikum sicher angekommen, hätte dieses in der Form existiert. Danach betraten die Bloodys (Bloody Mary) aus der Mittelschule Hartha, als Ersatz für Piuls, die Bühne. Sie zeigten, dass sie sich seit Altzella und Leuben weiterentwickelt haben, hatten jedoch an dem Abend etwas Pech mit ihrem Equipment. Fellriss an der Snare, sowie Saitenriss beim Gitarristen. Danach zeigten The Friendliness Is Going Happy ihr Können. Obwohl sie in der Form erst ca. 2 Jahre existieren, zeigten sie höchste Professionalität ... auch im Alkoholkonsum :-) Hier wird auf den Punkt gespielt ... das Zusammenspiel ist nahezu Perfekt. Sie selber zeigten sich erstaunt über die Location, die andren Bands sowie unserer Engagement in der Musikarbeit ... Wer sich diese Band entgehen lassen hat ist selber schuld !!!

OraVitaüber den Gig beim B&R-Festival in Altzella am 2. Mai 2008 wurden Vorabsprachen getroffen, aber ob sie noch einmal für diesen Preis in die Region kommen, ist fraglich! Den Abend beendete die christl. Band OraVita aus Nossen, mit Covern von Iggy Pop, Waiting for Steve, eigenen Kompositionen und Vertonungen von bibl. Texten. Dank für die Arbeit am 05.10 gilt weiter: dem Einlassteam (Kristin, Franziska und Toni), der Bar (Claudia und Beate) sowie Stanley und Roland.

Wieder stellt sich für uns die Frage wo die Besucher geblieben sind. Da man in der Jugendarbeit tätig ist, erwartet man nicht bei jedem Konzert Besucherrekorde, das ist uns klar und selbstverständlich. Mit der doppelten Anzahl der Besucher hatte man jedoch schon gerechnet und kalkuliert. Wieder ist zum Vorschein gekommen, dass bei den derzeitigen Nachwuchsbands das Engagement und die Verantwortung fehlt bzw. noch nicht ausgeprägt ist, sich selber um Fans und Besucher zu kümmern. Zudem ist uns auch bewusst geworden, dass eine echter regionaler Besuchermagnet bei den Jugendbands in der Region zur Zeit fehlt bzw. sich die, die das Zeug dazu hätten, in der Region überspielt haben und ihre Fans nicht mehr vollständig mobilisieren können.

Mein Besuch der Treibhaus Veranstaltung "Keep `em Dancing" (am Freitagabend) im Rohtabak Döbeln verstärkte unsere Meinung, dass Jugendliche zur Zeit nur Events besuchen, die groß aufgezogen oder etabliert sind. Das konventionelle Konzert an sich steckt, zumindest im ländl. und regionalen Raum, in einer tiefen Krise. Weil man eben zu den großen Festivals Rock am Ring oder auf das Highfield fährt und dann für echte regionale Veranstaltungen wie Rock im Park Leuben oder unsere kleinen Konzerten kein Geld oder keine Lust mehr hat. Die befreundeten Musiker Fabian und Philipp von Potrait of Tracy spielten gestern im Rohtabak gegen die Wand, weil sich die Sozialstrukturen und die Toleranz von den Bands, auch untereinander, und Besuchern offensichtlich verändert haben, man tanzte zur Reggae Disco im Nebenraum ... früher (ca. 2001 - 2004) ging man zu Konzerten musikal. entfernter aber dennoch befreundeter Bands, "weil sich das eben so gehört hat" ... heute ist das nicht mehr so, man geht zu (groß)- Events um Freunde zu Treffen, Spaß zu haben oder sein Lebensgefühl wie in der Hardcore- Szene zu teilen. Die (Live)musik an sich ist zu nichtigen Nebensache geworden ....

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von Robert Pfeifer

Rockladen 5 Release-Party

Vier Bands eröffneten am Sonnabend die Rockladen 5 Tour bei der Firma Liebe in Nossen. Leider konnte Pan Tau wegen eines Unfalls kurz vor dem Ziel nicht mit antreten. So bestritten das Dr. Böhm Quintett. Times Like Sunday, Jenix und Jamboree das Eröffnungskonzert. Times Like Sunday Sänger Felix Liebe hatte im Vorfeld die Maschinenhalle konzertfähig hergerichtet. Ein starkes MJV Team kümmerte sich um Technik, den Einlass, das Catering und den Präsentationsstand. So konnte das Dr. Böhm Quintett pünktlich 20.30 Uhr beginnen. Die Jungs um Drummer Patrick Teich werden immer besser. Die vielen übungsstunden im Vorfeld der CD Produktion zahlen sich aus. Davon konnten sich auch die beteiligten Rockladen Bands überzeugen, viele waren zur Release Party nach Nossen gekommen, u.a. Lord Green, 2Minuten30 und Textplosiv.


Der 2. Lokalmatador war Times Like Sunday. Ihre Interpretationen von Rock passten gut ins Konzept. Das zahlreich erschienene Publikum war auf dem Geheimtipp Jenix gespannt. über die Zusammenarbeit mit dem Radiosender 99Drei aus Mittweida war der MJV auf die Band aufmerksam geworden. Dass Jenix im Raum Freiberg schon einen größeren Fankreis hat, zeigte sich in der ehemaligen Maschinenhalle. Frontfrau Jenny ist schon eine Klasse für sich. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, dass große Labels auf die 4 sympathischen Musiker aus Zittau aufmerksam werden.


Mit interessanten eigenen Songs und tollen Covernummern beschloss Jamboree den Konzertabend und zeigt allen, dass die Rockmusik lebt und immer wieder neu interpretiert werden kann. Neben Sophie bestachen die drei Musiker Carsten, Peter und Henri mit exzellentem Können. Ca. 160 Gäste waren da und feierten eine ausgelassene Party. Leider hätten es 50 mehr sein müssen um kein Minus zu machen. Wir sind aber stolz darauf, dass es in Nossen wieder eine ansprechende und gut nutzbare Konzertstätte gibt.

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von Robert Pfeifer

Bericht über Fahrt nach Breda

Die Band Bloody Mary, Mirko von Textplosiv und Vorstandsmitglied Roland nahmen an der Fahrt teil. Anlass war die Einweihung des Jugendzentrums Pop- Corner im Stadion des Erstligisten NAC Breda. Die Stiftung Vertizontaal und die Stadt Breda unterhalten im Stadion des Erstligisten diese und zwei weitere Jugendeinrichtungen. Im Pop Corner wird hauptsächlich Musik angeboten und gemacht, beim Teamplayer werden nicht vermittelbare Jugendliche für den Cateringbereich des Stadions ausgebildet und im dritten Jugendbereich wird ein Fanprojekt verwirklicht. Für die 4 Räume des Pop Corners macht Vertizontaal im Jahr 5000,00 EUR locker, damit Miete und Nebenkosten bezahlt werden können. Die Bands bezahlen pro Woche ca 20,00 EUR, das schließt die Nutzung der Proberäume und Instrumente für jeweils zwei Proben je 2-3 Stunden ein.

Im nächsten Jahr kann man auch das Studio optimal nutzten. Zurzeit ist die Aufnahmetechnik nur für Demoaufnahmen geeignet. Im Pop Corner üben in der Woche 5 bis 7 Bands. Sie erhalten durch Teamer und erfahrene Musiker entsprechende Anleitung. Dazu kommen noch die Trommelgruppen der Jugendlichen aus Indonesien und Surinam. In einem Aufenthaltsraum mit Sesselecken und Cateringbereich treffen sich die Musiker und Jugendlichen. Bei großen sportlichen Ereignissen können die Räume durch den Fußballclub mit genutzt werden. Eine interessante Idee für Jugendarbeit. Die großen Parkflächen am Stadion nutzen sehr intensiv die Scater und Mofafahrer. Hier stören sie niemand und sie können ihrem Hobby frönen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie kreativ Niederländer bei der Bewältigung der gesellschaftlichen Probleme sind. Meistens reduziert man die Niederlande auf den freien Verkauf von weichen Drogen. Dass da viel mehr zu lernen ist, sollte man nicht glauben.

Das Trinken von Bier auf der Straße ist generell verboten und wird mit 40,00 EUR Ordnungsgeld bestraft. Man sieht dort keinen Schüler, der nach getaner Arbeit, mit alkoholischen Getränken durch die Stadt zieht, wie so oft bei uns hier beobachtet. Bei einem großen Festival im Stadtpark der südniederländischen Stadt konnten wir uns auch von der musikalischen Toleranz der zahlreichen Fans überzeugen. Auf 4 Bühnen wurden die verschiedensten Musikrichtungen geboten. Die Zuhörer verkrafteten den schweren Schnitt zwischen hartem Techno und der anschließenden Grungerockband. Alle Altersklassen waren vertreten. Anschließend spielten die DJs und Bands in der Innenstadt weiter. In einem der reichlich 25 Clubs, Cafes und Diskos spielte dann auch unsere Band Bloody Mary. Im Pub De First spielte die junge Band vor voller Hütte. Kaum zu glauben bei dem großen Angebot von Musikkultur. Die Band überzeugte mit ihren Coversongs aus dem Hardrock. Manchmal wünschte man sich die musikalische Toleranz und Lockerheit in unseren Clubs. Für die Hin und Rückfahrt nutzen wir erstmals die neue Autobahn A 38. Eine kleine Erleichterung bei der langen Strecke.

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von Robert Pfeifer

Kunstcamp im Kloster Altzella bei Nossen

Der Verein Kunst in Nossen (Kuno) organisierte zum 2. Mal das Kunstcamp im Kloster. 23 Kinder und Jugendliche meldeten sich dafür an. Sie waren im Fröhnerhaus untergebracht. Der Mittelsächsische Jugendverein Rüsseina e.V. war Partner des Nossner Vereins und kümmerte sich hauptsächlich um die Teilnehmer vor und nach den künstlerischen Workshops. Diese fanden in der Regel immer von 9.00Uhr – 12.00 Uhr und 14.00 Uhr – 16.00 Uhr statt. Die Mädchen und Jungen malten und bastelten begeistert. Die Teamer Michaela und Susann brachten ihnen altersgerecht verschiedene Techniken bei. Am Ende wurden die Werke in der Böttcherei ausgestellt.

Julia, Claudia und Mirko betreuten dann die Akteure beim Ballspiel, der Nachtwanderung, beim Baden und bei den Wanderungen in die nähere Umgebung. Gemeinsam wurde mit Julia und Roland musiziert. Auf das Fernsehen wurde auch nicht ganz verzichtet. Es gab dreimal Kino. Die Kuno Vereinsmitglieder gesellten sich abends beim Lagerfeuer dazu. Es war eine gelungene Woche im Kloster und einige Teilnehmer würden auch wieder im nächsten Jahr dabei sein. Vielen Dank den Organisatoren und Helfern sowie Sponsoren und Fördermittelstellen.

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von Robert Pfeifer

New Year, New Chance

Im Dresdner Bärenzwinger versuchten am 1. Juni sechs Bands ihre Chance zu nutzen. Der New Chance Bandwettbewerb der Beatzentrale findet auch in diesem Jahr wieder statt. Die Idee ist, Nachwuchsbands aus ganz Sachsen die Möglichkeit zu geben, ihr Können zu zeigen und sich auf überregionalen Bühnen zu präsentieren. Beim letzten Lokalvorauscheid im Bärenzwinger Dresden war das Wort „überregional“ durchaus angebracht. Mit 2Minuten30 (Döbeln) und Dr. Böhm Quintett (Marbach/Nossen) waren gleich zwei Bands aus dem mittelsächsischen Raum vertreten. Dazu gesellten sich Acid Storm aus Großenhain, sowie die Dresdner Bands Seelenquell, d-vote und Waiting in Vain. Den Beginn machte freiwillig Acid Storm, denn die vier Jungs wollten an dem Abend noch einen weiteren Auftritt bestreiten. Nach ihrem Rock-Metal-Punk folgte die Combo d-vote, die ihre Metal- oder auch Hardcoremusik mit gesampelten Dancemelodien verband.


Heraus kam Dancemetal. Damit setzten sie ein erstes Ausrufezeichen unter den Wettbewerb, der in der Regel von konventionellen Rockbands regiert wird. Dass dieser Ausscheid wirklich etwas anders als gewohnt war, unterstrichen Waiting in Vain um ihr Gesangsduo. Sie verzichteten auf ein Schlagzeug und nutzen stattdessen ein E-Drum als Beatmaschine für ihre Gothic-Elektro Musik. Mit dem Dr. Böhm Quintett war wieder eine klassische vier-Mann-Rockband auf der Bühne, um den Zuschauern Psychedlic-Hardrock und viel Energie entgegenzuschleudern. Bei Seelenquell hörte man zwar das Schlagzeug, man sah es aber nicht, denn die zwei-Mann–eine-Frau-Kapelle hatte ihr Schlagzeug im CD-Format mitgebracht, was sich in dem relativ kleinen Raum durchaus als Vorteil erwies. Auch sie könnte man wohl als Gothic-Metal beschreiben.

Wie die anderen Bands hatten auch 2Minuten30 25 Minuten Zeit, um mit ihrer Musik Zuschauer und Jury gleichermaßen zu überzeugen. Dies gelang mit ihrer Rock’n’Roll-Country-Deutschrock-Musik offensichtlich ganz gut, aber wer nun ins Regionalfinale in die Dresdner Scheune einzieht, wurde erst bekannt, nachdem Cheforganisator Steffen Peschel nach bangen Minuten verkündete: „Alle Bands haben heute Abend eine sehr gute Leistung gebracht. Das Ergebnis ist sehr, sehr knapp, aber die Gewinner des heutigen Abends sind: 2Minuten30.“ Die sichtbar glücklichen Sieger ließen Dr. Böhm Quintett wirklich nur hauchdünn hinter sich.Damit siegt nicht nur die Kapelle um Frontmann Thomas Arnhold, sondern auch die Musik aus Mittelsachsen mit zwei potentialreichen Hoffnungsträgern aus der Region.

Wer gern mehr Infos und Kontaktdaten zu Bands oder dem Verein beatzentrale e.V. hätte, sollte www.beatzentrale.de in die Adressleiste seines Browsers eingeben.

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von Robert Pfeifer

Gute Musik – zahlreiche Gäste – ausgelassene Stimmung

Ein Rückblick auf das 5. Internationale Blues & Rock Festival - Nach drei anstrengenden und schönen Tagen kann der Mittelsächsische Jugendverein eine positive Bilanz zum Festival ziehen. 1800 Besucher konnten wir insgesamt an den Veranstaltungstagen zählen. Damit bestätigten sich die langwierigen und aufwendigen Vorbereitungen, die seit letztem Jahr liefen. Um ein so umfangreiches und vor allem internationales Programm anbieten zu können, braucht es einen frühen Planungsbeginn. Die vielen Helfer sehen nun den Erfolg und können stolz auf ihre Arbeit zurückblicken. Das Wetter meinte es ebenfalls gut mit uns. Auch wenn gegen Abend hin die Temperaturen ganz schön in den Keller rutschten, so schien doch über alle drei Tage hinweg die Sonne und bescherte den Besuchern ein herrliches Festivalerlebnis.

Am Mittwoch hieß es Eintritt frei, und das ließen sich gut 250 Gäste nicht zweimal sagen. Auf der Bühne sorgten Michael, Claudia und die Niederländer Victor, Angelo und danach Kees Schipper und Ad Landa mit ihrer Unplugged-Musik für den richtigen Einstieg. Danach folgte ein Dokumentarfilm über den Blues, bei dem auch bekannte Musiker wie Lou Reed oder Nick Cave zu sehen waren. Erstaunlicherweise kam der Film bei vielen Gästen trotz der kalten Temperaturen im Zelt gut an. Sicher ist dem ein oder anderen erst hier der historische Kontext der Blues-Musik klar geworden. Gegen Mitternacht setzte ein starker Regen ein, der bei so manchem auf die Stimmung drückte. Aber pünktlich vor Beginn des Festivals am Donnerstag hörte es dann auch wieder auf.

Bereits ab zehn Uhr kamen die ersten Gäste. Jeff Jirout aus den Südstaaten trat als erster vor einem überschaubaren Publikum an, doch ein kontinuierlicher Zustrom von neuen Gästen, darunter sehr viele Familien, ließ die Menge langsam aber stetig anwachsen.

Roth war der Moderator des Festivals. Er kannte sich mit allen Bands gut aus und sorgte für einen reibungslosen Ablauf auf und hinter der Bühne. So erfuhren auch viele Gäste, die zufällig auf ihrer Himmelfahrts-Tour in Altzella Halt machten, wer gerade auftrat und welches Land gerade vertreten wurde. 13:00 Uhr war das erstmal wieder Deutschland mit einer Gruppe, die international von sich reden machte und sogar als beste Bluegrass Band der Welt gehandelt wird: die „Fox Tower Bluegrass Band“ aus Jena. Ihre lockere und folk-lastige Musik bewegte so die ersten Leute zum Tanzen. Danach ging es international weiter mit den Franzosen U-Turn um die Sängerin Stephanie Guimard und natürlich Kees Schipper, der ja schon irgendwie nicht mehr vom Festival wegzudenken ist.

Stan The Man begann 17:00 Uhr mit seinem soliden und eindrucksvollen Chicago-Blues. Er allein an der Gitarre und sein Partner am Kontrabass, eine einfache aber wirkungsvolle Besetzung, die zeigte, dass in Zeiten überproduzierter Popmusik im Radio und Vollplayback-Auftritten im TV der Wert richtig guter handgemachter Live-Musik in Vergessenheit geraten ist. Stan begann nach der Ansage wie auf Knopfdruck zu spielen, so als würde er nur für die Musik leben und auf der Bühne zuhause sein. Nach einer Stunde Musik vom Feinsten zollten die Zuhörer endlosen Beifall und forderten Stan auf die Bühne zurück. Er kam und spielte weiter, als ob er nie von der Bühne gegangen wäre.

Mit dem zweiten Auftritt des Niederländers Kees Schipper & Bemanning wurden die Töne zunehmend kompakter. Auch die Tanzfläche war jetzt ununterbrochen gefüllt. Schnelle BluesRock-Nummern mit eindrucksvollen Solis wechselten mit einfühlsamen Balladen wie Eric Burdon’s „Don't let me be Misunderstood“.

Im Anschluss rockten U-Turn mit Hits aus den Achtzigern und Neunzigern ordentlich weiter. Stephanie zeigte wie eine Frontfrau zu agieren hat. Den treibenden Riffs ihrer Kollegen verschaffte sie den richtigen Kick. Genau das Richtige nach den gestandenen Bluesgrößen. Die Chemnitzer Band Dolly’s Meat zeigte eine sehr moderne Form des Rhythm & Blues. Die jungen Musiker interpretierten dieses Genre auf ihre Art sehr experimentierfreudig. Es wurde mehr als ein Achtungserfolg. Mit der Bandauswahl bleibt der MJV seiner Linie treu, neben gestandenen Musikern auch jungen Bands ein Podium zu geben. Das Publikum honorierte dieses Streben.

Zum Großteil waren wieder viele Familien zu Gast. Ohne sie wären die Rock- und Bluestage wohl auch nicht, was sie sind: fröhlich und von den unterschiedlichsten Gästen besucht. Den Kindern wurden dieses Jahr mehr denn je angeboten. In diesem Zusammenhang möchten wir uns für die tolle Arbeit des Offenen Hauses um Antje Wagenzink und Danilo Hutt bedanken, die die Hüpfburg betreuten und vielerlei Spiele mit im Gepäck hatten. Ebenso geht großer Dank an die Beatzentrale um Steffen Peschel, die mit ihrem gemütlichen Teezelt und ebenso mit vielen Angeboten für die Kinder angereist waren. Das Ponyreiten des Reiterhofs Großschirma komplettierte das umfangreiche Angebot für die Kleinsten. So konnten die Eltern in aller Ruhe der Musik lauschen, während ihre Kinder in guten Händen waren.

Zum Schluss brachte am Donnerstag die Chemnitzer Band Meniak eine ordentliche Portion tanzbaren Ska mit ins Spiel, bei dem man die kalten Temperaturen wieder wegtanzen konnte. Zu verdanken ist dies auch unseren Techniker Andre und Friedemann, der Lichtcrew mit Sven, Ronny und Peter.

Der Freitag lief mit sechs Bands und ca. 400 Gästen relativ entspannt für die Veranstalter ab. Da blieb auch schon mal die Zeit, sich für eine Stunde auf der Wiese zu sonnen. Die Helfer vor Ort kannten ihre Aufgaben und alles lief wie am Schnürchen. Die Bands nahmen diese entspannte Atmosphäre auf und gaben auf der Bühne ihr Bestes. Dabei überraschte die Harthaer Schülerband „Bloody Mary“ alle mit Covertiteln von Metallica und Black Sabbath, während Lord Green die Musik von Barry White nach Altzella brachte. Brit Pop und New Metal brachten die niederländischen Bands Communication Breakdown und Rayzor zu Gehör.
Den Abschluss des Tages machten Killjoy aus Italien und bereicherten das Festival mit einer deftigen Portion PowerPunkRock.

Einige auswärtige Gäste zollten den Jugendlichen für die Organisation des Festivals ein großes Lob. Für so wenig Geld so viel gute Bands, dies war für sie erstaunlich. Die Betreuung der Bands erfolgte lobenswert durch Benni, Lutz, Beate, Mirko und Falk. Neben ihnen gab es noch viele Helfer in den verschiedenen Bereichen, die zum Gelingen beitrugen. Ohne sie ist so ein großes Projekt nicht zu stemmen. Als Kassenchefin hatte Jacqueline immer den überblick. Das Dr. Böhm Quintett, Holger,
Eric, Christian und Erik sorgten auf dem Parkplatz und im Gelände für Ordnung. Franziska richtete noch kurzfristig einen Cafestand ein, so dass der Appetit nach Süßem gestillt werden konnte.

Gleichzeitig weilten 21 niederländische Jugendliche bei uns. Anlässlich der 15jährigen Zusammenarbeit mit der niederländischen Stiftung Vertizontaal hatten wir für drei Jugendbands noch einige andere Auftrittstermine organisiert. Wir danken dafür besonders der Döbelner Band Rolling Hedgehog und dem Jugendhaus Naundorf für ihre Hilfe. Im Studentenwohnheim Rosswein kümmerten sich Kristin, Toni, Christin und Claudia um die Gäste.


Und wenn ihr die Fotos vom Festival in trüben Novembertagen anschauen könnt, so ist das Kristin Flade und Christian Uhlmann zu verdanken. Wir freuen uns, dass auch in Zukunft wieder Rock- und Bluestage in Altzella stattfinden werden. Mit der Klosterverwaltung wird demnächst die Veranstaltung ausgewertet und die Grobplanung für 2008 angestrebt. Eins ist aber hängengeblieben: Viele Verantwortliche waren überrascht, dass es so viele Musikinteressierte in unserer Region gibt und es sich immer lohnt Live-Musik anzubieten.

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von Robert Pfeifer

Überraschend gut besucht

Am Ostersonnabend gab es im JH ein Konzert für Bands aus der Region. Unter dem Rockladen 5 Motto werden in diesem Jahr die Konzerte laufen. Von der aktuellen CD Produktion war die Band Milchbar mit dabei, die nach der Einstiegsband Nevertrust die Bühne betrat. Nevertrust begann mit einer kräftigen Portion düsterem Metal und brachte erst einmal die 100 erschienenen Gäste vor die Bühne. Bei Milchbar wurde dann eine komplett andere Stilrichtung geboten. Balladen wechselten sich mit ordentlichen treibenden Rock ab. Dazwischen gab es bekannte Cover-Titel. Die Jungs um Sängerin Susi beherrschen ihr Handwerk. Susi könnte allerings eine Spur härter singen, denn eine starke Stimme hat sie. Bei den Gästen kam das größtenteils zu poppig rüber. Wir sind gespannt wie die Band sich weiterentwickelt.

Scroundels kommen aus Hainichen, und bis jetzt hat noch kaum einer von uns was von denen gehört. Wie sie auf der Bühne loslegten, überzeugte uns alle, es wurde ordentlich gerockt und getanzt. Allerdings sollte man bei dem schnellen Spiel den Liedern nicht die Dynamik nehmen, deshalb schien es oft als würden die Songs einfach nur runtergespielt. Die Band sollte mehr Wert auf den Song als Ganzes nehmen. Trotzdem haben wir eine neue hoffnungsvolle Band entdeckt und werden sicher noch den ein oder anderen Gig mit ihnen machen.

Was man erreichen kann, wenn man Leidenschaft mit Zielstrebigkeit und musikalischem Können paart, zeigte Total Konfus. Als letzte Band hatten sie allen zeitlichen Freiraum und nutzten ihn. Ihnen merkt man nun schon mehrere Jahre Bühnenpräsenz an. Konsequent wurde ein Soundteppich aufgebaut, der dann auch bis zum Schluss Bestand hatte. Der treibende Bass und der konsequent agierende Drummer bildeten die Grundlage für die gute Gitarrenarbeit von Leo. Hier wird versucht, die vielfältigen Möglichkeiten der E Gitarre für den Punkrock zu erschließen. Alles wurde eingebettet in eine dynamische Spielweise, die den vorhergehenden Bands leider noch fehlte. Wohltuend auch die Textverständlichkeit von Frontmann und Mitspielern.

Die angereiste Fans empfanden diesen Auftritt als einen der besten in der letzten Zeit. Total Konfus setzt auf das Publikum, überfordert es aber nicht mit ständigen Mitmachaktionen. 100 Gäste hatten einen netten Livemusikabend und viele andere haben Musik zum Anfassen und einen tollen Headliner verpasst. Der größte Dank geht allerdings an Patrick Teich für die Konzertorganisation - weiter so

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