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von Robert Pfeifer
Gute Musik – zahlreiche Gäste – ausgelassene Stimmung
Ein Rückblick auf das 5. Internationale Blues & Rock Festival - Nach drei anstrengenden und schönen Tagen kann der Mittelsächsische Jugendverein eine positive Bilanz zum Festival ziehen. 1800 Besucher konnten wir insgesamt an den Veranstaltungstagen zählen. Damit bestätigten sich die langwierigen und aufwendigen Vorbereitungen, die seit letztem Jahr liefen. Um ein so umfangreiches und vor allem internationales Programm anbieten zu können, braucht es einen frühen Planungsbeginn. Die vielen Helfer sehen nun den Erfolg und können stolz auf ihre Arbeit zurückblicken. Das Wetter meinte es ebenfalls gut mit uns. Auch wenn gegen Abend hin die Temperaturen ganz schön in den Keller rutschten, so schien doch über alle drei Tage hinweg die Sonne und bescherte den Besuchern ein herrliches Festivalerlebnis.
Am Mittwoch hieß es Eintritt frei, und das ließen sich gut 250 Gäste nicht zweimal sagen. Auf der Bühne sorgten Michael, Claudia und die Niederländer Victor, Angelo und danach Kees Schipper und Ad Landa mit ihrer Unplugged-Musik für den richtigen Einstieg. Danach folgte ein Dokumentarfilm über den Blues, bei dem auch bekannte Musiker wie Lou Reed oder Nick Cave zu sehen waren. Erstaunlicherweise kam der Film bei vielen Gästen trotz der kalten Temperaturen im Zelt gut an. Sicher ist dem ein oder anderen erst hier der historische Kontext der Blues-Musik klar geworden. Gegen Mitternacht setzte ein starker Regen ein, der bei so manchem auf die Stimmung drückte. Aber pünktlich vor Beginn des Festivals am Donnerstag hörte es dann auch wieder auf.
Bereits ab zehn Uhr kamen die ersten Gäste. Jeff Jirout aus den Südstaaten trat als erster vor einem überschaubaren Publikum an, doch ein kontinuierlicher Zustrom von neuen Gästen, darunter sehr viele Familien, ließ die Menge langsam aber stetig anwachsen.
Roth war der Moderator des Festivals. Er kannte sich mit allen Bands gut aus und sorgte für einen reibungslosen Ablauf auf und hinter der Bühne. So erfuhren auch viele Gäste, die zufällig auf ihrer Himmelfahrts-Tour in Altzella Halt machten, wer gerade auftrat und welches Land gerade vertreten wurde. 13:00 Uhr war das erstmal wieder Deutschland mit einer Gruppe, die international von sich reden machte und sogar als beste Bluegrass Band der Welt gehandelt wird: die „Fox Tower Bluegrass Band“ aus Jena. Ihre lockere und folk-lastige Musik bewegte so die ersten Leute zum Tanzen. Danach ging es international weiter mit den Franzosen U-Turn um die Sängerin Stephanie Guimard und natürlich Kees Schipper, der ja schon irgendwie nicht mehr vom Festival wegzudenken ist.
Stan The Man begann 17:00 Uhr mit seinem soliden und eindrucksvollen Chicago-Blues. Er allein an der Gitarre und sein Partner am Kontrabass, eine einfache aber wirkungsvolle Besetzung, die zeigte, dass in Zeiten überproduzierter Popmusik im Radio und Vollplayback-Auftritten im TV der Wert richtig guter handgemachter Live-Musik in Vergessenheit geraten ist. Stan begann nach der Ansage wie auf Knopfdruck zu spielen, so als würde er nur für die Musik leben und auf der Bühne zuhause sein. Nach einer Stunde Musik vom Feinsten zollten die Zuhörer endlosen Beifall und forderten Stan auf die Bühne zurück. Er kam und spielte weiter, als ob er nie von der Bühne gegangen wäre.
Mit dem zweiten Auftritt des Niederländers Kees Schipper & Bemanning wurden die Töne zunehmend kompakter. Auch die Tanzfläche war jetzt ununterbrochen gefüllt. Schnelle BluesRock-Nummern mit eindrucksvollen Solis wechselten mit einfühlsamen Balladen wie Eric Burdon’s „Don't let me be Misunderstood“.
Im Anschluss rockten U-Turn mit Hits aus den Achtzigern und Neunzigern ordentlich weiter. Stephanie zeigte wie eine Frontfrau zu agieren hat. Den treibenden Riffs ihrer Kollegen verschaffte sie den richtigen Kick. Genau das Richtige nach den gestandenen Bluesgrößen. Die Chemnitzer Band Dolly’s Meat zeigte eine sehr moderne Form des Rhythm & Blues. Die jungen Musiker interpretierten dieses Genre auf ihre Art sehr experimentierfreudig. Es wurde mehr als ein Achtungserfolg. Mit der Bandauswahl bleibt der MJV seiner Linie treu, neben gestandenen Musikern auch jungen Bands ein Podium zu geben. Das Publikum honorierte dieses Streben.
Zum Großteil waren wieder viele Familien zu Gast. Ohne sie wären die Rock- und Bluestage wohl auch nicht, was sie sind: fröhlich und von den unterschiedlichsten Gästen besucht. Den Kindern wurden dieses Jahr mehr denn je angeboten. In diesem Zusammenhang möchten wir uns für die tolle Arbeit des Offenen Hauses um Antje Wagenzink und Danilo Hutt bedanken, die die Hüpfburg betreuten und vielerlei Spiele mit im Gepäck hatten. Ebenso geht großer Dank an die Beatzentrale um Steffen Peschel, die mit ihrem gemütlichen Teezelt und ebenso mit vielen Angeboten für die Kinder angereist waren. Das Ponyreiten des Reiterhofs Großschirma komplettierte das umfangreiche Angebot für die Kleinsten. So konnten die Eltern in aller Ruhe der Musik lauschen, während ihre Kinder in guten Händen waren.
Zum Schluss brachte am Donnerstag die Chemnitzer Band Meniak eine ordentliche Portion tanzbaren Ska mit ins Spiel, bei dem man die kalten Temperaturen wieder wegtanzen konnte. Zu verdanken ist dies auch unseren Techniker Andre und Friedemann, der Lichtcrew mit Sven, Ronny und Peter.
Der Freitag lief mit sechs Bands und ca. 400 Gästen relativ entspannt für die Veranstalter ab. Da blieb auch schon mal die Zeit, sich für eine Stunde auf der Wiese zu sonnen. Die Helfer vor Ort kannten ihre Aufgaben und alles lief wie am Schnürchen. Die Bands nahmen diese entspannte Atmosphäre auf und gaben auf der Bühne ihr Bestes. Dabei überraschte die Harthaer Schülerband „Bloody Mary“ alle mit Covertiteln von Metallica und Black Sabbath, während Lord Green die Musik von Barry White nach Altzella brachte. Brit Pop und New Metal brachten die niederländischen Bands Communication Breakdown und Rayzor zu Gehör.
Den Abschluss des Tages machten Killjoy aus Italien und bereicherten das Festival mit einer deftigen Portion PowerPunkRock.
Einige auswärtige Gäste zollten den Jugendlichen für die Organisation des Festivals ein großes Lob. Für so wenig Geld so viel gute Bands, dies war für sie erstaunlich. Die Betreuung der Bands erfolgte lobenswert durch Benni, Lutz, Beate, Mirko und Falk. Neben ihnen gab es noch viele Helfer in den verschiedenen Bereichen, die zum Gelingen beitrugen. Ohne sie ist so ein großes Projekt nicht zu stemmen. Als Kassenchefin hatte Jacqueline immer den überblick. Das Dr. Böhm Quintett, Holger,
Eric, Christian und Erik sorgten auf dem Parkplatz und im Gelände für Ordnung. Franziska richtete noch kurzfristig einen Cafestand ein, so dass der Appetit nach Süßem gestillt werden konnte.
Gleichzeitig weilten 21 niederländische Jugendliche bei uns. Anlässlich der 15jährigen Zusammenarbeit mit der niederländischen Stiftung Vertizontaal hatten wir für drei Jugendbands noch einige andere Auftrittstermine organisiert. Wir danken dafür besonders der Döbelner Band Rolling Hedgehog und dem Jugendhaus Naundorf für ihre Hilfe. Im Studentenwohnheim Rosswein kümmerten sich Kristin, Toni, Christin und Claudia um die Gäste.
Und wenn ihr die Fotos vom Festival in trüben Novembertagen anschauen könnt, so ist das Kristin Flade und Christian Uhlmann zu verdanken. Wir freuen uns, dass auch in Zukunft wieder Rock- und Bluestage in Altzella stattfinden werden. Mit der Klosterverwaltung wird demnächst die Veranstaltung ausgewertet und die Grobplanung für 2008 angestrebt. Eins ist aber hängengeblieben: Viele Verantwortliche waren überrascht, dass es so viele Musikinteressierte in unserer Region gibt und es sich immer lohnt Live-Musik anzubieten.
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von Robert Pfeifer
Überraschend gut besucht
Am Ostersonnabend gab es im JH ein Konzert für Bands aus der Region. Unter dem Rockladen 5 Motto werden in diesem Jahr die Konzerte laufen. Von der aktuellen CD Produktion war die Band Milchbar mit dabei, die nach der Einstiegsband Nevertrust die Bühne betrat. Nevertrust begann mit einer kräftigen Portion düsterem Metal und brachte erst einmal die 100 erschienenen Gäste vor die Bühne. Bei Milchbar wurde dann eine komplett andere Stilrichtung geboten. Balladen wechselten sich mit ordentlichen treibenden Rock ab. Dazwischen gab es bekannte Cover-Titel. Die Jungs um Sängerin Susi beherrschen ihr Handwerk. Susi könnte allerings eine Spur härter singen, denn eine starke Stimme hat sie. Bei den Gästen kam das größtenteils zu poppig rüber. Wir sind gespannt wie die Band sich weiterentwickelt.
Scroundels kommen aus Hainichen, und bis jetzt hat noch kaum einer von uns was von denen gehört. Wie sie auf der Bühne loslegten, überzeugte uns alle, es wurde ordentlich gerockt und getanzt. Allerdings sollte man bei dem schnellen Spiel den Liedern nicht die Dynamik nehmen, deshalb schien es oft als würden die Songs einfach nur runtergespielt. Die Band sollte mehr Wert auf den Song als Ganzes nehmen. Trotzdem haben wir eine neue hoffnungsvolle Band entdeckt und werden sicher noch den ein oder anderen Gig mit ihnen machen.
Was man erreichen kann, wenn man Leidenschaft mit Zielstrebigkeit und musikalischem Können paart, zeigte Total Konfus. Als letzte Band hatten sie allen zeitlichen Freiraum und nutzten ihn. Ihnen merkt man nun schon mehrere Jahre Bühnenpräsenz an. Konsequent wurde ein Soundteppich aufgebaut, der dann auch bis zum Schluss Bestand hatte. Der treibende Bass und der konsequent agierende Drummer bildeten die Grundlage für die gute Gitarrenarbeit von Leo. Hier wird versucht, die vielfältigen Möglichkeiten der E Gitarre für den Punkrock zu erschließen. Alles wurde eingebettet in eine dynamische Spielweise, die den vorhergehenden Bands leider noch fehlte. Wohltuend auch die Textverständlichkeit von Frontmann und Mitspielern.
Die angereiste Fans empfanden diesen Auftritt als einen der besten in der letzten Zeit. Total Konfus setzt auf das Publikum, überfordert es aber nicht mit ständigen Mitmachaktionen. 100 Gäste hatten einen netten Livemusikabend und viele andere haben Musik zum Anfassen und einen tollen Headliner verpasst. Der größte Dank geht allerdings an Patrick Teich für die Konzertorganisation - weiter so
von Robert Pfeifer
Versteckte Botschaften?
In wenigen Tagen ist es soweit. Die Rockladen 5 erscheint. Spekulationen gehören der Vergangenheit an. Das Geheimnis wird gelüftet - glaubt ihr? Dann wartet ab, kauft sie euch, haltet sie in euren Händen - und dann? Betrachtet sie, und fragt euch, ob da nicht im Hintergrund ein Spruch zu sehen ist? Glaubt ihr, dass Jugendmusikarbeit schnell zu einem Ergebnis führt, dass jede Band auf der CD bald in den Top-Ten steht? Der Weg ist das Ziel! Dieser Spruch ist so ausgelatscht wie zutreffend. Ihr spielt in einer Band? Dann macht ihr euch Gedanken über Texte, über euer Leben, ihr trainiert euer Arbeiten im Team, eure Kommunikation, eure sozialen Umgangsformen. Ihr lernt ein Instrument und schult dadurch unbewusst euer Gedächtnis. Euch nervt, dass nix dabei rauskommt? Kein Gig, keine Top-Ten? Macht euch nichts draus, ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was ihr unbewusst durch die Musik für euer Leben lernt, bleibt dabei - macht weiter!
Rockladen 5 ist jetzt angesagt! Sicherlich sind diesmal auch weichere Töne zu hören, denn anfangs war eine reine unplugged CD geplant. Die Zeit ist schnelllebig und dieses Vorhaben wurde nicht realisiert. Geblieben sind die Musiker, für die Livemusik weit mehr ist als Effekthascherei und schnelle Popularität in der Schule, dem Freundeskreis oder der Heimatstadt. Und geblieben ist eine CD deren Zusammenstellung uns überzeugt hat, und über die sicher noch in Jahren geredet wird. In Zeiten einer medial wahnsinnig schnell wachsenden Gesellschaft mit immer neuen so genannten Social-Networks wie Myspace oder neuerdings studiVZ und dem immer schnelleren Konsum von Kulturgütern, so auch der Musik, wird oft vergessen, wie wichtig kontinuierliche Jugendarbeit und deren Nachhaltigkeit ist. Eine CD, wie die Rockladen, wird in großer Stückzahl professionell gefertigt und hebt sich deutlich von einer selbst gebrannten CD mit kopierten Booklet ab. Einigen beteiligten Musikern ist dies erst bei der Produktion ihrer Stücke und der Anfertigung ihrer Bandinfos aufgefallen. Erstmals musste dies richtig überdacht werden, da eventuelle Fehler über Jahre hinweg im Booklet der CD präsent wären.
Fünf Rockladen-CD’s gibt’s nun schon, dazu etliche Soloprojekte. Denkbar war dies durch Mithilfe von engagierten Vereinsmitgliedern, Sponsoren und öffentlichen Trägern. Die Sparkasse Döbeln, der Kulturraum Mittelsachsen, die Stadt Döbeln und das Radio 99drei aus Mittweida stehen den Projekten immer offen gegenüber. Es sind nicht nur die finanziellen Mittel die unabdingbar sind, es sind auch die positiven Signale, die man als Feedback für die Arbeit bekommt.
von Robert Pfeifer
Textplosiv gewinnt in Oschatz!
Und was denkst Du?! - War es dieser neue Titel oder die gute Bühnenpräsenz der Band textplosiv - Nach 15 Monaten Livemusikpause meldeten sich die Döbelner Jungs beim Publikum zurück. Und dies gleich mit einem ersten Platz beim Bandcontest des Open Air Spektakels Summer Summit in Oschatz. Acht Bands nahmen am Wettbewerb teil. Und sie kamen aus ganz Sachsen und Berlin. Tiebreak sind in Dresden eine feste Größe, Still Born beeindruckte durch kompakte Gitarrenarbeit und Scuttles haben als Dire Straits Cover Band einen vollen Terminkalender. Die Herren MG, Bürgi, Alexey, Clemens, Matze und Sergej ließen sich dadurch nicht beeindrucken und zeigten, dass das einwöchige Bandcoaching in Celle vor Jahren nicht umsonst war.
Neben bekannten Songs ließen sie schon neues Material in ihre 30 min Show einfließen. Dabei der Titel – Was denkst du? – wo Bürgi Lebensansichten über Politik, dem Zusammenleben der Menschen und Spitzfindigkeiten im besten Hip Hop Style zu Besten gibt und MG mit dem Publikum arbeitet, wobei er skandierend die Frage immer wieder in den Raum stellt.Untermalt wird dies durch einen melancholischen Gitarrenriff, den Alexey in den Titel fließen lässt.
Die Arbeit mit dem Publikum ist der Band wichtig. Der Crossoverstil der Band bietet hier auch alle Möglichkeiten. Trotz der hohen Temperaturen bewegte man die 200 Gäste im großen Arial. Dies war sicherlich der ausschlaggebende Faktor für das Voting. Nun ist es an den Clubs, Veranstaltern und Fans textplosiv wieder Livemöglichkeiten zu bieten. Man wird es nicht bereuen.
Die Band hat auch seit kurzer Zeit eine neu gestaltete Webseite: www.textplosiv.de
von Robert Pfeifer
Wenig los? Ansichtssache!
Letzten Samstag organisierten wir einen Workshop und am Anschluss ein Konzert mit The Flying Windmill, Puppeteers und Portrait of Tracy. Der Technik-Workshop verlief gut, die Vorbereitungen für die Veranstaltungen am Wochenende (der MJV e.V. unterstützte auch das Gymnasium Döbeln beim Abiball) ebenfalls. Zudem waren im Vorfeld ca. 3000 Flyer verteilt und ca. 150 Plakate aufgehangen wurden. Die Presse unterstützte uns ebenso mit einigen Veröffentlichungen zu den Projekten. Wie es letztlich gekommen ist wissen zumindest die am Samstag anwesenden, und das waren leider nicht gerade viel. Trotzdem haben alle anderen ne richtig gute Party verpasst. 3 hochkarätige Bands die uns am Abend mit Spielfreude, Professionalität und Qualität überzeugten, ließen die gerade mal 80 Fans in eine ordentliche Feierlaune kommen. Bei The Flying Windmill schlossen sich sogar alle einer ausgedehnten Polonaise an.
Als Portrait of Tracy als letzte Band ungewohnterweise mit Zugaben ihr Set beendete und Helge Schneiders Käsebrot nochmal das letzte aus allen heraus holen wollte war mit einmal der ganze Raum dunkel und keine Musik mehr zu hören, das war dann wohl zu viel. Ein paar Minuten später war dann auch die Ursache gefunden. Auf der Fabrikstrasse Nossen brannte ein Stromverteiler der ESAG und legte einen ganzen Strassenzug lahm, uns inbegriffen. Pech für uns da nun der gesamte Abbau im Dunkeln erfolgen musste aber auch Glück das das genau 5 Minuten nach Portrait of Tracy passierte.
Für uns bleibt die Erfahrung, dass eine große Werbemaschinerie allein nicht hilft. Manchmal sind es einfach unglückliche Umstände obwohl wir bis heut nicht so recht wissen wo viele Jugendliche am Samstagabend geblieben sind. Das es Nossen nicht leicht hat, als Veranstaltungsstätte für Rockbands, wissen wir. Andererseits gibt es im ökozentrum endlich eine richtig gute Location, was uns auch von den Bands bescheinigt wird. Wir werden weiterhin für solche Events unsere Freizeit opfern um so dem kulturellen Verfall der Provinz entgegenzusteuern. Das der Raum Meissen-Nossen-Döbeln so viele gute Bands hervorbringt, ist bemerkenswert. Nun fehlen nur noch die Fans, die das zu würdigen wissen und zahlreich zu den Konzerten kommen.
von Robert Pfeifer
Jugendbegegnung in Breda 2007
2007 jährte sich die Zusammenarbeit mit der Stiftung Vertizontaal zum 15. Mal. Deshalb kam es zu drei Begegnungen, einmal in Rosswein und Altzella und zweimal in Breda. Insgesamt nahmen mehr als 40 Musiker und Jugendliche daran teil. Bei diesem 15jährigen Jubiläum spielten in Sachsen und Breda die niederländischen Bands TBS, Rayzor, Communication Breakdown, Angelo und Viktor, Kess Schipper & Ad Landa sowie die deutschen Bands Bloody Mary, Worthy Fairy, Rolling Hedgehog, Times Like Sunday, die Workshopband Caveman, Mamillaria, MG von Textplosiv, Christin Frost und Musiker der Band Jamboree.
Vielfach spielten die Musiker gemeinsam. In Breda unterstützte Oskar am Bass Times Like Sunday. Am letzten Wochenende wurde gemeinsam im neuen Musikclub Pop Corner in Breda geprobt, gefachsimpelt und Pläne für die Zukunft geschmiedet. Christin Frost aus Hartha wagte sich mit den Profis Ad und Kees auf die Bühne. Kein leichtes Unterfangen, da unterschiedliche Interpretationsvorstellungen im Raum standen.
Aus Spaß am Musizieren fanden sich Christoph Heimann, Ralf Kremer, Christian Frenzel und Toni Willgart zu Caveman zusammen. Bei den Clubveranstaltungen kamen sie mit den Coversongs sehr gut an. Toni Willgart trommelte noch bei der Jugendband Worthy Fairy mit, da die Drummerin im Urlaub weilte. Eigentlich waren die Mädchen aus Hartha nur zu Workshops und zum Kennenlernen der Niederlande mitgefahren. Sie hinterließen aber einen soliden Eindruck und den Auftritten auf den Clubbühnen stand nichts im Wege. Im Pub Catch-22 und im Jazzclub "Het Hijgend Hert" hinterließen sie mehr als einen Achtungserfolg. In beiden Clubs gibt es ein vielfältiges Angebot an Musikrichtungen und Bands aus Westeuropa, den USA und den Niederlanden. Erstaunlich ist immer wieder die Toleranz der Musikfans. Da wurde jede Band unterstützt und bei Caveman und Worthy Fairy kräftig mitgesungen.
Dort fanden sich am Sonnabend auch viele ehemalige Teilnehmer von Jugendbegegnungen ein. Schön war das Wiedersehen mit Edwin, Armand, Eric Wels u.a. Untergebracht waren die Jugendlichen bei Musikfan Jan, Victor und Oskar, da man aus finanziellen Gründen auf die teuren Jugendherbergen oder Motels verzichtete. Dadurch waren die Fahrten für die teilnehmenden Jugendlichen erschwinglich. Dank auch der Gemeinde Ketzerbachtal aus dem Kreis Meißen, die den Gemeindebus für die Fahrt zur Verfügung stellte.
von Robert Pfeifer
Tim O'Shea und Tim Browne beeindruckten Zuhörer
Für zwei Konzerte hatte der MJV die beiden irischen Musiker zu Gast. Tim O Shea war das 3. Mal in Mittelsachsen, Tim Browne das erste Mal. Beide sind Könner ihres Fachs. Ihr Irish Folk kommt nicht brachial daher und ist nicht unbedingt der reine Pubstil. Sie verknüpfen traditionelle Elemente mit modernen Songwritertum. Die Vielfalt ihres Landes ist auch bei den melancholischen Songs zu spüren. Tim unterstützt auch die Jugendliche des MJV, indem er jungen Künstlern als Vorband ein Podium bietet. Nicht jeder Profi lässt das zu. Im Pub Prinz Albert Inn in Döbeln war Songwriter S.C.Roth von der Band Julia Montez im Vorprogramm zu hören.
Neben eigenen Titeln, die leicht und locker von der Hand gingen, bot er auch Rockstandards. In drei Sets wurden anschließen die 30 Zuhörer super unterhalten. Dazu gab es typische irische Getränke und Speisen.
In der Barth – Mühle Garsebach bei Meißen erwartete die Zuhörer eine tolle Akustik,MJV Mitglieder hatten die Scheune konzertgerecht hergerichtet und freuten sich, dass trotz des hohen Eintrittspreises wieder 30 Zuhörer den Weg ins Triebischtal fanden. Christin Frost aus Waldheim begann mit ihrer Begleitgruppe (Felix Werner – Piano, Roland Taffel – Gitarre) den musikalischen Abend. Songs von Melanie wechselten mit modernen anspruchsvollen Stücken. Sie begeisterte mit ihrer ausdrucksstarken Stimme das Publikum. Auch die irischen Musiker zollten ihr große Anerkennung und luden sie spontan zu ihrem Konzert nach Chemnitz ein, wo sie einige Songs mit ihr vorbereiten wollen.
Die angenehme Atomsphäre in der Scheune der Mühle inspirierte die irischen Freunde zu Bestleistungen. Das Publikum dankte es mit viel Applaus und zeigte, dass deutsche Zuhörer auch mitmachen können. Die beiden Konzerte deckten mit ihren Einnahmen leider nicht die Kosten, der MJV ist trotzdem Stolz darauf, dass er seinem treuen Publikum in zwei tollen Clubs diese herausragenden irischen Künstler präsentieren konnte.
Und das nächste Mal wird das Haus voll sein, so sind sich Gäste und Vereinsmitglieder sicher. Vorstand MJVFür zwei Konzerte hatte der MJV die beiden irischen Musiker zu Gast. Tim O Shea war das 3. Mal in Mittelsachsen, Tim Browne das erste Mal. Beide sind Könner ihres Fachs. Ihr Irish Folk kommt nicht brachial daher und ist nicht unbedingt der reine Pubstil. Sie verknüpfen traditionelle Elemente mit modernen Songwritertum. Die Vielfalt ihres Landes ist auch bei den melancholischen Songs zu spüren. Tim unterstützt auch die Jugendliche des MJV, indem er jungen Künstlern als Vorband ein Podium bietet. Nicht jeder Profi lässt das zu. Im Pub Prinz Albert Inn in Döbeln war Songwriter S.C.Roth von der Band Julia Montez im Vorprogramm zu hören.
Neben eigenen Titeln, die leicht und locker von der Hand gingen, bot er auch Rockstandards. In drei Sets wurden anschließen die 30 Zuhörer super unterhalten. Dazu gab es typische irische Getränke und Speisen.
In der Barth – Mühle Garsebach bei Meißen erwartete die Zuhörer eine tolle Akustik, MJV Mitglieder hatten die Scheune konzertgerecht hergerichtet und freuten sich, dass trotz des hohen Eintrittspreises wieder 30 Zuhörer den Weg ins Triebischtal fanden. Christin Frost aus Waldheim begann mit ihrer Begleitgruppe (Felix Werner – Piano, Roland Taffel – Gitarre) den musikalischen Abend. Songs von Melanie wechselten mit modernen anspruchsvollen Stücken. Sie begeisterte mit ihrer ausdrucksstarken Stimme das pict1680Publikum. Auch die irischen Musiker zollten ihr große Anerkennung und luden sie spontan zu ihrem Konzert nach Chemnitz ein, wo sie einige Songs mit ihr vorbereiten wollen.
Die angenehme Atomsphäre in der Scheune der Mühle inspirierte die irischen Freunde zu Bestleistungen. Das Publikum dankte es mit viel Applaus und zeigte, dass deutsche Zuhörer auch mitmachen können. Die beiden Konzerte deckten mit ihren Einnahmen leider nicht die Kosten, der MJV ist trotzdem Stolz darauf, dass er seinem treuen Publikum in zwei tollen Clubs diese herausragenden irischen Künstler präsentieren konnte.
Und das nächste Mal wird das Haus voll sein, so sind sich Gäste und Vereinsmitglieder sicher. Vorstand MJV
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von Robert Pfeifer
Musikworkshop im Februar
Wie immer in den Februarferien hatte der MJV traditionell einen Workshop für Anfänger in Sachen Pop- und Rockmusik organisiert. Diesmal waren die Partner OH Lommatzsch und der RIPL e.V. mit dabei. Geprobt wurde im HO Lommatzsch und in der alten Schule Rüsseina. Im Jugendhaus Rosswein nahmen Schülerbands einige Covertitel auf.Insgesamt beteiligten sich 30 Jugendliche und Teamer aus zwei Kreisen und drei Kommunen an den Angeboten.In den Medien wird den Zuschauern oft suggeriert, dass man ganz schnell ein Instrument erlernen kann und bei diversen Ausscheiden mitmachen kann. So leicht ist es natürlich nicht. In den 5 Tagen erlebten die Teilnehmerinnen den Spaß an der Musik, aber auch die Anstrengungen, die damit verbunden sind. Nach vielen Anläufen saßen endlich die Titel bei den Schülerbands Bloody Mary und Worthy Fairy aus Hartha. Solo war Marika aktiv.
In Rüsseina und Lommatzsch erarbeiteten die jungen Musiker aus Lommatzsch, Ketzerbachtal und Hartha erstmals mehrere Titel unter Bandgesichtspunkten, die da heißen Textsicherheit, Zusammenspiel der Instrumente, kleine Arrangements, Dynamik im Spiel, Fehlerminimierung und vieles mehr. Und sie machten es mit Fleiß und Elan.
Die jugendlichen Teamer Friedemann, Patrick, Matthias und Michael hatten viel Geduld mit den Teilnehmern und gaben wichtige Tipps für die Probenarbeit. Für ein tolles Umfeld sorgten Antje, Kristin und Claudia. Auch wenn nicht jeder der Teilnehmer einmal regelmäßig in einer Band spielen wird, so kann man die Leistungen der Livemusik besser einschätzen, kann in der Schule oder im Freundeskreis neue Songs vorstellen und andere wieder begleiten. Weitere Workshops wird es im Frühjahr in Glashütte und in den Herbstferien im JH Rosswein geben.
von Robert Pfeifer
Rockladen 5
Was 1998 mit dem ersten Bandwettbewerb im Kreis Döbeln an der damaligen Großbauchlitzer Mittelschule begann, wird neun Jahre später mit der 5. Scheibe des Samplers Rockladen fortgesetzt. Junge Musiker, Vereinsmitglieder und Schüler der Kreise Döbeln und Meißen arbeiten im Sinn der Rockmusikkultur und Livemusik zusammen. Die CD spiegelt das Rockmusikgeschehen von Bands aus der Region Mittelsachsen wieder. Sicherlich sind diesmal auch weichere Töne zu hören, denn anfangs waren mehrere unplugged Nummern geplant. Die Zeit ist schnelllebig und manches Vorhaben wurde nicht realisiert. Geblieben sind die Musiker, für die Livemusik weit mehr ist, als Effekthascherei und schnelle Popularität in der Schule, dem Freundeskreis oder der Heimatstadt.
von Robert Pfeifer
unsere Webseite ist ein voller Erfolg
Durchschnittlich sind ca. 90 Leute pro Tag auf unserer Webseite. Den Rekord hält zur Zeit der 24.05.2006 mit 126 Besuchern pro Tag. Im Bild links seht ihr mal einen kleinen überblick über die Besucherzahlen der letzten 14 Tagen. Die umfangreiche Umstellung auf das neue System hat sich also gelohnt. Ausschlaggebend für die Beliebtheit ist unseres Erachten, nach wie vor die Aktualität. Nur wenn ständig neue Nachrichten veröffentlicht werden, ist das auch ein Grund für Viele die Seite zu besuchen. Aktuell gibt es mal wieder eine neue Umfrage zum Blues & Rock Festival. Mehr als 6 Antworten können wir leider nicht anbieten. Wer aber dennoch etwas anderes benennen will kann dies gern im Gästebuch tun.
Wir haben mal für euch ein paar Statistiken zur Seite gesammelt. Demnach gibt es die meisten Aufrufe zwischen 12-13Uhr sowie zwischen 17-19Uhr. Am wenigsten logischerweise zwischen 4-5Uhr. Insgesamt waren seit der Registrierung des neuen Systems (ich glaub Dezember 2005) ca. 27000 Aufrufe auf der Webseite (Stand 06.06.2006 / Mehrfachaufrufe pro Tag mitgerechnet). Gästebuch sowie die Infoseite zum Blues & Rock Festival sind mit jeweils ca. 1500 Aufrufen die am meisten besuchten Unterseiten. Ebenso die Rubrik Bilder, obwohl wir sie wohl demnächst neu gestalten, übersichtlicher und schneller machen wollen. Ihr seht also, es wird ständig weiter dran gebastelt. Wir hoffen ihr bleibt auch weiterhin treue Besucher.
von Robert Pfeifer
Konzert im Gymnasium Nossen
Im Frühherbst trudelte beim MJV eine Anfrage des Gymnasiums Nossen ein. Mit der übergabe der rekonstruierten Gebäude sollte während der Festwoche ein Rockkonzert stattfinden. Ein Kurs der 11. Klasse unter Leitung von Friederike Wachtel war dafür verantwortlich. Der MJV stellte seinen Kostenplan für Beschallung, Licht und Betreuung vor. Gleichzeitig verpflichtete Friederike die Band Jamboree aus Lepzig. Der Schulförderverein erklärte sich zur Finanzierung bereit. Neben Jamboree waren drei weitere Bands am Start, darunter eine Lehrerband mit Schulleiter Herrn Zeibig. Adrenalin und eine Musikschulband machten das Quartett voll. Schon am Vormittag hatten Schüler die Sporthalle konzertmäßig präpariert.
Ab 11. Uhr folgte die Bühne. Gegen 13.30 Uhr begann der Aufbau der PA und Lichtanlage. Jürgen Mummert und Friedemann Hartzsch zauberten in der Halle mit Technik des Vereins und des Musikhauses Daßler einen ansprechenden Sound. Davon konnten sich dann die ca 250 erschienenen Schüler, Eltern und Lehrer überzeugen.
Im Vorfeld war keine große Werbung angeschoben worden, da man es schulintern angehen wollte. Die letzten negativen Erfahrungen mit Punkbands und ihren Fankreisen hatten die Schulleitung und Lehrerschaft verstört. Auch die verantwortlichen Schüler waren damals sauer auf die Musiker, die die Bachstageräume saumäßig verlassen hatten.
Die drei Amateurbands überzeugten mit ihrem Sound. Bestechend immer wieder die neuen und frischen Eigenkompositionen der Band Adrenalin. Dieser Band ist mehr zu gönnen. Mit Coverversionen stimmte die Lehrerband das Konzert ein. Leider war die Musikschulband unterbesetzt und konnte so ihr volles Potential kaum entfalten. Vielleicht hätte man das Dr. Böhm Quintett oder die Jesus Crew ins Rennen schicken sollen.
Einen tollen Abschluss fand das Konzert mit den Profis von Jamboree. Drummer Henri Daßler war selbst einmal Schüler dieses Gymnasiums. Die Band spielte sehr kompakt. Der Wechsel zwischen anspruchsvollen Covertiteln und eigenem Material war sehr stimmig und tat auch der Band gut. Gitarrist Carsten lief zur Hochform auf und begeisterte mit seiner dynamischen Spielweise und technischen Fertigkeiten. Sängerin Sophie holte alles aus sich raus und versprühte Spielwitz. Es war wohltuendt zu sehen, dass Niveau mit viel Applaus anerkannt wurde. Die Band dankte es mit zwei Zugaben.
Am 17.02.06 gibt es ein Wiedersehen mit der Band im Klosterbezirk Altzella. Beim Abbau und dem Aufräumen klappte alles gut und so konnte das Technikteam des MJV mit der nötigen Bettschwere nach Hause fahren.
Im Frühherbst trudelte beim MJV eine Anfrage des Gymnasiums Nossen ein. Mit der übergabe der rekonstruierten Gebäude sollte während der Festwoche ein Rockkonzert stattfinden. Ein Kurs der 11. Klasse unter Leitung von Friederike Wachtel war dafür verantwortlich. Der MJV stellte seinen Kostenplan für Beschallung, Licht und Betreuung vor. Gleichzeitig verpflichtete Friederike die Band Jamboree aus Lepzig. Der Schulförderverein erklärte sich zur Finanzierung bereit. Neben Jamboree waren drei weitere Bands am Start, darunter eine Lehrerband mit Schulleiter Herrn Zeibig. Adrenalin und eine Musikschulband machten das Quartett voll. Schon am Vormittag hatten Schüler die Sporthalle konzertmäßig präpariert.
Ab 11. Uhr folgte die Bühne. Gegen 13.30 Uhr begann der Aufbau der PA und Lichtanlage. Jürgen Mummert und Friedemann Hartzsch zauberten in der Halle mit Technik des Vereins und des Musikhauses Daßler einen ansprechenden Sound. Davon konnten sich dann die ca 250 erschienenen Schüler, Eltern und Lehrer überzeugen.
Im Vorfeld war keine große Werbung angeschoben worden, da man es schulintern angehen wollte. Die letzten negativen Erfahrungen mit Punkbands und ihren Fankreisen hatten die Schulleitung und Lehrerschaft verstört. Auch die verantwortlichen Schüler waren damals sauer auf die Musiker, die die Bachstageräume saumäßig verlassen hatten.
Die drei Amateurbands überzeugten mit ihrem Sound. Bestechend immer wieder die neuen und frischen Eigenkompositionen der Band Adrenalin. Dieser Band ist mehr zu gönnen. Mit Coverversionen stimmte die Lehrerband das Konzert ein. Leider war die Musikschulband unterbesetzt und konnte so ihr volles Potential kaum entfalten. Vielleicht hätte man das Dr. Böhm Quintett oder die Jesus Crew ins Rennen schicken sollen.
Einen tollen Abschluss fand das Konzert mit den Profis von Jamboree. Drummer Henri Daßler war selbst einmal Schüler dieses Gymnasiums. Die Band spielte sehr kompakt. Der Wechsel zwischen anspruchsvollen Covertiteln und eigenem Material war sehr stimmig und tat auch der Band gut. Gitarrist Carsten lief zur Hochform auf und begeisterte mit seiner dynamischen Spielweise und technischen Fertigkeiten. Sängerin Sophie holte alles aus sich raus und versprühte Spielwitz. Es war wohltuendt zu sehen, dass Niveau mit viel Applaus anerkannt wurde. Die Band dankte es mit zwei Zugaben.
Am 17.02.06 gibt es ein Wiedersehen mit der Band im Klosterbezirk Altzella. Beim Abbau und dem Aufräumen klappte alles gut und so konnte das Technikteam des MJV mit der nötigen Bettschwere nach Hause fahren.
von Robert Pfeifer
3 ereignisreiche Tage mit Killjoy...
...liegen hinter den Vereinsmitgliedern und Schülern der Pestalozzi Mittelschule. Killjoy, die bekannte PunkRock – Crossover Band aus Südtirol war vom 12.11. bis 14.11. zu Gast. Im JH Rosswein kam es am Sonntag zu einem ansprechenden Konzert mit drei Bands aus der Region. Das Dr. Böhm Quintett aus Nossen nutzte es gleich für die Generalprobe zum Meißner Hafenstraßen Konzert und war hier in Rosswein sehr überzeugend. Christian Hänsel aus Döbeln stellte seine neue Metalband Panic Attak vor, die sehr souverän agierte. Von ihr wird man noch hören. Am Montag waren die Musiker um Frontmann Maik in der Mittelschule aktiv.
Mit vier verschiedenen Schülergruppen probte man im Musikzimmer und im hauseigenen Proberaum. In der Klasse 9 kam es auch zu interessanten Gesprächsrunden. Man kam auch auf das Thema älterwerden in der Musik zu sprechen. Mit 24- 26 Jahren gehört man schon zum alten Eisen und man hat es schwerer, das jüngere Publikum zu ziehen. Killjoy gleicht dieses Manko durch eine ansprechende Fanarbeit aus. Auf der Homepage der Band findet man immer die neuesten Eintragungen zu den Konzerten....liegen hinter den Vereinsmitgliedern und Schülern der Pestalozzi Mittelschule. Killjoy, die bekannte PunkRock – Crossover Band aus Südtirol war vom 12.11. bis 14.11. zu Gast. Im JH Rosswein kam es am Sonntag zu einem ansprechenden Konzert mit drei Bands aus der Region. Das Dr. Böhm Quintett aus Nossen nutzte es gleich für die Generalprobe zum Meißner Hafenstraßen Konzert und war hier in Rosswein sehr überzeugend. Christian Hänsel aus Döbeln stellte seine neue Metalband Panic Attak vor, die sehr souverän agierte. Von ihr wird man noch hören. Am Montag waren die Musiker um Frontmann Maik in der Mittelschule aktiv.
Mit vier verschiedenen Schülergruppen probte man im Musikzimmer und im hauseigenen Proberaum. In der Klasse 9 kam es auch zu interessanten Gesprächsrunden. Man kam auch auf das Thema älterwerden in der Musik zu sprechen. Mit 24- 26 Jahren gehört man schon zum alten Eisen und man hat es schwerer, das jüngere Publikum zu ziehen. Killjoy gleicht dieses Manko durch eine ansprechende Fanarbeit aus. Auf der Homepage der Band findet man immer die neuesten Eintragungen zu den Konzerten.
von Robert Pfeifer
Auswertung Rockkonzert 07.10.06 im JH Roßwein
Nach dem gut besuchten Konzertwochenende Anfang September, hier riss der Sonnabend mit 150 Zuschauern alles raus, gab es am 07.10. ein zweites Konzert in diesem Halbjahr. Die Band Jesus Crew, Jugendliche aus dem Raum Nossen, die christliche Texte in der Rockmusik verarbeiten, begann recht souverän. Großer Dank gilt hier der Sängerin Sophia, die in nur zwei intensiven Proben die Songs erlernte, damit die Band auftreten konnte. Christliche Texte im JH Rosswein, dass gab es bestimmt lange nicht.
Danach kamen zwei Emorockbands zum Zug. Aus Reichenbach (Vogtland) hatte /MFG/ den Weg hierher gemacht und bestach durch Spielfreude und spieltechnische Grundfertigkeiten, wobei der Drummer aus dem homogenen Ensemble herausragte. Sie überzeugten die Emo Fans. Portrait of Tracy zeigte einmal wieder, dass sie eine Hoffnung für die niveauvolle Rockmusik in Sachsen und weiter sein können. Die Musiker beherrschen für ihr Alter das musikalische Handwerk. Alle Facetten dieses Musikstils kamen zum Tragen. Bandleader Phlipp Mundus drückt mit seinem exzellenten Gitarrenspiel der Band seinen Stempel auf.
Getragen wird er durch seine Mitspieler, die ihm das Feld für das Ausleben seiner Emotionen bereiten. Man spürt, dass die Band akribisch an den Arrangements feilt. Im Gegensatz zu den Open Air Auftritten von POT konnte der Rockfan die Seele des Emorocks erspüren. Leider war es für die Fans zu kurz.
Wohltuend für die Veranstalter war, dass keine Band vor ihrem Auftritt dem Alkohol zusprach. Machohaftes Verhalten Rockerverhalten war hier nicht gefragt. Man gönnte sich nach getaner Arbeit das Bier. Mit 76 zahlenden Besuchern und 10 geladenen Gästen war die Veranstaltung natürlich nicht kostendeckend. Es stellt sich immer wieder die Frage, wie viel Minus können sich Organisatoren von niveauvollen Jugendrockkonzerten leisten.
Irgendwie müssen die Musiker, die Techniker und Helfer ihren Aufwand entschädigt bekommen und die Sachkosten kostendeckend gestaltet werden. Würde der Fan aber 8,00 EUR für ordentliche handgemachte Musik bezahlen? Das ist leider der fade Beigeschmack für Musiker und Organisatoren bei dem guten Konzert.Nach dem gut besuchten Konzertwochenende Anfang September, hier riss der Sonnabend mit 150 Zuschauern alles raus, gab es am 07.10. ein zweites Konzert in diesem Halbjahr. Die Band Jesus Crew, Jugendliche aus dem Raum Nossen, die christliche Texte in der Rockmusik verarbeiten, begann recht souverän. Großer Dank gilt hier der Sängerin Sophia, die in nur zwei intensiven Proben die Songs erlernte, damit die Band auftreten konnte. Christliche Texte im JH Rosswein, dass gab es bestimmt lange nicht.
von Robert Pfeifer
2. Platz für Adrenalin
Mehrere hundert Menschen hatten sich am Sonnabend, dem 30.09. vor der Bühne der Freiberger Prinzenparty versammelt. Drei Bands spielten hier um die Preise des Landkreises Meißen, denn 10 Jahre Landkreis Meißen wurden am Elbufer gefeiert. Unter den Zuschauern waren auch etliche Adrenalin Fans, die schon geduldig auf den Auftritt der Band aus Rosswein und Rüsseina warteten. Sechs Bands hatten sich für den Bandcontest angemeldet. Adrenalin schaffte es unter die drei Wettbewerbsbands. Dienstag kam die Zusage. Es blieb also nicht viel Zeit, den Auftritt auf der großen Bühne mit Spitzentechnik vorzubereiten. Zum Glück kam Bassist Ronny Baum noch rechtzeitig aus Magdeburg zurück, so dass man am Freitag noch einmal intensiv proben konnte. Die ersten beiden Bands spielen zwar noch nicht so lange zusammen, sie hatten aber in anderen Bands schon Liveerfahrungen gesammelt.
prinzenparty_preisverleihungAdrenalin hatte mit Abstand den jüngsten Altersdurchschnitt. Die Band, die ihren Proberaum beim MJV in Rüsseina hat, zeigte bei ihrem 40-minütigen Auftritt eine sehr gute Leistung. Kai Lommatzschaus Haßlau hielt den Rhythmus der Band auf Kurs und gab somit den anderen Halt. Ronny ließ sich trotz längerer Spielpause nicht irritieren und spielte seinen Bass souverän. In vorderster Front standen die jungen Sängerinnen Friederike und Christin, die sehr sympathisch agierten und sich gesanglich keine Blöße gaben. Vor allem bei den Eigenkompositionen und beim zweistimmigen Gesang beeindruckten sie die Fans.
prinzenpartychristinNils Kahl aus Rosswein übernahm den Part an der E Gitarre Der Gesamteindruck war sehr ansprechend, auch dem Bühnenoutfit geschuldet, denn man war auf den Elbwiesen und nicht in einem alternativen Club. Das Titelkonzept prinzenparty3stimmte und die beiden jungen Damen moderierten bühnentauglich. Der MJV liebäugelte schon mit dem 1. Platz auch wenn man das technische Können der Moritzburger Band mit dem Namen „Röschbandz“ zur Kenntnis nehmen musste. Diese Band arbeitete aber ohne Sänger/in, diesen Part übernahm hier das Saxophon und der Altersdurchschnitt lag bei 25 Jahren.
Die Jury, bestand aus Vertretern der Musikschule, der Hafenstraße dem Verkehrsverbund und des LRA Meißen. Adrenalin konnte sich am Ende über den 2. Platz freuen und nahm zusätzlich den Publikumspreis in Empfang. Das waren immerhin 250,00 EUR, überreicht durch den Landrat Herrn Steinbach, und ein Auftritt auf einer der nächsten Prinzenpartys.Mehrere hundert Menschen hatten sich am Sonnabend, dem 30.09. vor der Bühne der Freiberger Prinzenparty versammelt. Drei Bands spielten hier um die Preise des Landkreises Meißen, denn 10 Jahre Landkreis Meißen wurden am Elbufer gefeiert. Unter den Zuschauern waren auch etliche Adrenalin Fans, die schon geduldig auf den Auftritt der Band aus Rosswein und Rüsseina warteten. Sechs Bands hatten sich für den Bandcontest angemeldet. Adrenalin schaffte es unter die drei Wettbewerbsbands. Dienstag kam die Zusage. Es blieb also nicht viel Zeit, den Auftritt auf der großen Bühne mit Spitzentechnik vorzubereiten. Zum Glück kam Bassist Ronny Baum noch rechtzeitig aus Magdeburg zurück, so dass man am Freitag noch einmal intensiv proben konnte. Die ersten beiden Bands spielen zwar noch nicht so lange zusammen, sie hatten aber in anderen Bands schon Liveerfahrungen gesammelt.
Adrenalin hatte mit Abstand den jüngsten Altersdurchschnitt. Die Band, die ihren Proberaum beim MJV in Rüsseina hat, zeigte bei ihrem 40-minütigen Auftritt eine sehr gute Leistung. Kai Lommatzschaus Haßlau hielt den Rhythmus der Band auf Kurs und gab somit den anderen Halt. Ronny ließ sich trotz längerer Spielpause nicht irritieren und spielte seinen Bass souverän. In vorderster Front standen die jungen Sängerinnen Friederike und Christin, die sehr sympathisch agierten und sich gesanglich keine Blöße gaben. Vor allem bei den Eigenkompositionen und beim zweistimmigen Gesang beeindruckten sie die Fans.
Nils Kahl aus Rosswein übernahm den Part an der E Gitarre Der Gesamteindruck war sehr ansprechend, auch dem Bühnenoutfit geschuldet, denn man war auf den Elbwiesen und nicht in einem alternativen Club. Das Titelkonzept stimmte und die beiden jungen Damen moderierten bühnentauglich. Der MJV liebäugelte schon mit dem 1. Platz auch wenn man das technische Können der Moritzburger Band mit dem Namen „Röschbandz“ zur Kenntnis nehmen musste. Diese Band arbeitete aber ohne Sänger/in, diesen Part übernahm hier das Saxophon und der Altersdurchschnitt lag bei 25 Jahren.
Die Jury, bestand aus Vertretern der Musikschule, der Hafenstraße dem Verkehrsverbund und des LRA Meißen. Adrenalin konnte sich am Ende über den 2. Platz freuen und nahm zusätzlich den Publikumspreis in Empfang. Das waren immerhin 250,00 EUR, überreicht durch den Landrat Herrn Steinbach, und ein Auftritt auf einer der nächsten Prinzenpartys.
von Robert Pfeifer
Verstärkung für den NewChance Sachsen Bandcontest
Die 15 Newcomerbands, die am 15.-17. September 06 in den drei Regionalausscheiden des NewChance Bandwettbewerbes stehen, bekommen Unterstützung. Neben Commando X und Dollys Meat aus Chemnitz, Pan Tau aus Flöha, T-Dynamix aus Zwönitz und GFM aus Reichenbach werden nun auch "Might Sink Ships" aus Hohenstein-Erstthal am 15. September im Chemnitzer AJZ Talschock auftreten. Nicht aber im Wettbewerb, sondern ausserhalb der Wertung werden sie den Zuhörern die Zeit der Stimmenauszählung vergolden. Der gleichen Aufgabe stellen sich die Bandmitglieder von "Vanda" am 2. NewChance-Sachsen-Tag in der Halle 5 in Leipzig.
überregional konnte sich Vanda zuletzt über den Dritten Platz des F6-Musicawards hervorheben. Größeren Erfolg verbuchen konnte ebenfalls schon die Chemnitzer Band "Playfellow", die im Vorjahr den Jurypreis des Drei-Länder-Finales "Newchance-Festival" in Halle/Saale erhielt. Am 17. September werden Playfellow das Wochenende der sächsischen Newcomerbands beim NewChance Regionalausscheid in Dresdner Scheune abschließen. Drei der 15 Bands im Regionalfinale werden sich über die Erstplatzierung für das Landesfinale qualifizieren, welches am 11. November ebenfalls in der Scheune stattfinden wird. Dem Sieger des Landesfinales erwartet eine CD-Produktion mit anschließender Release-Tour im März/ April 2007. "Angesichts der teilnehmenden Bands im Regionalfinale erwartet uns eine heiße Zeit!", so Projektleiter Steffen Peschel vom Verein Beatzentrale. Unter der Internetadresse www.beatzentrale.de findet man weitere Information über die Veranstaltungen und die Bands.
15.09.06 AJZ Talschock Chemnitz Einlass: 20:30 | Eintritt: 6,- Euro Bands:
Pan Tau (alternative funk punk - Flöha)
Dollys Meat (desert blues rock - Chemnitz)
GFM (EmoRock - Reichenbach i.V.)
Commando X (Punkrock - Chemnitz)
T-Dynamix (Blues Rock - Zwönitz)
+ Might Sink Ships (ausserhalb der Wertung - Hohenstein-E.)
16.09.06 Halle 5 Leipzig Einlass: 20:30 | Eintritt: 6,- Euro Bands:
vain:trash (Brit-Rock - Leipzig)
Tante Crystl (tanzbare Rockmusik mit dt. Texten - Leipzig)
FluchtWG (Rockmusik - Leipzig)
?Auch! (Rockmusik mit dt. Texten - Schkeuditz)
Skaropramen (Ska mit Rockeinschlag - Olbernhau)
+ Vanda (ausserhalb der Wertung - TripPop - Dresden/Dessau)
17.09.06 Scheune Dresden Einlass: 19:30 | Eintritt: 6,- Euro Bands:
Jenix (PopRock Zittau)
One Ampere (nach-vorne-Rock Dresden)
FarBeyond (Hardcore mit Rockeinschlag Dresden)
Marry Undressed (psyched. Popsongs Dresden)
jamBlock (funk-Rock-Reggae-Blues Dresden)
+ Playfellow (ausserhalb der Wertung - Fellowdelic - Chemnitz)
NewChance Sachsen wird gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales / Landesjugendamt, unterstützt von der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Sachsen e.V. und dem Musikhaus Markstein in Hartenstein.
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von Robert Pfeifer
Konzert im JH Rosswein
Endlich mal wieder ein MJV-Konzert im Jugendhaus Roßwein. Nach langer Abstinez veranstaltete der MJV am 1. und 2.9. wieder ein Konzert im Jugendhaus zu Roßwein. Diesmal sollten sich Bands, die für den Sampler Rockladen 5 vorgesehen sind, live beweisen. Am Freitag taten dies Milchbar, Times Like Sunday, Jamboree und Pan Tau. Der Samstag sollte musikalisch mit Rolling Hedgehog, Ausgeträumt, Lord Green und dem Dr. Böhm Quintett beschlossen werden. 21 Uhr wurde der Abend nun von Rolling Hedgehog (rollender Igel) eröffnet. Drei junge Musiker und ein alter Bassist präsentierten ihr Repertoire an rockigen über punkigen, bis hin zu groovigen ska-ähnlichen Stücken und konnten so Beifall ernten.
Rolling HedgehogDas Jugendhaus füllte sich und Thomas Arnold zeigte durch seine bluesigen Stücke, dass er Texten, Singen und Gitarre spielen kann. Mit seinem auch Lord Greensingenden Partner bildete er ein wundervolles Duo, welches auch mit Coverstücken von Johnny Cash und geliehenem Bongo-Spieler überzeugen konnte.
Danach füllte sich die Bühne, denn Lord Green aus Freiberg waren an der Reihe. Sie zeigten einen eigenwilligen Mix aus Funk, Blues und Rock, der einfach Spass macht und das Tanzbein zum Schwingen brachte. Tosender Applaus und Zwischenschreie des Sängers rissen einfach mit. Um die Lobeshymnen nicht abbrechen zu lassen sollte der Abend zu seinem einheimischen Höhepunkt kommen, denn das Dr. Böhm Quintett rüstete sich zu seinem zweiten Auftritt an diesem Abend. An Intensität gewonnen rockten sie, was das Zeug hielt und zeigten so, dass sie auch ohne Saxophonisten, doch mit dem Publikum als 5. Mann ein Quintett bilden. Rock And Roll gepaart mit Metal und Emotion. Man kann also sagen, dass die Latte für die Rockladen 5 Times Like Sundayhoch gelegt ist. So wird sich in den nächsten Wochen zeigen, wer sich auf dem Sampler präsentieren kann. Ich wünsche natürlich allen Bands viel Erfolg und auch weiterhin ein rockreiches Leben. Dank gilt dem MJV, sowie den Technik-, Bar, Einlass- und Aufpassleuten. Ohne helfende Hände ist eine solche Veranstaltung nicht möglich, denn auch wenn die Zuschauer die Bands auf der Bühne beklatschen, gilt mein Applaus allen Menschen hinter den Kulissen. Danke.
von Robert Pfeifer
In Leuben bebte der Park
Ehrenamtliche Helfer machen das Unmögliche möglich. Zum 8. Rock im Park Leuben am 19. August 2006 kamen über 800 Leute - ein neuer Rekord. Das lag aber nicht nur am Wetter, sondern auch in erster Linie an dem ansprechenden Line up, dem tollen Ambiente und der ehrenamtlichen Arbeit vieler Jugendlicher im Vorfeld. Die Zeichen für eine finanzielle Absicherung standen in diesem Jahr denkbar schlecht. Zum ersten Mal seit vielen Jahren konnte kein Hauptsponsor gefunden werden und Fördermittel gab es dieses Mal auch keine. Es hätten weit über 650 Leute kommen müssen, damit die Veranstaltung kein Verlustgeschäft wird. Das trübte im Vorfeld die Vorbereitungen, mahnte aber auch zur Entschlossenheit, dieses Jahr besonders intensiv zu werben. Anspruchsvolle Konzertveranstaltungen sind aufgrund ihres hohen technischen Aufwandes und der kleinen und nicht gerade finanzkräftigen Zielgruppe kaum noch zu finanzieren.
Vielen in der Region ist dies oft nicht bewusst, da immer nur Vergleiche mit Festen, wo nur Musik aus der Konserve geboten wird, gezogen werden. Aus rein marktwirtschaftlicher Sicht ist ein Eintrittspreis unter 10 € nicht akzeptabel. In den alten Bundesländern findet man nirgends eine Veranstaltung dieser Art, bei der weniger verlangt wird, trotzdem sind dort die Besucherzahlen nicht geringer. Rock im Park Leuben funktioniert mit 8 € Eintritt nur, weil sich. 50 Helfer völlig umsonst 24h am Veranstaltungstag hinstellen und ihr Bestes geben. Niemand verdient dabei Geld, selbst der anstrengende Job beim Bierausschank wird von Ehrenamtlichen übernommen. Dazu kommen unzählige Tage der Vorbereitungen: Plakate erstellen, Genehmigungen einholen, die Werbung verteilen und und und. Die Zielgruppe sind vor allem junge Leute zwischen 15 und 30 Jahren, bei denen das Geld nun mal nicht locker sitzt. Es gehört schon viel überzeugung und auch Zusammenhalt dazu, diesen Kraftakt jedes Jahr ohne eine finanzielle Entschädigung zu meistern. Allen voran stehen da die Helfer, die besonders im Hintergrund ihr Bestes geben um somit zum gesamten Gelingen beitragen. Und die Jugendlichen stemmten diese Herausforderung.
Der neu gegründete Rock im Park Leuben e.V. möchte an dieser Stelle allen Helfern seinen besonderen Dank aussprechen. Nicht wir, die das alles koordinieren, sondern Ihr seid es, die das alles ermöglichen. Dank gilt vor allem auch der Gemeinde Ketzerbachtal und der Gemeinde Leuben Schleinitz , die uns immer wieder zeigt, wie eine gute Zusammenarbeit und auch eine Unterstützung für dieses Projekt auszusehen hat. Des Weiteren bleiben noch die Sponsoren zu nennen die uns finanziell und materiell unterstützen und somit diesen kulturellen Höhepunkt am Leben erhalten.
800 Leute feierten auch dieses Jahr wieder ein berauschendes, stimmungsvolles und vor allem friedliches Fest. Dabei fiel auf, dass viele von ihnen auch von weiter weg kamen und vorher noch nie in der Lommatzscher Pflege oder gar in Leuben waren. Bei den Musikrichtungen war auch wieder für jeden etwas dabei. Hotelzimmer Inferno aus Leipzig spaltete dabei die Massen. Obwohl technisch überragend, war doch der extrovertierte Gesang von Sängerin Claudia nicht jedermanns Sache. Total Konfus aus Meissen eröffneten 18 Uhr das Open Air - Spektakel. Ihr 30minütiger Auftritt blieb bei vielen auch noch nach der Veranstaltung in Erinnerung. Der ein oder andere hätte sich gewünscht, dass diese Band etwas länger spielt oder aber später beginnt - verdient hätten sie es. Die Lokalmatadoren „Die Edelexperten“ aus Lommatzsch enterten mit schrägem Outfit und jeder Menge bekannter nachgespielter Titel gegen 20 Uhr die Bühne. Nach einigen Minuten war bereits die Tanzfläche gefüllt, was auch den Rest des Abends so bleiben sollte. „The Flying Windmill“ boten die mit Abstand härteste und druckvollste Show. Eingängige Melodien gepaart mit fetten Gitarrenriffs - das macht ihren „Emo-Punk“ aus. Danach war Tanzmusik mit „De Ruths“ aus Berlin angesagt. Die obligatorische Bläserband darf heutzutage bei keinem Konzert mehr fehlen. Für einige gilt dieser mit polkaähnlichen Elementen bestückte Offbeat-Rock (auch Ska genannt) sogar als neue deutsche Volksmusik. Die Leute gehen dazu jedenfalls immer ab, und auch bei „De Ruths“ war die Tanzfläche prall gefüllt - alles stimmte: Licht, Ton und Stimmung.
Danach fand das nun auch schon traditionelle Feuerwerk statt. Leider sorgten dabei ein paar Querschläger für den Unmut einiger Leute. Zum Schluss gab es aber Entwarnung, da das eingesetzte Material längst am Boden abgekühlt war und alles nur spektakulärer aussah, als es war. Mit 100 Sachen schossen die Leuchtkörper in die Luft, aber mit 200Sachen enterte die gleichnamige Hauptband des Abends die Bühne. Die Wiesbadener boten Rock’n’Roll ohne Schnörkel und technische Zusätze. Drei Gitarren, ein Schlagzeug und eine Sängerin die ihre ganze Freude aus sich heraus schrie. Bis weit in die Nacht ließ es sich niemand nehmen, diese Partystimmung zu beenden. Noch bis es hell wurde, saßen zum Schluss einige Leute auf den Rängen vor der Bühne und sangen, begleitet von einer Klampfe, alle Lieder die sie auswendig kannten. Das wirkte wie ein Loblied nach dem anderen auf eine Veranstaltung wie diese, die in vielen das Verlangen nach ehrlicher handgemachter Live-Musik in unserer Region wachgerüttelt hat.
Vorstand Rock im Park Leuben e.V.
von Robert Pfeifer
Altzella 06 => Blues Brothers Movie
Nachdem die beiden Komiker Dan Aykroyd und John Belushi ihre Figuren, die legendären Blues Brothers, in der nicht minder legendären US-Comedy-ShowSaturday Night Live populär gemacht hatten, verlegten sie ihre Betätigungsfeld 1980 auf die große Leinwand. Die beiden spielen Jake und Elwood Blues, die ihre alte Band wieder zusammenbringen wollen, um Geld für den Erhalt jenes Chicagoer Waisenhauses zu sammeln, in dem sie aufgewachsen sind. Da sie in dem was sie tun nicht gerade zimperlich vorgehen, haben sie schon bald die gesamte Staatspolizei auf ihren Fersen. Das Ergebnis ist ein gigantisches Stunt-Fest, das es in dieser Form vor 1980 noch nie auf der Leinwand zu sehen gegeben hat. Neben der Vernichtung von unzählbaren Polizeiautos gehört dazu die lustvolle Zerstörung eines ganzen Einkaufszentrums.
Neben dem, was es an Action zu sehen gibt, gibt es jede Menge zu hören. So treten als Gaststars unter anderem Ray Charles, Aretha Franklin, Cab Calloway und James Brown auf.
Da Jake und Elwoods Waisenhaus von katholischen Nonnen geführt wird, sind die beiden übrigens "im Auftrag des Herrn" unterwegs, was dem Film stets einen ironischen Beiklang verleiht und die Actionszenen derart überhöht, dass der komödiantische Ton des Filmes niemals verloren geht. Ohne dies wäre der Film kaum mehr als ein Marathon der Zerstörung geworden (wie einige Kritiker die Fortsetzung des Filmes aus dem Jahr 1998, Blues Brothers 2000, genannt haben). übrigens: Halten Sie nach Steven Spielberg Ausschau, der am Ende des Filmes in der Rolle eines Finanzbeamten zu sehen ist.
von Robert Pfeifer
48-Stunden-Aktion von Erfolg gekrönt
Am Sonntagnachmittag, den 18. Juni 2006 feierten insgesamt 24 Jugendgruppen in Neukirch / Lausitz den gigantischen Erfolg der 48-Stunden-Aktion. In Ostsachsen sollte sich etwas tun für die Bürger und Bürgerinnen, insbesondere aber für die mehr und mehr abwandernden Jugendlichen. Aus diesem Grund schlossen sich die Sächsische Landjugend e.V., der Jugendverein Valtenbergwichtel e.V. mit dem Projekt „MAILäR“ (mobile Jugendsozialarbeit) und das Netzwerk für Kinder- und Jugendarbeit e. V. mit dem Projekt „Patchwork Plus“ zu einer Organisationsgemeinschaft zusammen, um die Idee der 48-Stunden-Aktion erstmalig auch für Sachsen zu nutzen. Verschiedene Träger der freien Jugendarbeit, Gemeindeverwaltungen und Verbände in der Region.
Oberland (der südliche Landkreis Bautzen) ließen sich für die 48-Stunden-Aktion begeistern und bereiteten über mehrere Monate hinweg diese Aktion vor. Zur Auftaktveranstaltung am 15.06.2006 im Ratssaal Wilthen gab es den offiziellen Startschuss. Von Freitagmittag bis Sonntagmittag waren insgesamt 24 Jugendgruppen (circa 400 Jugendliche) aus dem Oberland mit der Umsetzung ihrer Aktionsidee beschäftigt. Zeitgleich waren die Jugendgruppen an den verschiedensten Orten im Oberland im Einsatz. Wer am Wochenende in der Region unterwegs war, konnte die Jugendlichen während ihres gemeinnützigen Einsatzes an den gelben T-Shirts erkennen. Sie restaurierten Häuserfassaden und öffentliche Plätze, strichen Wände, entrümpelten Gemeinderäume, brachten Sportplätze wieder auf Vordermann, führten Baumaßnahmen in Jugendclubs durch, veranstalteten ein Familienfest und vieles mehr.
48 Stunden waren die Jugendlichen ehrenamtlich für die Gemeinden im Einsatz. Wer alles dabei war und viele weiteren Informationen können auf der Homepage www.48h-aktion-oberland.de nachgelesen werden. So was gibt es eben auch. Denn Jugend im ländlichen Raum kann gestalten und mitwirken, ist kreativ und motiviert. Wir bedanken uns bei allen ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen. Sonntag war die große Abschlussveranstaltung, wo die Schirmherrin Frau Maria Michalk, Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises, die Bürgermeister der zwölf beteiligten Kommunen, der Bundesgeschäftsführer der Landjugend, Herr Matthias Sammet und das Organisationsteam die Jugendlichen für ihre Arbeit geehrt haben. Jede Jugendgruppe stellte ihre Aktion vor und Fotos vermittelten allen Gästen einen Eindruck vom Aktionswochenende.
Am Abend spielte die Band „Anschanz“ und ein DJ legte Musik auf. Neben dem sichtbaren Ergebnis für die Kommunen bewirkte die Aktion vor allem, dass die verschiedenen Vereine, Verbände und Gruppen miteinander vernetzt werden. Es ging eine absolut positiv geladene Stimmung und eine unbeschreibliche Motivation von der 48-Stunden-Aktion aus, so dass die Veranstalter keinen Zweifel haben, dass dies im nächsten Jahr wieder umgesetzt wird. Das war keine Eintagsfliege, sondern vielmehr der Beginn einer wunderbaren, vernetzenden, zusammenschweißenden und generationsübergreifenden Aktion, so dass man sagen kann, um in den Worten der Zeit zu sprechen, „Nach der Aktion ist vor der Aktion“. Die Abschlussveranstaltung wurde über den Bund der Deutschen Landjugend aus Haushaltsmitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
Für weitere Informationen und Fragen stehe ich Ihnen als Ansprechpartnerin gern zur Verfügung. Sylvia Dreßler
Bildungsreferentin der Sächsischen Landjugend e.V.
Mit freundlichen Grüßen
Sylvia Dreßler
Jugendbildungsreferentin
Wir bewegen was! - Sächsische Landjugend e. V.
Schnorrstr. 70
01069 Dresden
Tel.: 03 51 - 471 78 22
Fax.: 03 51 - 471 52 63
sylvia.dressler@landjugend-sachsen.de
www.landjugend-sachsen.de
von Robert Pfeifer
Vereinsinfo September
Vereinsarbeit des MJV bis 12.06 / Workshops...Konzerte...Rockladen 5...Niederlande
In den letzten drei Monaten des Jahres 2006 gibt es noch viele Aktivitäten beim MJV. Dabei steht natürlich die Musik im Vordergrund. Bei seinen verschiedenen Projekten verbindet der Verein junge Musiker und Profis. Die Kontakte zu befreundeten internationalen Künstlern werden gepflegt. Am Freitag, dem 07.10. treffen sich Mitglieder der Bands, die sich an der CD Rockladen 5 beteiligen, im Jugendhaus Rosswein. Abends gibt es dann ein Konzert mit verschiedenen Jugendbands. Eine Woche später, am Freitag, dem 13.10.06, ist der irische Musiker Tim O´Shea zu Gast. Gemeinsam mit seinem Partner, dem Bouzouki und Mandolin Spieler Tim Browne, wird er in der Barth – Mühle in Garsebach bei Meißen auftreten. Dieses Objekt bietet gute Voraussetzungen für ein tolles Liveerlebnis. Authentischer kann Musik von der grünen Insel nicht sein. Tim hat es mit verschiedenen Musikern im Klosterbezirk Altzella schon bewiesen. Einen Tag vorher, am 12.10.06 spielen beide im Pub – Prinz Albert In - .
Bei einem irischen Abend gibt es für 12,00 EUR Livemusik, ein spezielles irisches Essen und Getränk. Hier geht es schon 20.00 Uhr los. Während der Herbstferien geht es dann eine internationale Jugendbegegnung in Breda in Südholland. Der MJV führt Workshops durch und ist mit zwei Bands an einem Konzert beteiligt. Neben den musikalischen Aktivitäten gibt es eine Fahrt zum größten Staudamm Europas auf Zeeland und einen Trip nach Antwerpen. Termin hier: 17 – 22.10.06 Vom 12. bis 14.11. erwarten wir unsere Gäste aus Italien. Die Punkrockband Killjoy aus Bozen gibt zwei Konzerte. Sonntag findet es im Jugendhaus Rosswein statt. Dazu gesellen sich zwei einheimische Jugendbands. Am Montag und Dienstag gibt es Workshops in der Mittelschule Hartha bei Döbeln. Am Dienstag findet dann das Abschlusskonzert im Sunshine Hartha statt. Vom 28.11. bis 03.12.06 weilen Kees Schipper und Ad Landa bei uns. Von Dienstag bis Sonntag gibt es Konzerte (Dienstag – Rosswein/ Mittwoch – Freiberg/ Donnerstag – Döbeln Freitag und Sonnabend im Tir Na Nog Dresden und am Sonntag in Choren. Am Sonntag, 03.12.06 findet im Up Taucher Nossen ein Band – und Vereinsbowling statt. 15.00 – 17.00 Uhr. Anschließend geht es zur Weihnachtsfeier ins Musikhaus Daßler nach Choren (wer will). Hier bitten wir auch um Rückmeldungen. Der MJV bezahlt die Bahnen als Dankeschön für die tolle Musikarbeit. Für die beste Mannschaft überlegen wir uns noch einen Preis.
Vorstand MJV